Rubrikenarchiv Spaziergang durch Prag

Prag verabschiedet sich von einem Symbol – der Straßenbahn T3

23-09-2011 16:59 | Martina Schneibergová

Straßenbahn T3 Aus Prag ist sie kaum wegzudenken. Die Straßenbahn T3 ist seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem Symbol der Moldaumetropole geworden. Davon zeugt, dass sie ab den 1970er Jahren auch in vielen tschechischen Filmen gezeigt wurde und auf Ansichtskarten zu sehen war. Nach vierzig Jahren wird sich die Hauptstadt aber nun bald von der rot-gelben Schönheit verabschieden. Im Prager Liniennetz sind die T3-Straßenbahnen in den vergangenen Jahren allmählich durch modernere Wagentypen ersetzt worden. mehr...

Werbeplakate gab es in Prag schon im 19. Jahrhundert

09-09-2011 10:12 | Martina Schneibergová, Thomas Kirschner

Oft liest oder hört man heutzutage Klagen darüber, wie das Stadtzentrum von Prag durch die verschiedensten Werbetafeln und geschmacklose Plakate verunstaltet wird. Kaum jemand ahnt jedoch, dass es ähnliche Beschwerden über die überall präsente Werbung schon vor mehr als 100 Jahren gab. mehr...

Kaiser, Krönungen und Kutschen – willkommen in Ctěnice

26-08-2011 17:21 | Martina Schneibergová

Schloss Ctěnice Historische Sehenswürdigkeiten gibt es nicht nur im Stadtzentrum von Prag. Auch am Stadtrand, auf dem Gebiet der früher selbständigen Gemeinden, findet man Schlösser, Festungen sowie Industriearchitektur, die einen Besuch wert sind. Im Stadtteil Vinoř, am nordöstlichen Rand von Prag befindet sich das Schlossareal Ctěnice. Vor vier Wochen haben wir Sie mit der Geschichte der Gemeinde und des Renaissanceschlosses bekannt gemacht. Dabei versprachen wir, die Führung durch das Areal fortzusetzen.  mehr...

Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum

12-08-2011 17:04 | Martina Schneibergová

Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem alten Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen. Einige von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die im Náprstek-Museum gezeigt wird. mehr...

Schloss Ctěnice

29-07-2011 18:31 | Martina Schneibergová

Schloss Ctěnice (Foto: Archiv von PIS) Einzigartige Baudenkmäler gibt es nicht nur im historischen Stadtkern von Prag, viele architektonische Sehenswürdigkeiten findet man auch am Rand der tschechischen Metropole, in den früher selbständigen Gemeinden. So zum Beispiel das Schlossareal von Ctěnice, das sich am nordöstlichen Stadtrand von Prag befindet. Die dortige mittelalterliche Festung wurde im 16. Jahrhundert in ein Renaissanceschloss verwandelt. Das Schlossareal wechselte oft den Besitzer und wurde auch danach noch weiter umgebaut. Seit 1995 wird es vom Prager Informationsdienst verwaltet, der für die gründliche Instandsetzung des Schlosses gesorgt hat. mehr...

Hagibor: ein Ort mit lehrreicher Geschichte

15-07-2011 16:12 | Martina Schneibergová

Altersheim, Sportareal, Konzentrationslager für Juden, später für Tschechen und noch später für Deutsche, ein Krankenhaus und schließlich ein Seniorenheim. So kann man die Geschichte des Ortes kurz zusammenfassen, den die Prager unter dem Namen „Hagibor“ kennen. Vor drei Jahren hat die Prager Jüdische Gemeinde auf dem Hagibor-Areal ein Seniorenheim eröffnet, das vor allem für Holocaust-Überlebende aus den jüdischen Gemeinden aus ganz Tschechien bestimmt ist. mehr...

Karlín – die älteste Prager Vorstadt

01-07-2011 14:41 | Martina Schneibergová

Karlín - Königstraße (heute Sokolská Str.) Noch am Ende des 19. Jahrhunderts war der Unterschied zwischen dem historischen Prag und seinen Vorstädten recht groß. Dies gilt auch für die älteste Prager Vorstadt Karlín. Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg die Bedeutung von Karlín nicht nur aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl, sondern auch dank der neuen Industrieunternehmen und dem neu angelegten Flusshafen. Karlín im Wandel der Zeit ist das Thema einer Ausstellung, die zurzeit im Prager Stadtmuseum zu sehen ist. mehr...

Von England inspiriert: die Familienhäuser von Architekt Jan Kotěra

17-06-2011 17:32 | Martina Schneibergová

Villa Trmal Er war ein international anerkannter Architekt und der Wegbereiter der modernen tschechischen Architektur. Als Pädagoge beeinflusste er eine ganze Generation von Architekten. Jan Kotěra hat sich zudem um den modernen Familienwohnbau verdient gemacht. Ende des vergangenen Jahres sind 140 Jahre seit Kotěras Geburt vergangen. Aus diesem Anlass wurde das Jahr 2011 zum Kotěra-Jahr ausgerufen. In einem von Kotěras ersten Bauwerken wurde diese Woche eine Ausstellung über den Architekten und die von ihm entworfenen Familienhäuser eröffnet. mehr...

Unauffällig, aber wertvoll: Bürgerinitiative versucht historisches Haus auf dem Wenzelsplatz vor Abriss zu retten

03-06-2011 16:27 | Martina Schneibergová

Haus Nr. 1601 Es ist eine einfache Mathematik: Würde man den Wünschen verschiedener Investoren in Prag entgegenkommen und jedes Jahr zwei Häuser abreißen, die zwar auf dem Gebiet der Denkmalschutzzone stehen, aber nicht als Kulturdenkmal geschützt werden, würden in zehn Jahren 40 Häuser in der Prager Denkmalschutzzone verschwinden. Die Lust, altehrwürdige Gebäude abzureißen, scheint in den letzten zwei Jahren fast ansteckend zu sein. Vorige Woche wurde das Urteil über ein Haus aus dem 19. Jahrhundert gefällt, das an der Ecke des Wenzelsplatzes zuer Opletalova-Straße steht. Unterstützt von einigen bekannten Persönlichkeiten versuchen nun die Liebhaber des alten Prag das Gebäude doch noch vor dem Abriss zu retten. mehr...

Dominikaner öffnen das Kloster für die Öffentlichkeit

20-05-2011 16:11 | Martina Schneibergová

Dominikanerkloster in Prager Altstadt (Foto: Ludek, Creative Commons 3.0) Klöster waren von Anfang an nicht nur Gebetshäuser, sondern dienten zudem als Kultur-, Bildungs- oder Wirtschaftszentren. Auch das Prager Dominikanerkloster war früher ein wichtiges Bildungszentrum. Die Dominikaner haben nach Wende von 1989 ihre Tätigkeit in St. Ägidius in der Prager Altstadt wieder aufgenommen. In den vergangenen zwanzig Jahren haben sie ihre Gemeinschaft erneuert und knüpfen an die Tradition an, die in den 1950er Jahren mit Gewalt abgebrochen wurde. Dies reicht jedoch heutzutage nicht mehr. Die Ordensgemeinschaften, die nicht mehr so viele Mitglieder wie in ihren besten Zeiten haben, suchen nach Möglichkeiten, in der modernen Welt auch den Teil der Gesellschaft anzusprechen, der außerhalb der Kirche steht. Die Prager Dominikaner haben vor, das Kloster der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und im Zentrum der tschechischen Hauptstadt ein Bildungs- und Kulturzentrum von internationaler Bedeutung zu errichten. mehr...

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