Rubrikenarchiv Tagesecho
Chemiefabrik Spolana: Beseitigung von Dioxin beginnt
In diesen Tagen gibt es im Programm von Radio Prag natürlich eine ganze
Reihe von Beiträgen, die sich mit der Hochwasserkatastrophe vor genau
einem Jahr befassen. Der Beitrag, den Sie nun hören können, hat ebenfalls
mit den Überschwemmungen zu tun, wenn auch nur indirekt und nicht im
Zusammenhang mit deren Jahrestag. Wir werfen nämlich einen Blick auf die
mittelböhmische Chemiefabrik Spolana. Die war ja während des Hochwassers
fast zur Gänze überschwemmt, und wegen des Austretens giftiger Substanzen
gelangte sie damals zu trauriger Berühmtheit. Am Mittwoch nun wurde mit
der Dekontaminierung eines dioxinverseuchten Areals auf dem Werksgelände
begonnen. Gerald Schubert hat nähere Informationen:
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Tschechische Topbiermarke Budweiser wird in 60 Länder exportiert
In Tschechien wird mit Abstand das meiste Bier in der ganzen Welt
getrunken. Seit 1999 werden hierzulande jährlich 160 l und mehr pro Kopf
konsumiert. Nur zum Vergleich - der Bierverbrauch in Deutschland liegt bei
130 Liter pro Kopf und Jahr. Doch der stetig wachsende Bierausstoß, der
zwischen Erzgebirge und Beskiden zu verzeichnen ist, wird von immer
weniger Brauereien getragen. Näheres dazu im nachfolgenden Beitrag von
Lothar Martin.
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"Internet in die Schulen" - Gegen ein von Anfang an fragwürdiges Projekt wird nun Strafanzeige erstattet
Von Anfang an stand es nicht zuletzt aufgrund seiner Undurchsichtigkeit in
der Kritik: Das Projekt "Internet in die Schulen", initiiert vom
sozialdemokratischen Ex-Schulminister Eduard Zeman. Zemans Nachfolgerin
Petra Buzkova hatte daher nach ihrem Amtsantritt im vergangenen Sommer
einige im Rahmen des Projektes abgeschlossene Verträge kündigen lassen und
personelle Wechsel vorgenommen. Doch ausgeräumt waren die Zweifel damit
nicht. Jetzt soll die Angelegenheit strafrechtlich verfolgt werden. Silja
Schultheis berichtet.
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Schönes Land Tschechien
Über vier Millionen Tschechen reisen jährlich ins Ausland, um dort ihren
Urlaub zu verbringen. Das eindeutig beliebteste Urlaubsland der Tschechen
ist Kroatien - in diesem Jahr will schätzungsweise eine Million von ihnen
an die kroatische Adria-Küste fahren. Im Gegenteil dazu bleiben wesentlich
weniger Tschechen in Tschechien, wenn sie Urlaub machen. Hören Sie mehr
dazu von Jitka Mladkova.
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Henriette Becker über ihre Freiwilligenarbeit in Holesov
In unseren Sendungen haben wir Sie über die Freiwilligenarbeit in
Tschechien bereits mehrmals informiert. Zuletzt berichteten wir über die
geplante Freiwilligenarbeit im mährischen Holesov. Nun ist es soweit -
junge Menschen aus sechs Ländern beteiligen sich dort an der Renovierung
der dortigen jüdischen Sehenswürdigkeiten.
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Greenpeace-Aktion zum Hochwasserjahrestag: "Elbe-Tour 2003 - Ein Jahr danach"
Genau ein Jahr nachdem die Jahrhundertflut über Tschechien hereinbrach und
weite Teile des Landes unter den Wassermassen verschwanden, erinnert auch
die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf ihre Weise an die Katastrophe.
Grund: Die damals teilweise überschwemmten Werksareale von Chemiefabriken
und anderen Unternehmen, aus denen Giftstoffe in die Flüsse gespült
wurden, stellen laut Greenpeace noch immer eine potentielle Gefahr dar.
Gerald Schubert über die jüngste Aktion der Umweltschützer in Tschechien:
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Deutsche Kinder machen Ferien in Tschechien
Der Juli und der August sind die traditionellen Sommerferienmonate in
Tschechien, in denen einheimische Kinder und Jugendliche mancherorts die
Gelegenheit haben, auch ihren Altersgenossen aus Deutschland zu begegnen.
Viele deutsche Kinder und Jugendliche kommen nach Tschechien, um sich zu
erholen, aber auch um Kontakte zu knüpfen. "Der Verein zur Förderung
der Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Tschechien"(VFKB) mit
Sitz in Velten bei Berlin, der diese Zielsetzung in seinem Programm hat,
bringt Kinder und Jugendliche seit vier Jahren in den Ort Pastviny im
Isergebirge. Darüber, was man dort so machen kann, erfahren sie etwas aus
dem folgenden Gespräch, das Jitka Mladkova mit Wolfgang Postleb vom VFKB
führte:
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Ein Jahr nach der Flut: In Mittelböhmen sind die Wunden noch zu sehen
Vor genau einem Jahr überschlugen sich um diese Zeit in Prag und im
angrenzenden Landkreis Mittelböhmen die Meldungen und Ereignisse in Bezug
auf das Ansteigen der Hochwasserpegel an Moldau und Elbe. Heute, ein Jahr
nach der Flutkatastrophe, ist in dieser Region der Tschechischen Republik
zwar wieder so etwas wie Alltagsnormalität eingekehrt, doch die Wunden,
die das Wasser geschlagen hat, sind zum Teil noch sichtbar und längst noch
nicht verheilt. Hören Sie dazu einen Beitrag von Lothar Martin.
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Hochwasser: Trauriges Jubiläum
Dieser Tage blickt Tschechien auf ein trauriges Jubiläum zurück: genau vor
einem Jahr wurden weite Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt von
einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht. Ein Jahr danach wird nun
vielerorts bilanziert. Auf die Frage, ob die angerichteten Schäden hätten
geringer ausfallen können, wenn man entsprechende Maßnahmen getroffen
hätte, findet man keine eindeutigen Antworten. Ebenso wenig auf Fragen
danach, wer wofür und in welchem Maße Schuld trage - da kommt man nicht
selten zum Schluss, Schuld an dem Hochwasser habe das Wasser selbst!
Vielen Städten und Gemeinden ist es mittlerweile gelungen, die größten
Schäden zu beheben, in vielen hingegen hat sich nur wenig zum Besseren
verändert. In solch einen Ort führt Sie jetzt Jitka Mladkova:
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Irakische Bevölkerung äußert Unzufriedenheit zur Versorgungslage
Der Krieg im Irak hat seine Spuren hinterlassen. Am deutlichsten treten sie
bei der nach wie vor instabilen Versorgungslage hervor. Wegen des
anhaltenden Benzinmangels und stundenlanger Strom- und Wassersperren war
es am zurückliegenden Wochenende selbst im sonst eher befriedeten Süden
des Landes zu Protesten und handfesten Übergriffen gegen die Einheiten der
alliierten Streitkräfte gekommen. Erstmals davon betroffen waren auch
Angehörige des 7. Feldlazaretts der Tschechischen Armee. Bei einer eigens
dazu am Montag in Prag einberufenen Pressekonferenz konnte
Verteidigungsminister Miroslav Kostelka jedoch vorerst Entwarnung geben.
Näheres von Lothar Martin.
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