Rubrikenarchiv Tagesecho
Kommunisten, Showstars und Diktatoren
Hamburg, Hollywood, London natürlich oder Tokio: Sie alle haben eins. Aber
auch Prag kann da mithalten: Darin, ein Wachsfigurenmuseum zu haben. Seit
März 1997 hat es jeden Tag geöffnet - selbst an Silvester, Neujahr oder auch
am Heiligabend kann man sich genau 41 Wachsfiguren zu Gemüte führen. Melanie
Thun hat es getan.
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Hrubý: Neben Slonková drohte auch einem Fernsehjournalisten der Tod
Die Reporterin der Tageszeitung Mladá fronta Dnes, Sabina Slonková, war
offensichtlich nicht die einzige Journalistin, der im Zusammenhang mit den
dubiosen Aktivitäten von Karel Srba der Tod drohte. Der Ex-Kanzleichef des
Außenministeriums und Mitarbeiter des Ex-Außenministers Jan Kavan, Karel
Srba, wird verdächtigt, die Ermordung der Journalistin in Auftrag gegeben zu
haben. Neue Informationen zum Fall Srba erfuhr die Polizei am Montag vom
ehemaligen Chef des Konferenzzentrums Stirín, Václav Hrubý. Martina
Schneibergová berichtet:
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Schwertransporter ruinieren Tschechiens Straßen
Seit einigen Tagen knallt auch in Tschechien wieder die Sonne auf den
Asphalt. Und damit wachsen die Probleme im Straßenverkehr für das
mitteleuropäische Transitland. Welcherart diese Probleme sind, dazu mehr im
nachfolgenden Beitrag von Lothar Martin.
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Das Interesse tschechischer Studenten an einem Auslandsstudium in Deutschland wächst beständig
Hinsichtlich der Zahl der tschechischen Studenten, die bei der Deutschen
Botschaft Prag ein Visum beantragen, um eine zeitlang in Deutschland zu
studieren, gab es in den vergangenen Jahren eine interessante Entwicklung zu
verzeichnen.
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Technopartys sorgen in Tschechien für Lärmbelästigung und Verdruss
Über Musik lässt sich bekanntlich streiten. Allein schon deshalb, weil die
Geschmäcker altersbedingt so verschieden sind wie sie verschiedener nicht
sein können. Da finden sie zum Beispiel das musikalisch feinsinnige
Violinkonzert für die zumeist reifere Hörerschaft auf der einen und die
schrille, von übermäßig Dezibel dröhnende Technoparty für die agile und
jüngere Klientel auf der anderen Seite. Letztere hat seit einigen Jahren
gerade im Sommer in Tschechien Hochkonjunktur, was auch durch die beiden
Veranstaltungen belegt wird, die dieser Tage im Böhmisch-Mährischen
stattfanden bzw. noch im Gange sind.
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Sommerschule der Filmkunst zum 28. Mal
Am Freitag vergangener Woche wurde im südmährischen Uherske Hradiste die
sogenannte Sommerfilmschule eröffnet, die nach dem traditionellen
Filmfestival Karlovy Vary /Karlsbad als zweitgrößte Filmkunstpräsentation im
Lande gilt. Mehr erfahren Sie im folgenden Beitrag von Jitka Mladkova:
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Glashütte "Rubin Glass" in Chribska (Kreibitz)
In der Gemeinde Chribska (Kreibitz) im nördlichsten Zipfel Böhmens soll sich
angeblich die älteste, bis heute ununterbrochen tätige Glashütte Europas
befinden. Die Glasindustrie stellte in der Vergangenheit unumstritten eine
der wichtigsten Einnahmequellen in dieser Region dar und Glas wird dort bis
heute hergestellt. Markéta Maurová hat eine der dortigen Hütten besucht.
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Spidla sieht keinen Grund für persönliche Konsequenzen Kavans aus dem Fall Srba
Die Ermittlungen in der Affäre um den versuchten Auftragsmord an der
Journalistin Sabina Slonkova gehen weiter. Der in dieser Angelegenheit
ebenfalls unter Druck geratene Ex-Außenminister und künftige Leiter der
UNO-Vollversammlung, Jan Kavan, ist inzwischen aus New York zurückgekehrt
und hat sich am Wochenende mit Premier Vladimir Spidla getroffen, um über
den Fall zu sprechen. Silja Schultheis berichtet.
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Vertrag mit Vatikan unterzeichnet
Als eines der letzten postkommunistischen Länder in Europa hat die Tschechische Republik am Donnerstag mit dem Vatikan einen Vertrag über die gesetzliche Verankerung der Katholischen Kirche geschlossen. Vertreter beider Seiten hatten jahrelang um Formulierungen in diesem grundlegenden Vertragswerk gerungen. Außenminister Cyril Svoboda stellte nach der Unterzeichnung des Vertrags fest:
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Völkerverständigung leicht gemacht
Kurz nach der deutsch-tschechischen Grenze verlassen sie einen: die deutschen Worte auf den Schildern, die deutschen Worte der Verkäuferin und das deutsch im Radio. Statt "Hallo" heißt es jetzt "Ahoj", statt Mann und Frau muss man sich vor dem Toilettenbesuch entscheiden, ob man zu den "muzi" oder "zeny" gehören will. Oder vielleicht hat sie sogar zavreno, geschlossen, die Toilette. Skoda! Schade! Doch sie wollen nicht nur erfolgreich die Toilette aufsuchen, sondern auch mit den Tschechen in Kontakt treten. Kein Problem - Rettung naht! Melanie Thun weiß wo und wie.
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