Rubrikenarchiv Tagesecho
Robertson zum NATO Gipfel: Grund zum Feiern
Der NATO Gipfel, der am kommenden Donnerstag und Freitag in Prag
stattfindet, solle kein Anlass zu Protesten sein, sondern man sollte
vielmehr feiern, weil es sich um ein großes Ereignis handelt. Dies lies
NATO-Generalsekretär George Robertson nach Prag ausrichten. Dagmar
Keberlova berichtet.
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Barrandov-Filmstudios wollen künftig stärker die Produktion tschechischer Filme fördern
In den bekannten Barrandov-Filmstudios in Prag wurden in den vergangenen
Jahren vorwiegend ausländische Filme produziert. Dies soll sich bereits in
Kürze ändern.
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Prager Magistrat wird von ODS-CSSD-Koalition regiert
Die Würfel sind gefallen! Nur wenige Stunden, nachdem wir in unserer
letzten Sendung über die Verhandlungen zur Bildung des Prager Stadtrats im
hauptstädtischen Magistrat berichtet haben, unterzeichneten die bei den
Prager Kommunalwahlen siegreichen Bürgerdemokraten (ODS) und die
drittplatzierten Sozialdemokraten (CSSD) den vorläufigen Entwurf eines
Koalitionsvertrages. Damit beendeten sie jedwede anderweitigen
Spekulationen. Dem Prager Rathaus wird demnach für weitere vier Jahre ein
von ODS und CSSD gebildeter Stadtrat vorstehen, während
ODS-Spitzenkandidat Pavel Bém aller Voraussicht nach der neue
Oberbürgermeister der Moldaumetropole sein wird. Weitere Einzelheiten von
Lothar Martin.
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Hartes Vorgehen gegen Sprayer
Seit erstem Juni 2001 gibt es in der Tschechischen Republik ein neues
Gesetz, dessen Formulierung eindeutig auf die Bekämpfung illegaler
Graffiti abzielt. Damit sollte ein rechtlicher Rahmen für den Umgang mit
einem hierzulande relativ neuen Phänomen geschaffen werden. Halbwegs
konkret wird das Gesetz aber nur dort, wo die Tat selbst beschrieben wird.
Um "Bespritzen, Bemalen oder Beschreiben fremden Eigentums" geht
es, und zwar "mit Farbe oder einem anderen Stoff". Bei weiteren
Details aber, die für die Bestimmung des Strafmaßes nicht ganz unerheblich
sind, ist die Formulierung schon etwas großzügiger. Die als besonders hoch
geltende Strafandrohung wurde so aber wenigstens zum Gegenstand
politischer Diskussionen. Über den Stand der Debatte in der Tschechischen
Republik hören Sie mehr im folgenden Beitrag von Gerald Schubert.
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Tschechische Armee reduziert im Jahr 2003 Anzahl der Wehrpflichtigen
Zum 31. Dezember 2006 will man in Tschechien die nationale Wehrpflicht
abschaffen und ab dem 1. Januar 2007 soll es ausschließlich eine
Berufsarmee im Land geben. Diese Armee soll mit 35.000 Berufssoldaten um
ca. ein Drittel gegenüber der jetzigen Anzahl von 53.000 Rekruten
abgespeckt sein. Wie aber soll die Reduzierung bis dahin erfolgen? Erste
Schritte dazu taten hohe Militärs in diesen Tagen der tschechischen
Tagespresse kund. Lothar Martin fasst zusammen.
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Künftige Prager Stadtregierung ungewiss
Vor bereits mehr als einer Woche wurden in der ganzen Tschechischen
Republik die Gemeindeparlamente neu gewählt. Angesichts der großen
politischen Entscheidungen, die dem Land unmittelbar bevorstehen, war
jedoch die gleichzeitig stattfindende Senatswahl mit ihrer
gesamtstaatlichen Bedeutung allgemein von größerem Interesse. Die
Ergebnisse der Kommunalwahlen traten dabei ein wenig in den Hintergrund.
Anders ist aber freilich die Situation in der Hauptstadt Prag. Denn die
Entscheidungen, die hier getroffen werden, haben oftmals auch
überregionale Aspekte. Und ebenso darf die politische Signalwirkung, die
vom Prager Rathaus ausgeht, nicht unterschätzt werden. Gerald Schubert
berichtet:
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Wasserqualität der Moldau nach dem Hochwasser 2002
Noch einmal Stichwort Hochwasser, diesmal mit Blick auf den aktuellen Stand
der Wasserqualität in einem der bekanntesten tschechischen Flüsse, nämlich
in der der Moldau. Mehr Information dazu hat Jitka Mladkova:
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Lukaschenkos Anwesenheit beim NATO-Gipfel in Prag weiterhin ungewiss
Minsk warnt sowohl die Tschechische Republik als auch die NATO davor, dem
weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko ein Einreisevisum für
Tschechien zu verweigern. Dieses hatte Lukaschenko beantragt, um am
NATO-Gipfel in Prag teilnehmen zu können. Näheres dazu von Dagmar
Keberlova
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Programme für arbeitslose Roma
Das Ministerium für Arbeit und Soziales der Tschechischen Republik versucht
der hohen Arbeitslosigkeit der Roma-Minderheit zu begegnen. Hierfür wurde
eine Arbeitgruppe gebildet, die sich mit dem Problem schwer vermittelbarer
Arbeitssuchender beschäftigt. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der
Roma-Minderheit, die, laut Angaben des Ministeriums, zweifellos in diese
Kategorie einzuordnen ist. Katrin Sliva berichtet:
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Ausstellung "Tschechoslowakischer Sozialistischer Realismus 1948-1958"
Am 7. November, genau am 85. Jahrestag der Großen Sozialistischen
Oktoberrevolution in Russland, wurde in der Prager Galerie Rudolfinum eine
neue Ausstellung eröffnet: "Tschechoslowakischer Sozialistischer
Realismus 1948 - 1958". Markéta Maurová hat die Ausstellung besucht.
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