Rubrikenarchiv Spezial
Neujahrssendung 2012: Radio Prag erfüllt musikalische Hörerwünsche
„Ich fahre durch die Nacht“, mit diesem Titel – gespielt vom
„Originální Pražský Synkopický Orchestr“ – haben wir Sie bereits
vor drei Jahren musikalisch begleitet von der Silvesternacht des alten
Jahres hinüber in die Morgenröte des Neujahrstages. Jetzt aber sind wir
schon im Jahr 2012 angelangt, durch das Sie Radio Prag auch gern begleiten
würde. mehr...
Chefredakteur Gerald Schubert über das Jahr 2011 bei Radio Prag
Das Jahr 2011 war für Radio Prag nicht nur ein Jubiläumsjahr. Zwar
feierte unser Sender sein 75-jähriges Bestehen, aber kurz zuvor mussten
wir bei uns die Kurzwelle ausschalten. Was das alles mit sich gebracht hat,
wie sich die Änderungen letztlich bei uns ausgewirkt haben und welches die
Aussichten für 2012 sind, dazu Radio-Prag-Chefredakteur Gerald Schubert in
einem bilanzierenden Interview zum Jahreswechsel. mehr...
Aus Nordböhmen über Deutschland nach Prag: Monsignore Pilz
Er ist katholischer Priester und Liederautor: Winfried Pilz stammt aus dem
nordböhmischen Varnsdorf / Warnsdorf und ist nach mehr als 65 Jahren nach
Böhmen zurückgekehrt. Der langjährige Leiter der Sternsinger-Aktion in
Deutschland lebt seit vergangenem Jahr in Prag. Er betreut hier als
Seelsorger die deutschsprachige katholische Gemeinde. mehr...
„Fühle mich in keiner Weise als Deutscher“ - Philosoph und Hochschullehrer Nikolaus Lobkowicz
Er ist eine der Persönlichkeiten, die in den tschechisch-deutschen
Beziehungen des auslaufenden Jahres im Vordergrund standen: Nikolaus
Lobkowicz oder, auf Tschechisch, Mikuláš Lobkowicz wurde im Herbst vom
tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg mit dem Preis „Gratias
Agit“ geehrt. Der Philosoph, Politologe und Hochschullehrer mit adligem
Stammbaum ist amerikanischer Staatsbürger, lebt seit den 60er Jahren in
Deutschland, wurde aber in Prag geboren. Viele Jahre leitete er die
Maximilian-Universität München und die Katholische Universität
Eichstädt. Im Folgenden ein Porträt von Nikolaus Lobkowicz. mehr...
Richard von Weizsäcker: Havel hatte die richtige Richtung seines Weges in seinem Wesen
Einer der Gäste, die gerne zum Begräbnis von Václav Havel gekommen
wären, aber wegen gesundheitlicher Probleme absagen mussten, ist der
ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Vor einigen
Tagen hat er bereits gegenüber dem Tschechischen Rundfunk über sein
Verhältnis zu Havel gesprochen. Václav Havel bezeichnete ihn häufig als
den „Lehrer seiner Präsidentschaft“. Über diese Beschreibung muss
Weizsäcker selbst aber schmunzeln: mehr...
Havels Übersetzer Joachim Bruss: Übersetzung war wichtige Möglichkeit, um überhaupt publiziert zu werden
Die Sprache, ihre Kraft, die Dinge in Gang zu setzen, die Macht des Wortes
– das waren für Václav Havel immer große und wichtige Themen. Der
Übersetzer Joachim Bruss hat Havels Worte und Texte in die deutsche
Sprache übertragen. Radio Prag hat Joachim Bruss, heute Ko-Vorsitzender
des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, für unsere Sendung ans Mikrophon
gebeten. mehr...
Kardinal Vlk: Havels geistige Größe wurde im Ausland hoch geschätzt
Kardinal Miloslav Vlk zelebrierte gemeinsam mit dem Erzbischof Dominik Duka
und anderen kirchlichen Würdenträgern am Freitag den Trauergottesdienst
für den verstorbenen Ex-Präsidenten Václav Havel. Radio Prag hat mit dem
Kardinal kurz vor der Trauerfeier gesprochen.
mehr...
Havel-Biograph Karel Hvížďala: „Er hat sich für die Welt verantwortlich gefühlt“
Der Journalist und Publizist Karel Hvížďala ist Havel-Biograph. In den
1980er Jahren veröffentlichte er im tschechischen Exilverlag Index in
Köln ein Buch mit dem Titel „Dálkový výslech“ („Fernverhör“),
in dem Havel im Gespräch mit Hvížďala sein Leben schildert. Dieses Buch
kam später auch auf Deutsch heraus. Eine Fortsetzung des Fernverhörs
erschien dann vor fünf Jahren unter dem Titel „Prosím stručně“
(Bitte kurzgefasst). Karel Hvížďala hat Germanistik studiert und lebte
von 1978 bis 1990 im Exil in Bonn. Gegenüber Radio Prag schildert er seine
Sicht auf Havel. mehr...
Václav Havel: Der Schutzengel
"Anděl strážný", zu deutsch: "Der Schutzengel". So heißt ein Hörspiel, das der Literat und ehemalige tschechische Präsident Václav Havel im Jahr 1968 verfasst hat. Radio Prag hat das Stück für Sie in einer deutschen Übersetzung im Jahr 2003 aufgenommen.Inszeniert hat Jan Fuchs, gespielt haben Armin Baumgartner und Philipp Prammer. mehr...
Verfolgung von Gläubigen in NS-Zeit und während des Kommunismus: Pfarrer Štverák und Jurist Valena
Am 17. November wird an verschiedenen Orten Tschechiens an die Opfer der
NS-Zeit und des Kommunismus erinnert. Unter den Personen, die während
beider totalitären Systeme verfolgt wurden, waren auch viele Gläubige.
Über ihr Schicksal wusste man bislang recht wenig, teilweise sind sie
inzwischen ganz in Vergessenheit geraten. Die Tschechische Christliche
Akademie arbeitet gerade an einem Buch, in dem diese Persönlichkeiten und
ihre Schicksale aufgegriffen werden. mehr...
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