Rubrikenarchiv Tagesecho
Der 1. Mai 2004 - ein ganz gewöhnlicher Tag: Der sächsische Staatsminister Stanislaw Tillich spricht in Prag über Sachsens Europapolitik
Anknüpfend an den Besuch des tschechischen Premiers Vladimir Spidla in
Sachsen in der vergangenen Woche traf am Dienstag der Leiter der
sächsischen Staatskanzlei und ehemalige Europaminister Sachsens, Stanislaw
Tillich, in Prag mit Vize-Außenminister Jan Kohout zusammen. Silja
Schultheis nutzte diese Gelegenheit, um sich mit Tillich über die
gegenwärtige Stimmung in Sachsen vor dem tschechischen EU-Beitritt sowie
die Prioritäten der sächsischen Europa-Politik nach Mai 2004 zu
unterhalten.
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Hilfeleistungen für den Irak müssen fortgesetzt werden
Der Terroranschlag auf die UNO-Vertretung in Bagdad hat weltweit Entsetzen
und Empörung ausgelöst. Mittlerweile haben darauf eine ganze Reihe von
Spitzenpolitikern und internationalen Organisationen reagiert,
UNO-Generalsekretär Kofi Annan erklärte, Zitat: "Nichts kann diesen
Akt grundloser und mörderischer Gewalt gegen Männer und Frauen
entschuldigen, die nur aus einem Grund in den Irak gekommen sind: Um dem
irakischen Volk zu helfen, seine Unabhängigkeit und Souveränität
zurückzuerlangen und unter einer selbst gewählten Führung das Land so
schnell wie möglich wieder aufzubauen." Dass die internationale
Gemeinschaft vor derartigen Gewalttaten nicht zurückschrecken und damit
nicht auf die Realisierung der Hilfsprojekte verzichten will, haben viele
ihrer Vertreter zum Ausdruck gebracht. Verzichten wird man auch nicht auf
die humanitäre Hilfe für die irakische Bevölkerung, an der sich auch
mehrere tschechische Hilfsorganisationen beteiligen. An eine konkrete
Aktion wollen wir heute erinnern. Im vergangenen Monat hat z.B. die
tschechische Caritas Medikamente in den Irak entsandt, die für Kinder und
Frauen bestimmt waren. Die Fracht wurde an Bord eines Flugzeugs des
tschechischen Verteidigungsministeriums in die südirakische Stadt Basra
befördert. Katrin Sapina sprach in diesem Zusammenhang mit Martin Vane,
Projektkoordinator der Caritas, der den Transport begleitete und die
Medikamentenverteilung überwachte:
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Tschechische Armee will ihre Lager um 100.000 Tonnen Munition abbauen
Auch unter dem neuen Verteidigungsminister Miroslav Kostelka soll die
Reform der Tschechischen Armee vorangetrieben werden. Hierbei gilt es
nicht nur, die Stärke des Heeres auf 38.000 Mann abzubauen, sondern auch
finanzielle Einsparungen vorzunehmen. Eine wesentliche davon ist die
Vernichtung von überflüssiger Munition. Näheres dazu im Beitrag von Lothar
Martin.
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Wertvolle Funde auf der Prager Burg
Während des Umbaus einiger Räumlichkeiten auf der Prager Burg wurden vor
kurzem wertvolle Funde entdeckt, die für Kunsthistoriker von
außerordentlich hohem Wert sind. Im westlichsten Teil des südlichen
Flügels des Neuen Palastes der Burg wurden in zwei Räumen Fragmente
dekorativer Wandmalereien sowie Reste der Fassade entdeckt.
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Prof. Yasui: Japaner kennen Milos Forman und verstehen Schwejks Humor
Die Entwicklung bilateraler Beziehungen noch vor dem EU-Beitritt
Tschechiens und japanische Investitionen in Tschechien werden das
Hauptthema der Gespräche sein, die der japanische Premier Junichiro
Koizumi mit führenden tschechischen Politikern führen wird. Koizumi, der
am Mittwoch zu einem dreitägigen Besuch in Tschechien erwartet wird, ist
überhaupt der erste japanische Politiker Premier, der die selbstständige
Tschechische Republik besuchen wird.
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"Persönliche Hygiene auf Adelssitzen" - Ausstellung in Vranov nad Dyji
Die Hygiene gehörte auch in der Vergangenheit zum alltäglichen Leben, doch
sie sah doch anders aus als heute. Wie, das zeigt eine Ausstellung auf
Schloss im südmährischen Vranov nad Dyji (Frain), in die Sie nun Markéta
Maurová einlädt.
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Schulen planen eintägigen Streik zu Schuljahresbeginn
Aus Protest gegen die von der Regierung geplante Finanzreform planen die
Schulgewerkschaften für den Beginn des neuen Schuljahres am 1. September
einen eintägigen Warnstreik. Darüber informierte am Donnerstag der
Vorsitzende des Böhmisch-mährischen Schulgewerkschaftsverbandes, Frantisek
Dobsik, nach einem Treffen mit Schulministerin Petra Buzkova.
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Prager Vitalis-Verlag bringt deutsche Ausgabe seines Flutbuchs heraus
Die Erinnerungswelle an das verheerende Hochwasser des vergangenen Jahres
ebbt bereits wieder ab, da wird hier in Prag ein Buch von Erfolg zu Erfolg
getragen. Es handelt sich um den Text-Bild-Band des österreichischen
Verlegers Harald Salfellner über die schlimmste Flut in Böhmen seit 500
Jahren, das in einer Erstauflage von 7000 Stück und dieser Tage auch in
einer deutschen Ausgabe erschienen ist. Aus diesem Anlass hat Lothar
Martin nicht nur beim Verleger selbst nachgefragt.
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Umweltfreunde protestieren wieder gegen das Fällen von Bäumen im Nationalpark Böhmerwald
Gegen das Vorhaben der Leitung des Nationalparks Sumava/Böhmerwald, in der
am strengsten geschützten Zone wieder Bäume zu fällen, begannen am Freitag
Mitglieder der Umweltbewegung "Duha/Regenbogen" zu protestieren.
Die Ökologen brachen jedoch ihre direkt vor Ort durchgeführte Blockade am
Samstagabend ab. Über das weitere Schicksal der Bäume soll nun eine
Expertengruppe entscheiden. Martina Schneibergova hat sich erkundigt.
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Hochwasser auf Photos, seine Spuren in der Realität
Die Erinnerungen an das Hochwasser, das vor einem Jahr über die
Tschechische Republik hereinbrach, lassen sich nicht löschen. Hier sind
die Spuren noch sichtbar und die Eindrücke lebendig, dort werden die
Ereignisse durch Ausstellungen ins Gedächtnis gerufen. Hören Sie mehr dazu
von Markéta Maurová.
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