Rubrikenarchiv Tagesecho
Policka - ein Kultur- und Sporterlebnis
Wie viele von Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, vielleicht schon wissen,
startet an diesem Samstag im Rahmen des Regionaljournals eine neue Miniserie
mit Quiz, die den Städten der Tschechischen Inspiration - einer Vereinigung
von 8 historischen Städten - gewidmet ist. Dagmar Keberlova bietet Ihnen
jetzt als Vorgeschmack eine kurze Einladung in die erste Stadt, in das
ostböhmische Policka.
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Ist die obligatorische Mitgliedschaft in Ärztekammern notwendig?
Die obligatorische Mitgliedschaft in den Ärztekammern ist für die Wahrung
von deren Kompetenzen erforderlich, meinen die Vertreter der Kammern,
unterstützt vom Gesundheitsminister und dem Vizepremier. Die
Bürgerdemokraten stellen die Nützlichkeit der Ärztekammern in Frage. Über
die Hintergründe des Streits, der seit voriger Woche die Medien beherrscht,
informiert sie Martina Schneibergova.
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Sobotka bekennt sich zum Maler Václav Spála
Sobotka, der Name des kleinen ostböhmischen Städtchens am Fuße des
Riesengebirges, wird besonders mit dem tschechischen Dichter der ersten
Hälfte des letzten Jahrhunderts, Frána Srámek, verbunden. An ihn wird in
seiner Geburtsstadt alljährlich durch das Poesiefestival "Srámeks Sobotka"
erinnert. Doch auch ein anderer tschechischer Künstler verband sein Leben
eng mit dieser Stadt, und diesem ist Sobotka immer noch etwas schuldig. Mehr
erfahren Sie im folgenden Beitrag von Markéta Maurová.
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Ein paar Worte über Bohuslav Martinu
Soweit meine Kollegin Dagmar Keberlova, die vor zwei Tagen von einem Besuch
in Policka mit vielen Eindrücken, ja sogar begeistert, in die Redaktion kam.
Sie hat den Namen des Komponisten Bohuslav Martinu erwähnt. Da will ich noch
mit ein paar Eckdaten über diesen Mann einhaken, der Jahre lang viel mehr im
Ausland als im eigenen Herkunftsland geschätzt wurde. Von den
kommunistischen Herrschern wurde der 1890 geborene Komponist abwechselnd
verboten oder tot geschwiegen.
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Archiv der legendären Jazz-Sektion geht an die Bremer Forschungsstelle Osteuropas
Die bei weitem bedeutendste Einrichtung der sog. "Grauzone" zwischen der staatlich lizenzierten und der inoffiziellen Kultur in der früheren CSSR war die sog. Jazz-Sektion. Entstanden 1971entfaltete sie in der Zeit zwischen der Niederschlagung des Prager Frühlings und der Samtenen Revolution von 1989 eine Reihe unabhängiger Aktivitäten, die weit über den Rahmen der Jazzmusik hinausgingen. 1984 wurde sie endgültig verboten, gab aber im Samizdat weiterhin Publikationen heraus. Am Dienstag ging das umfangreiche Archiv der Jazz-Sektion offiziell in den Besitz der Bremer Forschungsstelle Osteuropas über. Silja Schultheis war bei der Übergabe in den Räumlichkeiten der Jazz-Sektion auf der Prager Kleinseite dabei.
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Tschechien - kein billiges Reiseland mehr?
Die starke tschechische Währung ist schon seit einiger Zeit
wirtschaftspolitisches Tagesgespräch, und das hat nun offensichtlich auch
auf den Tourismus, für die Hauptstadt Prag eine bedeutende Einnahmenquelle,
durchgeschlagen. Mehr dazu im nachfolgenden Beitrag von Rudi Hermann.
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Zeman-Kabinett wartet endlich mit Konzept zur Armeereform auf
Am Montag hat die sozialdemokratische Minderheitsregierung in Prag der von
ihr angestrebten Reform der Tschechischen Armee endlich ein Konzept gegeben.
Der von Jaroslav Skopek, dem für die Reform eingesetzten
Regierungsbeauftragten, ausgearbeitete Entwurf sieht vor, dass bis
spätestens zum Jahr 2006 die Wehrpflicht aufgehoben und ab 2007 eine
Berufsarmee mit 36.000 Soldaten und 10.000 Zivilisten gebildet werden soll.
Welche Chancen auf eine Realisierung das Regierungskonzept hat, dazu mehr
von Lothar Martin.
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Der Kampf um die Rechte am Karlsbader Becher ist erneut entbrannt
Zu den bekanntesten und meistgekauften Exportschlagern der Tschechischen
Republik gehört der Kräuterlikör Karlsbader Bitter. Wie der Name bereits
verrät, kommt er aus der nicht weniger berühmten westböhmischen Kurstadt
Karlovy Vary/Karlsbad. Doch die Zeiten, in denen der tschechische Hersteller
Jan Becher Karlovarská Becherovka (JBKB) das Monopol auf Produktion und
Vertrieb der Likörmarke in seinen Händen hielt, scheinen der Vergangenheit
anzugehören. Immer wieder drängen auch slowakische Firmen mit "ihrem"
Becherovka auf den Markt, um an diesem Geschäft zu partizipieren. Erst
jüngst haben wir über solch einen Fall berichtet. Der Markt jedoch ist
weiter hart umkämpft. Näheres dazu von Lothar Martin.
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Frantisek Kmoch
Am 30. April 1910, also vor genau 90 Jahren, ist der König der tschechischen
Blasmusik gestorben - der international bekannte Komponist und Kapellmeister
Frantisek Kmoch. Geboren wurde er am 1. August 1848 in der Nähe von Kolin.
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Politologe Dolezal: Tschechischer Nationalismus ist ein maskierter Nationalismus
Im Zusammenhang mit dem Resultat der ersten Runde der Präsidentenwahlen in
Frankreich wurde auch in anderen europäischen Ländern plötzlich allgemein
konstatiert, dass es offensichtlich zu einem Ruck nach rechts gekommen ist.
In Tschechien kann von einem Rechtsruck nicht die Rede sein. Allerdings wird
eine seiner Begleiterscheinungen auch hierzulande beobachtet. Mehr dazu von
Martina Schneibergova.
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