Rubrikenarchiv Tagesecho
Weihnachtsmusik in der Sankt-Jakobs-Basilika
Zu den Einzigartigkeiten Prags, mit denen sich die Moldaumetropole rühmen
kann, gehören zweifelsohne die Türme und Türmchen ihrer unzähligen Kirchen
und Klöster. Unter ihren Dächern versammeln sich gerade an Feiertagen wie
Ostern oder Weihnachten mehr Menschen als sonst, die sich während der
allgemeinen Hektik nach Gebeten, Besinnung, Ruhe und christlichen
Traditionen sehnen. Die Kirchen sind an solchen Tagen feierlich geschmückt,
es duftet nach Weihrauch und aus dem Chorraum klingt die Stimme der Orgel.
Eine besonders wertvolle Barockorgel, die 1705 gebaut wurde, steht in der
Sankt-Jakobs-Basilika in der Prager Altstadt. Und dorthin führt Sie jetzt
unsere freie Mitarbeiterin Lucie Drahonovska.
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Steigende Löhne, steigende Kosten - was bringt das Jahr 2003 den Tschechen in finanzieller Hinsicht?
Das Jahr 2002 neigt sich dem Ende zu, und mit Beginn des neuen Jahres steht
den Tschechen neben einem neuen Präsidenten auch so manche finanzielle
Änderung ins Haus. Einzelheiten verrät Ihnen Silja Schultheis.
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Noch immer ambivalent: Der Zerfall der Tschechoslowakei vor 10 Jahren
Bereits vor kurzem haben wir im Programm von Radio Prag eine Beitragsserie
zur Teilung der Tschechoslowakischen Republik vor zehn Jahren gesendet. Am
bevorstehenden Neujahrstag ist es nun so weit: Sowohl die Tschechische als
auch die Slowakische Republik werden ihren 10 Geburtstag feiern. Aus
diesem Anlass wenden wir uns nochmals diesem Thema zu und stellen uns die
Frage: Wie wurde damals - und wie wird heute - dieser Teilungsprozess von
Bevölkerung und Experten gesehen? Hören Sie mehr im folgenden Beitrag von
Gerald Schubert:
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Kardinal Vlk: "Christen sollen Sauerteig der Gesellschaft sein"
Für die Kirchen in Tschechien war das Jahr 2002 unter anderem eine Etappe
des Abwartens - darauf, wie der Streit mit dem Kultusministerium um einige
Punkte des neuen Kirchengesetzes enden wird. Aber auch durch aktives
Engagement bei der Beseitigung der Hochwasserfolgen traten die Kirchen in
diesem Jahr hervor. Martina Schneibergova fasst zusammen.
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Kreise und Kreisämter vor Auflösung
Auch dieses Jahr werden in der Tschechischen Republik am ersten Januar
wieder einige neue Gesetze in Kraft treten. Oft beziehen sich neue
Bestimmungen ja nur auf Detailbereiche bestimmter Fachgebiete, und oft
sind sie daher nur für einen eingeschränkten Personenkreis von
unmittelbarem Interesse. Der nunmehrige Jahreswechsel bringt aber doch
einen relativ großen Einschnitt in das tschechische Verwaltungssystem: Die
76 Kreise des Landes mitsamt den dazugehörigen Kreisämtern werden
aufgelöst. Gerald Schubert berichtet:
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Medovina - Ein Getränk für Götter und Menschen
Vieles bieten auch in Prag die Weihnachtsmärkte. Neben den üblichen
Angeboten gibt es aber auch ein wahrlich archaisches, urtümliches Getränk
zu geniessen. Dazu ein Bericht von Alexander Schneller.
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Eisglätte führt in Tschechien zu erhöhter Anzahl von Unfällen
Der bisherige Winter hat sich auch in Tschechien noch nicht von seiner
besten Seite gezeigt. Eine richtig weiße Weihnacht hat es allenfalls in
den gebirgigen Regionen Nordmährens gegeben, während die Gebirge im
böhmischen Landesteil mehrheitlich noch über Schneemangel klagen. Dafür
führte überfrierende Nässe von Donnerstag auf Freitag fast allerorten zu
gefährlichen Situationen auf den hiesigen Straßen und Gehwegen. Lothar
Martin berichtet.
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Weihnachtsbegegnungen per SMS
Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr: Fast 47 Millionen
Weihnachtswünsche und Weihnachtsgrüße - allerdings weder in Form von
Ansichtskarten, noch Briefen, noch elektronischer Post. Diese Grüße wurden
am Heiligabend als SMS-Nachrichten abgeschickt. Markéta Maurová weiß mehr
darüber.
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Liebes Christkind, zu Weihnachten wünsche ich mir...
Ruhe und Friedlichkeit, Fröhlichkeit, Familientreffen, feierlicher
Gottesdienst, Tannenbaum, Weihnachtslieder... Kaum kann man sich das
Weihnachtsfest ohne diese Attribute vorstellen? Doch - so muss man wohl
leider bemerken - vor allen diesen Dingen kommen in unserer Zeit die
Weihnachtsgeschenke. Man findet sie - landesspezifisch - entweder unter
dem Weihnachtsbaum, im Strumpf oder aber etwa im Kamin. Wir wollen nicht
den Eindruck erwecken, dass wir etwas gegen die Bescherung hätten: an sich
selbst ist es natürlich eine schöne Gewohnheit, die Liebe zu nahe
stehenden Personen durch ein Geschenk zum Ausdruck zu bringen, nur sollte
gerade dieser Aspekt den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes nicht
verdrängen. Die Bescherung des Jesuskindes in Bethlehem, von der die Bibel
erzählt, die Gaben für die Dienstleute in der früheren Geschichte, später
dann Geschenke für Kinder und schließlich die allgemeine Schenkwut von
heute. Schauen wir nun gemeinsam, wie sich die Tradition der
Weihnachtsbeschenkung entwickelt hat und wodurch sie in den tschechischen
Ländern geprägt wurde. Am Mikrophon begrüßen Sie zu unserem
Weihnachtsprogramm jetzt Markéta Maurová und Silja Schultheis.
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