Rubrikenarchiv Tagesecho
Roma-Gemeinde reagiert entsetzt auf den Mord von Svitavy
Wie wir Sie bereits am Montag in unseren Nachrichten informiert haben, wurde
am Samstag in Svitavy Bei Hradec Kralove/ Königsgrätz ein dreißigjähriger
Roma, Vater von zwei Kindern, von einem Skinhead erstochen. berichtet.
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Für Tschechien ist Kioto-Protokoll kein Problem
Am Montagmorgen wurde bei der Bonner Klimakonferenz eine Kompromisslösung gefunden. Das erreichte Abkommen zur Erfüllung der Kioto-Vereinbarungen über Emissionsreduktionen bedeutet für den tschechischen Umweltminister kein Problem für Tschechien. Mehr zum Thema im folgenden Beitrag von . mehr...
Gericht in Usti: Umstrittene Mauer stellte keinen Eingriff in die Rechte der Maticni-Bewohner dar
Die Maticni-Strasse war eine Zeit lang die international zweifelsohne
bekannteste Strasse nicht nur der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem
(Aussig an der Elbe), sondern vielleicht der ganzen Tschechischen Republik.
Die dort im Oktober 1999 errichtete Absperrung sollte die Anwohner der
Roma-Siedlung angeblich vor "Lärm und Schmutz" schützen. Nach
internationalen Protesten wurde die umstrittene Mauer abgerissen. Nun sorgte
sie wieder für Schlagzeilen in der tschechischen Tagespresse. Ein Gericht in
Usti entschied, dass die Errichtung der Absperrung keinen Eingriff in die
Rechte der dortigen Bewohner darstellte. fasst zusammen.
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Die Regierung Zeman nach drei Jahren
Die sozialdemokratische Minderheitsregierung, die vor drei Jahren an die Macht gekommen ist und diese auf Grund des sogenannten Oppositionsvertrags mit den Bürgerlichen bis jetzt ausübt, hat das anfängliche Misstrauen der Wähler gegenüber ihr aufzufangen vermocht. Dies gelang ihr namentlich durch Erfolge in der Wirtschaftspolitik wie der Privatisierung der Banken und der Steigerung der ausländischen Direktinvestitionen durch ein Programm von Investitionsanreizen. Der Verzicht auf eine tief greifende Reform des Sozial- und Rentensystems sowie das bedrohlich ansteigende Defizit der öffentlichen Finanzen sind Minuspunkte der Regierung. Mehr dazu von . mehr...
Kavan: Deutsche Stellungnahme ist arrogant und beleidigend
Am Wochenende bezeichnete der tschechische Außenminister Jan Kavan die
deutsche Stellungnahme zu Temelin als arrogant und sagte, die tschechische
Seite empfinde sie als Beleidigung. Berlin und Wien verlangen hingegen eine
seriöse Antwort auf die aufgeworfenen Fragen. fasst
zusammen.
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Auf den Spuren einer nicht mehr existierenden Gemeinde
Und jetzt geht es bei uns Richtung Nordböhmen, genauer gesagt zu einem Ort im sogenannten Sluknov/Schlukenau-Zipfel, an dem sich einst die am nördlichsten gelegene Gemeinde der ehemaligen Tschechoslowakei befand. Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Gesellschaft für den Transport der Jahrszeiten - so der etwas kurios klingende offizielle Titel eines inoffiziell existierenden Vereins mit Sitz in Decin - Tetschen am vergangenen Wochenende einen Ausflug zu dem erwähnten Ort. war dabei: mehr...
Britische Kontrollen auf dem Prager Flughafen
Die am Mittwoch auf dem Prager Flughafen begonnenen Kontrollen aller
Großbritannien-Reisenden sind weiterhin umstritten. Das tschechische
Kabinett rechtfertigte die Einführung dieser Vorsichtsmaßnahmen, die auf der
Grundlage einer tschechisch-britischen Vereinbarung erfolgten, damit, dass
dies die einzige Alternative zu der von Großbritannien angedrohten
Einführung der Visums-Pflicht für tschechische Bürger sei.
Roma-Organisationen und Menschenrechtler sehen darin hingegen ein
diskriminierendes Vorgehen gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe. fasst zusammen.
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Britische Kontrollen auf dem Prager Flughafen
Seit Mittwoch findet man auf dem Prager Flughafen ein Büro der britischen
Botschaft. Alle nach Großbritannien reisenden Passagiere müssen sich dort
einer Kontrolle unterziehen. Die Maßnahme wurde in Folge des Zustroms von
asylsuchenden Roma nach England auf der Grundlage eines
tschechisch-britischen Abkommens eingeführt. hat sich am
Freitag Vormittag auf dem Prager Flughafen umgesehen und berichtet über die
dortige Stimmung.
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Olympia 2008 in einem freien und demokratischen Land?
Die Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2008 ist gefallen, die Diskussion über die Menschenrechtssituation in China geht weiter. Gestern stellte sich im Kolovratsky-Palast auf der Prager Kleinseite eine Initiative vor, hinter der die Namen von Senats-Vizepräsident Jan Ruml, dem Chef des Auslandsausschusses des Senats, Michael Zantovsky sowie Karl Schwarzenberg, ehemaliger Kanzler von Staatspräsident Vaclav Havel, stehen. Die drei gaben gestern die Gründung eines internationalen Ausschusses bekannt, der in den kommenden Jahren die Situation der Menschenrechte in China beobachten soll. Sollte sich diese nicht bessern, will der Ausschuss gegebenenfalls das Internationale Olympische Komitee zum Boykott der Spiele in Peking aufrufen. Zur Unterstützung für ihre Initiative werden sich Ruml, Zantovsky und Schwarzenberg zunächst an 40 namhafte Persönlichkeiten wenden. berichtet. mehr...
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