Alle Artikel Tagesecho

Immer weinger Roma in Tschechien bekennen sich zu ihrer Nationalität

09-07-2001 | Neuveden

Vor zehn Jahren waren es noch fast 33000 (ca. 0,3% der Bevölkerung) gewesen. Und laut der Volkszählung von 1980 lebten in der damaligen Tschechoslowakei mehr als 88000 - 0,9% der Gesamtbevölkerung. Damals allerdings erfasste der Staat die Roma nicht aufgrund ihres eigenen Bekenntnisses, sondern zählte all diejenigen zu dieser Volksgruppe, die er für Roma hielt.   mehr...

Orkan fegte auch über Tschechien hinweg

09-07-2001 | Olaf Barth

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wüteten auch in Tschechien - wie zuvor in Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland - schwere Unwetter. Die Orkanböen hinterließen zwar ein Feld der Verwüstung, dennoch kam man - anders als in Frankreich und Deutschland - noch einmal mit einem blauen Auge davon. berichtet.   mehr...

Arbeit in der EU: Vor allem junge Menschen zeigen Interesse

09-07-2001 | Dagmar Keberlova

Mit dem beabsichtigten und näherrückenden EU-Beitritt der Kandidatenländer kommen nahezu täglich auch immer neue Studien, Umfragen und Zahlen auf den Tisch. Während beispielsweise die Unterstützung eines EU-Beitritts von Seiten der Tschechen auf den historisch niedrigsten Wert von 38 Prozent gesunken ist, steigt anderen Umfragen zufolge wiederum das Interesse junger Menschen, in den alten EU-Ländern zu arbeiten. Mehr zu diesem Thema von .   mehr...

Zweites Konzert der "Toten Hosen" in Tschechien - aber das erste bleibt unvergessen

09-07-2001 | Lothar Martin

Man kann nicht gerade sagen, dass die Punk-Szene in Tschechien riesig ist. Doch es gibt viele Gruppen, die gerade aus dieser Richtung stammen. Der Einfluss der deutschen Gruppen war in den achtziger Jahren in der damaligen Tschechoslowakei ziemlich groß. Eine von den bekanntesten, die "Toten Hosen" aus Düsseldorf, sind jüngst im Prager Club "Palais Akropolis" aufgetreten. Hören Sie dazu einen Beitrag von Ladislav Kylar, es liest .   mehr...

36. IFF in Karlovy Vary eröffnet worden

09-07-2001 | Marketa Maurova

Karlsbader Festival Im Jahre 1901, als das westböhmische Karlovy Vary (Karlsbad) einer der berühmtesten Kurorte und Treffpunkt der Creme de la Creme Europas war, gehörten Kutschen zum alltäglichen Leben der Stadt. Im Jahre 2001 bedeutet eine Kutschen-Fahrt im Stadtzentrum nur eines: Das Internationale Filmfestival wird gerade eröffnet. hat mehr dazu.   mehr...

Sonderprogramm

06-07-2001 | Lothar Martin, Silja Schultheis, Katrin Bock

Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zum deutschsprachigen Programm von Radio Prag. Aufgrund des Staatsfeiertages, der heute in Tschechien zu Ehren des Kirchenreformators Jan Hus begangen wird, haben wir ein etwas anderes Programm für Sie vorbereitet. Zunächst eröffnet für Sie eine neue Folge unseres Mini-Sprachkurses "tschechisch gesagt", den Sie künftig jeden Freitag jeweils im Anschluss an das Tagesecho hören können. Danach stellt Ihnen einen neuen Sammelband über die tschechisch-deutschen Beziehungen vor. Und abschließend berichtet über ein etwas außergewöhnliches Jubiläum aus der Welt des Sports.   mehr...

Gründung eines ausländischen Fußballclubs vor 90 Jahren

06-07-2001 | Lothar Martin

Zum Abschluss unserer heutigen Feiertagssendung haben wir noch ein kleines Schmankerl aus der Welt des Sports für Sie parat. Nicht zuletzt hören Sie jeden zweiten Freitag an dieser Stelle unseren Sportreport, doch diesmal soll auch er etwas feierlich ausfallen. Und wo feiert man mitten in Prag in großen Gruppen mithin am besten? Richtig, in der touristischen Biergaststätte "U Fleku", wo man in der direkt angegliederten Privatbrauerei einen unverwechselbaren schwarzen Gerstensaft herstellt. Dieses Bier wird schon seit dem Mittelalter hier gebraut. Daher ist es nur allzu selbstverständlich, dass sich um das Wirtshaus viele Anekdoten ranken und sich in ihm auch historische Ereignisse abgespielt haben. Wie die Deutsche und Tschechen. Geschichte - Kultur - PolitikGründung eines ausländischen Fußballclubs vor 90 Jahren. An dieses Jubiläum erinnert eine jüngst in der Schenke enthüllte Gedenktafel, und auch wir wollen uns auf die Spur des 90-jährigen Fußballvereins begeben. Um welchen Verein es sich dabei handelt, das verrät Ihnen gleich der Autor des nachfolgenden Beitrags, .   mehr...

Deutsche und Tschechen. Geschichte - Kultur - Politik

06-07-2001 | Silja Schultheis

Deutsche und Tschechen. Geschichte - Kultur - Politik: so der Titel eines neuen Sammelbandes, der dieses Jahr in der Beck'schen Reihe erschienen ist und über 80 kürzere Essays aus sechs übergreifenden Themenbereichen der tschechisch-deutschen Beziehungen enthält. Worin sich das Buch von bisherigen Publikationen zu dieser Thematik unterscheidet und für wen es gedacht ist, darüber hat sich mit den Herausgebern unterhalten: mit Walter Koschmal, Professor für Slavistik an der Universität Regensburg und Marek Nekula, Leiter des dortigen Bohemicums und Professor für Bohemistik und Westslavistik.   mehr...

Europas Mitte um das Jahr 1000

05-07-2001 | Neuveden

Mehr als 11 Jahrhunderte ist es her, dass die Glaubensapostel Kyril und Method aus dem weit entfernten griechischen Thessaloniki nach Mähren, genauer gesagt Großmähren kamen. Der byzantinische Kaiser Michael der Dritte mit Sitz in Konstantinopel erhörte damals die Bitte des großmährischen Fürsten Rostislav und sandte die beiden Missionäre zu ihm, die dann nicht nur in die tschechische, sondern auch in die Geschichte anderer slawischer Völker eingegangen sind. Ihre Ankunft im Jahre 863, jüngeren Erkenntnissen zufolge soll dies ein Jahr später gewesen sein, wird traditionsgemäß am 5.Juli gefeiert. Wo das Zentrum des Mährischen Reiches lag, ob es sich tatsächlich auch auf dem Gebiet Mährens oder aber in der heutigen Slowakei befand, wohin die Grenzen Großmährens reichten und wann es zu seinem Niedergang kam, darüber wie auch über viele andere Fragen in diesem Zusammenhang scheiden sich die Geister. Fest steht, dass das Mährische Reich, das schon im frühen 10.Jahrhundert zerfiel, nachweislich das erste Staatsgebilde auf dem von westslawischen Stämmen seit dem 6.Jahrhundert besiedelten Gebiet war. Seine Traditionen setzten sich im 10.Jahrhundert in Böhmen mit seinem Zentrum Prag fort, als die Premysliden-Dynastie an die Macht kam. In diesem Zeitraum entstanden in der Mitte Europas mehrere Herrschaftsgebilde, aus denen die Völker und Länder der Böhmen, Polen und Ungarn hervorgingen. Mit der Annahme des christlichen Glaubens durch die Herrschenden begann ihre Integration in das christlich-lateinische Abendland. Wie Europas Mitte um das Jahr 1000 aussah, als Polen, Tschechen und Ungarn Teil eines sich zur geistig-kulturellen Einheit formierenden Europas wurden, das setzte sich eine Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel zum Ziel. Eröffnet wurde sie am 13.Mai dieses Jahres im Martin-Gropius-Bau Berlin unter der Schirmherrschaft der Präsidenten der teilnehmenden Länder. Mehr darüber, wie diese Ausstellung zustande kam und was in ihr zu sehen ist, können Sie jetzt bei uns erfahren!   mehr...

Parlamentsbericht zur IPB

04-07-2001 | Rudi Hermann

Eine Kommission des tschechischen Parlaments hat ihren Untersuchungsbericht über den umstrittenen Verkauf der IPB-Bank an die Tschechoslowakische Handelsbank CSOB vom letzten Jahr präsentiert. Im Bericht werden zahlreiche Schuldzuweisungen für Intransparenz und Versäumnisse an tschechische Politiker, darunter den damaligen sozialdemokratischen Finanzminister Pavel Mertlik, gemacht. Kommentatoren bezeichnen den Bericht allerdings als Produkt eines Umfelds, das zunehmend im Zeichen von Wahlkampfinteressen steht. Mehr dazu im folgenden Bericht von .   mehr...

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