Alle Artikel Tagesecho

"Internet in die Schulen" - Gegen ein von Anfang an fragwürdiges Projekt wird nun Strafanzeige erstattet

13-08-2003 | Silja Schultheis

Foto: Jana Sustova Von Anfang an stand es nicht zuletzt aufgrund seiner Undurchsichtigkeit in der Kritik: Das Projekt "Internet in die Schulen", initiiert vom sozialdemokratischen Ex-Schulminister Eduard Zeman. Zemans Nachfolgerin Petra Buzkova hatte daher nach ihrem Amtsantritt im vergangenen Sommer einige im Rahmen des Projektes abgeschlossene Verträge kündigen lassen und personelle Wechsel vorgenommen. Doch ausgeräumt waren die Zweifel damit nicht. Jetzt soll die Angelegenheit strafrechtlich verfolgt werden. Silja Schultheis berichtet.   mehr...

Schönes Land Tschechien

13-08-2003 | Jitka Mládková

Foto: Jana Sustova Über vier Millionen Tschechen reisen jährlich ins Ausland, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Das eindeutig beliebteste Urlaubsland der Tschechen ist Kroatien - in diesem Jahr will schätzungsweise eine Million von ihnen an die kroatische Adria-Küste fahren. Im Gegenteil dazu bleiben wesentlich weniger Tschechen in Tschechien, wenn sie Urlaub machen. Hören Sie mehr dazu von Jitka Mladkova.   mehr...

Chemiefabrik Spolana: Beseitigung von Dioxin beginnt

13-08-2003 | Gerald Schubert

Zelt für Beseitigung des Dioxin (Foto: CTK) In diesen Tagen gibt es im Programm von Radio Prag natürlich eine ganze Reihe von Beiträgen, die sich mit der Hochwasserkatastrophe vor genau einem Jahr befassen. Der Beitrag, den Sie nun hören können, hat ebenfalls mit den Überschwemmungen zu tun, wenn auch nur indirekt und nicht im Zusammenhang mit deren Jahrestag. Wir werfen nämlich einen Blick auf die mittelböhmische Chemiefabrik Spolana. Die war ja während des Hochwassers fast zur Gänze überschwemmt, und wegen des Austretens giftiger Substanzen gelangte sie damals zu trauriger Berühmtheit. Am Mittwoch nun wurde mit der Dekontaminierung eines dioxinverseuchten Areals auf dem Werksgelände begonnen. Gerald Schubert hat nähere Informationen:   mehr...

Tschechische Topbiermarke Budweiser wird in 60 Länder exportiert

13-08-2003 | Jitka Mládková

In Tschechien wird mit Abstand das meiste Bier in der ganzen Welt getrunken. Seit 1999 werden hierzulande jährlich 160 l und mehr pro Kopf konsumiert. Nur zum Vergleich - der Bierverbrauch in Deutschland liegt bei 130 Liter pro Kopf und Jahr. Doch der stetig wachsende Bierausstoß, der zwischen Erzgebirge und Beskiden zu verzeichnen ist, wird von immer weniger Brauereien getragen. Näheres dazu im nachfolgenden Beitrag von Lothar Martin.   mehr...

Ein Jahr nach der Flut: In Mittelböhmen sind die Wunden noch zu sehen

12-08-2003 | Lothar Martin

Elbgemeinde Kly nach dem Hochwasser (Foto: CTK) Vor genau einem Jahr überschlugen sich um diese Zeit in Prag und im angrenzenden Landkreis Mittelböhmen die Meldungen und Ereignisse in Bezug auf das Ansteigen der Hochwasserpegel an Moldau und Elbe. Heute, ein Jahr nach der Flutkatastrophe, ist in dieser Region der Tschechischen Republik zwar wieder so etwas wie Alltagsnormalität eingekehrt, doch die Wunden, die das Wasser geschlagen hat, sind zum Teil noch sichtbar und längst noch nicht verheilt. Hören Sie dazu einen Beitrag von Lothar Martin.   mehr...

Henriette Becker über ihre Freiwilligenarbeit in Holesov

12-08-2003 | Martina Schneibergová

Jüdischer Friedhof in Holesov (Foto: Jitka Erbenová, CC BY-SA 3.0 Unported) In unseren Sendungen haben wir Sie über die Freiwilligenarbeit in Tschechien bereits mehrmals informiert. Zuletzt berichteten wir über die geplante Freiwilligenarbeit im mährischen Holesov. Nun ist es soweit - junge Menschen aus sechs Ländern beteiligen sich dort an der Renovierung der dortigen jüdischen Sehenswürdigkeiten.   mehr...

Greenpeace-Aktion zum Hochwasserjahrestag: "Elbe-Tour 2003 - Ein Jahr danach"

12-08-2003 | Gerald Schubert

Foto: www.greenpeace Genau ein Jahr nachdem die Jahrhundertflut über Tschechien hereinbrach und weite Teile des Landes unter den Wassermassen verschwanden, erinnert auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf ihre Weise an die Katastrophe. Grund: Die damals teilweise überschwemmten Werksareale von Chemiefabriken und anderen Unternehmen, aus denen Giftstoffe in die Flüsse gespült wurden, stellen laut Greenpeace noch immer eine potentielle Gefahr dar. Gerald Schubert über die jüngste Aktion der Umweltschützer in Tschechien:   mehr...

Deutsche Kinder machen Ferien in Tschechien

12-08-2003 | Jitka Mládková

Der Juli und der August sind die traditionellen Sommerferienmonate in Tschechien, in denen einheimische Kinder und Jugendliche mancherorts die Gelegenheit haben, auch ihren Altersgenossen aus Deutschland zu begegnen. Viele deutsche Kinder und Jugendliche kommen nach Tschechien, um sich zu erholen, aber auch um Kontakte zu knüpfen. "Der Verein zur Förderung der Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Tschechien"(VFKB) mit Sitz in Velten bei Berlin, der diese Zielsetzung in seinem Programm hat, bringt Kinder und Jugendliche seit vier Jahren in den Ort Pastviny im Isergebirge. Darüber, was man dort so machen kann, erfahren sie etwas aus dem folgenden Gespräch, das Jitka Mladkova mit Wolfgang Postleb vom VFKB führte:   mehr...

Hochwasser: Trauriges Jubiläum

11-08-2003 | Jitka Mládková

Horin (Foto: www.ptacek.biz) Dieser Tage blickt Tschechien auf ein trauriges Jubiläum zurück: genau vor einem Jahr wurden weite Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht. Ein Jahr danach wird nun vielerorts bilanziert. Auf die Frage, ob die angerichteten Schäden hätten geringer ausfallen können, wenn man entsprechende Maßnahmen getroffen hätte, findet man keine eindeutigen Antworten. Ebenso wenig auf Fragen danach, wer wofür und in welchem Maße Schuld trage - da kommt man nicht selten zum Schluss, Schuld an dem Hochwasser habe das Wasser selbst! Vielen Städten und Gemeinden ist es mittlerweile gelungen, die größten Schäden zu beheben, in vielen hingegen hat sich nur wenig zum Besseren verändert. In solch einen Ort führt Sie jetzt Jitka Mladkova:   mehr...

Irakische Bevölkerung äußert Unzufriedenheit zur Versorgungslage

11-08-2003 | Lothar Martin

7. Feldlazarett der Tschechischen Armee (Foto: CTK) Der Krieg im Irak hat seine Spuren hinterlassen. Am deutlichsten treten sie bei der nach wie vor instabilen Versorgungslage hervor. Wegen des anhaltenden Benzinmangels und stundenlanger Strom- und Wassersperren war es am zurückliegenden Wochenende selbst im sonst eher befriedeten Süden des Landes zu Protesten und handfesten Übergriffen gegen die Einheiten der alliierten Streitkräfte gekommen. Erstmals davon betroffen waren auch Angehörige des 7. Feldlazaretts der Tschechischen Armee. Bei einer eigens dazu am Montag in Prag einberufenen Pressekonferenz konnte Verteidigungsminister Miroslav Kostelka jedoch vorerst Entwarnung geben. Näheres von Lothar Martin.   mehr...

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