Rubrikenarchiv Tagesecho
Lehrerinnen und Lehrer Tschechiens in schwieriger Situation
Der Beginn eines neuen Schuljahres ist traditionell Anlass genug, um die
aktuelle Lage der hiesigen Schulen wieder einmal genauer unter die Lupe zu
nehmen. Die jüngste Hochwasserkatastrophe hat aber dieser üblichen
Bilanzierung einen Strich durch die Rechnung gemacht und der Debatte um die
Situation von Schülern und Lehrern zusätzlichen Zündstoff verliehen. Hören
Sie dazu einen Bericht von Gerald Schubert.
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Höhere Steuern sollen Hochwasserschäden und Wiederaufbau finanzieren
Das Ausmaß der Schäden, die nach der Hochwasserkatastrophe in Tschechien
registriert wurden, scheint kein Ende zu nehmen. Sprach Ministerpräsident
Vladimír Spidla vor Wochenfrist in einer ersten Schätzung noch von einer
Schadenssumme von bis zu 90 Milliarden Kronen (ca. drei Milliarden Euro), so
räumte sein Finanzminster Bohuslav Sobotka dieser Tage ein, dass bei der
Auflistung der Schäden vermutlich sogar die Grenze von 100 Milliarden Kronen
überschritten werde. Eine ungeheure Summe, die bei der Beseitigung der
Schäden und erst recht beim Wiederaufbau der zerstörten Gebiete aufgebracht
werden muss. Daher entwickelten die drei Parteichefs der Regierungskoalition
am Dienstag in Prag ein erstes Konzept, wie der Wiederaufbau mittel- und
langfristig zu finanzieren sei. Lothar Martin stellt es Ihnen vor.
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Tschechische Katholische Caritas erhielt 200.000 Euro von der Bundesrepublik für die Hochwasseropfer
Eine der Organisationen, die bereits 1997 bei der verheerenden
Hochwasserkatastrophe in Mähren den Betroffenen bedeutend geholfen haben,
und sich auch jetzt bei der Hilfe für die Hochwasseropfer stark engagieren,
ist die Vereinigung der Tschechischen Katholischen Caritas. Die Vertreter
der Caritas brachten in den vergangenen Tagen ihre Dankbarkeit für die
Hilfe, die der tschechischen Caritas von ihren Partnerorganisationen im
Ausland gewährt wird, zum Ausdruck.
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Kunsthandwerk im Dreiländereck
Im nordböhmischen Hradek nad Nisou, einem Grenzstädtchen, das im sogenannten
Dreiländereck liegt, findet seit Montag ein Künstlersymposium statt, an dem
sich insgesamt 26 Künstler aus Deutschland und der Tschechischen Republik
beteiligen. Etwa zwei Wochen lang werden sie hier Skulpturen und Plastiken
aus unterschiedlichen Materialien fertigen, vornehmlich aus Holz, Stein und
Glas. Es sind aber auch Maler vor Ort. Wer möchte, kann alle Arbeitsschritte
mitverfolgen und somit Zeuge der Entstehung dieser Arbeiten werden.
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Präsident Havel besucht vom Hochwasser betroffene Gemeinden
Der tschechische Präsident Vaclav Havel hat am Montag einige vom Hochwasser
betroffene Gemeinden besucht. Zuerst war er in der historischen Stadt
Svihov/Schwihau bei Klatovy im Landkreis Plzen zu Gast. Er interessierte
sich für den Umfang der Hochwasserschäden in dieser Ortschaft, die
wahrscheinlich die vom Hochwasser am schwersten beschädigte Stadt im Pilsner
Landkreis ist.
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Im Böhmerwald wird ein Museum des Eisernen Vorhangs errichtet
Der Eiserne Vorhang stellte ein machtvolles politisch-ökonomisches Phänomen
des 20. Jahrhunderts dar, das das Schicksal von Millionen Menschen
beeinflusste. Nun wird im Böhmerwald - in der Ortschaft Kvilda, in deren
unmittelbarer Nähe einst der Eiserne Vorhang führte, ein Museum des Eisernen
Vorhangs entstehen. Martina Schneibergova kehrte soeben von einer
Pressekonferenz zurück, wo dieses Projekt vorgestellt wurde. Wo genau und
wann wird das Museum errichtet?
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Theresienstadt und seine Gedenkstätte brauchen Unterstützung
Das Hochwasser und seine verheerenden Schäden hat unzählige Menschen zu
großer Solidarität untereinander angehalten. Viele Initiativen zur
Schadensbeseitigung und zum Wiederaufbau sind entstanden. Von einer solchen
berichtet Lothar Martin.
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Schäden an Kulturdenkmälern: Schloss Veltrusy nach dem Hochwasser
In den vergangenen zwei Wochen haben wir mehrfach darüber berichtet, dass
das Hochwasser, das vor nunmehr zwei Wochen sein Unwesen in der
Tschechischen Republik getrieben hat, unermessliche Schäden hinterlassen
hat, nicht zuletzt an den Kulturdenkmälern des Landes. Das Schloss Veltrusy
in der mittelböhmischen Region Melnik, das zu den bedeutendsten Barockbauten
Böhmens zählt, gilt dabei als eines der am meisten beschädigten. Katrin
Sliva war für uns vor Ort:
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Schuljahrsbeginn in Tschechien - viele Schulen bleiben geschlossen
In Tschechien hat am Montag das Schuljahr begonnen. Für etwa anderthalb
Millionen Schüler sind die Ferien zu Ende. 99 Tausend von ihnen setzen sich
überhaupt zum ersten Mal in die Schulbank. Trotzdem ist der diesjährige
Schuljahrsbeginn nicht wie jeder andere. Markéta Maurová berichtet.
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Abkommen über soziale Sicherheit zwischen Tschechien und Deutschland
Am 1. September ist zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland ein
Abkommen in Kraft getreten, dass die soziale Sicherheit für Bürger beider
Länder sicherstellt. Dagmar Keberlova berichtet.
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