Rubrikenarchiv Tagesecho
Präsidentenwahl: Aktueller Situationsbericht von der Prager Burg
Unter den medialen Beobachtern der Präsidentschaftswahl ist auch Radio Prag
mit Redakteur Gerald Schubert vertreten. Heute führten wir mit ihm die
folgende Gespräche.
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Ceské dráhy kündigt Entlassungen an - Skoda droht langer Tarifstreik
Zum Jahresende 2002 wurde in Tschechien eine Arbeitslosenquote 9,8 Prozent
registriert. Ein Wert, mit dem der bisherige Negativrekord vom Januar 2000
erneut erreicht wurde. Die wenig optimistischen Prognosen verheißen sogar,
dass sich die Arbeitslosenquote bereits in diesem Monat weiter erhöhen und
erstmals die "magische Grenze" von 10 Prozent durchbrechen
werde. Warum dem so ist, dazu mehr von Lothar Martin.
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Die Wahl des tschechischen Präsidenten
Der Tag ist gekommen, an dem ein neuer tschechischer Präsident gewählt
wird, der nach 13 Jahren den bisherigen Amtsinhaber Vaclav Havel ersetzen
wird. Wie Sie bereits unseren Nachrichten entnehmen konnten, sind auf der
Prager Burg die Abgeordneten und Senatoren zusammengekommen, um im
historischen Spanischen Saal auf der Prager Burg einen Nachfolger für
Havel zu wählen. Dieser Ort, der als Symbol der tschechischen
Staatlichkeit gilt, wird somit zum Zeugen der 22. Präsidentschaftswahl
seit 1918. Nur einmal in all den zurückliegenden Jahren mit insgesamt 9
Präsidenten ist das Staatsoberhaupt nicht gleich aus dem ersten Wahlgang
hervorgegangen und nur einmal wurde gar kein Präsident gewählt. Werfen wir
nun mit Dagmar Keberlova einen Blick auf den Beginn der diesjährigen
Wahlen im Spanischen Saal:
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Immunitätsausschuss empfiehlt Aufhebung der Immunität des Senators Zelezny
Der Immunitätsausschuss des tschechischen Senats hat der Oberen
Parlamentskammer am Dienstag offiziell empfohlen, die Immunität des
Senators und Generaldirektors des privaten TV-Senders Nova, Vladimir
Zelezny, aufzuheben und diesen zur Strafverfolgung freizugeben. Mehr dazu
hören Sie von Markéta Maurová.
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Deutsch-tschechisches Grenzgebiet: Hrensko (Herrnskretschen) hat erneut mit Hochwasserschäden zu kämpfen
Die Bewohner des Grenzortes Hrensko (Herrnskretschen) im Landkreis Usti nad
Labem (Aussig an der Elbe) haben allen Grund zur Klage: Felssturzgefahr
und Hochwasser reichen sich hier die Hand. Im vergangenen Jahr musste das
Kreisamt in Decin (Tetschen) deshalb wiederholt den Notstand ausrufen. Und
das neue Jahr steht dem alten in dieser Hinsicht bislang in nichts nach.
Katrin Sliva berichtet:
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Prager Regierung beschließt Beteiligung Tschechiens am Irak-Krieg
In Tschechien vergeht derzeit kein Tag, wo nicht über den bevorstehenden
möglichen Krieg gegen den Irak debattiert und die eigene Rolle in solch
einem Konflikt definiert wird. Am Montag hat die hiesige Regierung unter
Ministerpräsident Vladimír Spidla hierbei einmütig beschlossen, dass ihre
von den Vereinigten Staaten gewünschten Anti-ABC-Waffen-Spezialisten auch
ohne UN-Mandat in die militärische Auseinandersetzung eingreifen würden,
und zwar für den Fall, wenn in der Konfliktregion Massenvernichtungswaffen
zum Einsatz kommen sollten. Lothar Martin hat die offizielle Haltung
Tschechiens und weitere Politikermeinungen zur Irak-Frage zusammengefasst.
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Gibt es doch schon am Mittwoch einen neuen Präsidenten?
Während der 84 Jahre seit dem Zerfall der k.u.k. Monarchie standen neun
Männer an der Spitze der Tschechoslowakei und später der Tschechischen
Republik. Das bereits zehnte Staatsoberhaupt, das Vaclav Havel, im
Präsidentenamt, ablösen wird, wird am Mittwoch im Spanischen Saal der
Prager Burg gewählt. Martina Schneibergova fasst einige aktuelle Daten zum
Thema der Präsidentschaftswahl zusammen.
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Svoboda bereitet in Berlin Schröders Prag-Besuch vor / "Vergangenheit ist nicht verhandelbar"
Seit Bundeskanzler Gerhard Schröder im März vergangenen Jahres einen
geplanten Prag-Besuch aufgrund eines Streites um die Vertreibung der
Sudetendeutschen abgesagt hatte, ist es zu keinem Treffen der
Regierungschefs Tschechiens und Deutschlands mehr gekommen. Zur
Vorbereitung der ersten bilateralen Begegnung nach einem Jahr reiste der
tschechische Außenminister Cyril Svoboda, der erst seit einem halben Jahr
im Amt ist, am Dienstag nach Berlin. Bereits im Vorfeld äußerte er sich in
den Medien über seine Auffassung zur deutsch-tschechischen Vergangenheit.
Silja Schultheis berichtet.
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Neonazis marschierten durch Prag
Ein Zug der bedrohlich aussehenden Männer mit Kappen und brennenden
Fackeln. Dieser Anblick bot sich am Samstagabend im Prager Stadtzentrum.
Markéta Maurová berichtet.
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Wird Havels Nachfolger schon am Mittwoch bekannt sein?
Der erste Versuch, den Nachfolger von Vaclav Havel im Staatspräsidentenamt
zu wählen, könnte durchaus einen ganzen Monat lang dauern. Es kann aber
auch sein, dass das neue Staatsoberhaupt schon am kommenden Mittwoch
gewählt wird. Die letzte Chance, die Kandidatur eines weiteren
Präsidentschaftskandidaten einzureichen, ist punkt 0 Uhr in der Nacht von
Sonntag zu Montag abgelaufen. Martina Schneibergova hat daher die jüngsten
Erklärungen der vier ins Rennen gegangenen Präsidentschaftskandidaten
zusammengefasst.
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