Rubrikenarchiv Spezial
Der 28. Oktober: Warum er für die Tschechen der wichtigste Staatsfeiertag ist
Die offiziellen Feiern zum 28. Oktober laufen seit Jahren nach einem festen
Schema ab. Am Morgen legt der Staatspräsident einen Kranz am Grab des
ersten tschechoslowakischen Präsidenten, Tomáš Masaryk, nieder, dann folgt
gegen Mittag die feierliche Angelobung der neuen Rekruten der Burgwache auf
dem Prager Hradschin und schließlich werden dann am Abend die höchsten
Orden der Tschechischen Republik an herausragende Persönlichkeiten
vergeben. Doch wie wichtig ist dieser Feiertag überhaupt für die
tschechische Gesellschaft? mehr...
Tschechische Banknoten sind Staatssymbol und Artefakt zugleich
Die Feierlichkeiten zum Tag der tschechischen Staatlichkeit werden seit
drei Jahren mit einer staatssymbolischen Thematik begangen. In diesem Jahr
sind es die tschechischen Banknoten, die im Blickpunkt des Interesses
stehen. mehr...
Papst Benedikt und das atheistische Tschechien
Vor zwei Jahren war Papst Benedikt XVI. zu einer dreitägigen
Pastoralvisite des Landes gekommen, das oft für das Land mit der
niedrigsten Religiosität in Europa gehalten wird. Der Besuch gipfelte
nicht zufällig am St.-Wenzel-Tag. Auch Radio Prag hat die Visite des
Oberhauptes der katholischen Kirche im Jahr 2009 mitverfolgt. mehr...
Die Tschechoslowakische Hussitische Kirche
Der 6. Juli ist Hus-Feiertag in der Tschechischen Republik. Auf den im
Mittelalter als Ketzer verbrannten Kirchenreformer beruft sich die
Tschechoslowakische Hussitische Kirche, die 1920 ins Leben gerufen wurde. mehr...
Kyrill und Method und die globale Sicht des Christentums – die Bedeutung der Slawenaposteln
Der 5. Juli steht in Böhmen, Mähren und Schlesien traditionell im Zeichen
der slawischen Aposteln, der Heiligen Kyrill und Method. Die Ankunft der
beiden Brüder aus Saloniki im damaligen Großmährischen Reich des Jahres
863 führte aber nicht nur zur Verbreitung des christlichen Glaubens in
einer Sprache, die von der Bevölkerung verstanden wurde. Die Ankunft der
beiden Aposteln war damals auch ein hochpolitischer Akt. mehr...
Tschechisches Osterfest – eine Symbiose heidnischer, volkstümlicher und christlicher Traditionen
Brauchen wir noch Ostern? Diese provokante, allerdings eher rhetorische
Frage, die hierzulande gerne in den Medien gestellt wird, kann kaum mehr
provozieren. Sie hat aber einen realen Hintergrund: die schwindende
Religiosität der Tschechen. In der Praxis bereitet aber dieser Trend kein
Kopfzerbrechen, denn man hat sich inzwischen arrangiert. Das trifft auf
alle zu: auf die religiösen ebenso wie die konfessionslosen Menschen,
aber
auch auf diejenigen, die Osterbräuche als alten Ballast sehen. Im Großen
und Ganzen können sich alle auf das Osterfest freuen, das sich im Lauf
der
Zeit hierzulande zu einem weltlich-religiösen Phänomen entwickelt hat.
Jeder findet etwas im breiten Angebot. mehr...
„Das ist eine tickende Zeitbombe“ – Politologe Schuster über tschechische Politik im Jahr 2011
Das Jahr 2011 ist angebrochen – es soll das Jahr der Reformen in
Tschechien werden. Doch bereits im Dezember musste die Regierungskoalition
eine Krise überstehen. Dies ist genauso ein Thema für den Politologen und
Radio-Prag-Mitarbeiter Robert Schuster wie der Besuch des bayerischen
Ministerpräsidenten Horst Seehofer vor kurzem in Prag und seine Bedeutung
für die zukünftigen tschechisch-bayerischen Beziehungen.
mehr...
Pleiten, Pech und Pannen sowie die Highlights 2010
Radio Prag hat für das Silvesterprogramm ein buntes Potpourri vorbereitet.
Highlights aus den abgelaufenen zwölf Monaten sind dabei, aber auch
Pleiten, Pech und Pannen aus unserer Rundfunkarbeit im Jahr 2010. Dies sind
zum Teil Aufnahmen, die wir nicht senden konnten. mehr...
Deutschsprachige Autoren aus Böhmen und die Weihnachtszeit: Johannes Urzidil
Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und Radio Prag haben
eine literarische Serie zu Weihnachten gestaltet. So können Sie bei uns
vom 24. bis zum 26. Dezember Geschichten und Gedichte von deutschsprachigen
Autoren aus Böhmen, die alle etwas mit Weihnachten oder Winter zu tun
haben. Die Werke wurden vom Literaturhaus ausgewählt. An jedem Sendetag
lesen wir von einem anderen Autor vor. Zudem stellt die Leiterin des Prager
Literaturhauses, Lucie Černohousová, die Autoren jeweils vor. Begonnen
hatten wir mit Gedichten von Rainer Maria Rilke, danach kamen Sagen von
Josef Virgil Grohmann. Diesmal ist Johannes Urzidil dran.
mehr...
Deutschsprachige Autoren aus Böhmen und die Weihnachtszeit: Josef Virgil Grohmann
Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und Radio Prag haben
eine literarische Serie zu Weihnachten gestaltet. So können Sie bei uns
vom 24. bis zum 26. Dezember Geschichten und Gedichte von deutschsprachigen
Autoren aus Böhmen, die alle etwas mit Weihnachten oder Winter zu tun
haben. Die Werke wurden vom Literaturhaus ausgewählt. An jedem Sendetag
lesen wir von einem anderen Autor vor. Zudem stellt die Leiterin des Prager
Literaturhauses, Lucie Černohousová, die Autoren jeweils vor. Am 24.12.
hatten wir Gedichte und Briefe von Rainer Maria Rilke im Programm. Diesmal
sind es Sagen aus Böhmen von Josef Virgil Grohmann.
mehr...

+1




