Rubrikenarchiv Spaziergang durch Prag

Kollektoren: Das unterirdische Herz der Hauptstadt als Touristenziel

10-11-2007 | Martina Schneibergová

In der tschechischen Hauptstadt gibt es eine geheimnisvolle Welt, von deren Existenz die Mehrheit der Prager keine Ahnung hat. Unter der Erde verbergen sich Wege, auf denen man kaum jemandem begegnet. Dabei münden sie an verschiedenen Orten im historischen Stadtkern, eigentlich an den attraktivsten Stellen Prags.  mehr...

Mehr Werbung für Comenius: Pädagogisches Museum Prag

27-10-2007 | Martina Schneibergová

V. Stribrny: Comenius verläßt die Heimat Seine pädagogischen Prinzipien von Anschaulichkeit, Kreativität und Selbständigkeit haben nichts an Aktualität verloren. Der international berühmte Pädagoge und Philosoph, Jan Amos Komensky (Comenius), hat vor 350 Jahren seine sämtlichen pädagogischen Werke in Amsterdam herausgegeben. Eine Ausstellung über Komenskys "Opera didactica omnia" wurde diese Woche im Pädagogischen Museum auf der Prager Kleinseite eröffnet. mehr...

Romantisch-düstere Stadt ehrt den Dirigenten: Bruno-Walter-Musiktage in Prag

13-10-2007 | Martina Schneibergová

Die "seltsam großartige, charaktervolle Stadt" - so hat der große deutsche Dirigent und Schriftsteller Bruno Walter einst in seiner Biographie die tschechische Hauptstadt beschrieben. Er bekannte sich dabei zu seiner Zuneigung zu Prag. In diesen Tagen wird in Prag an den namhaften Musiker bei einem Musikfestival erinnert, das seinen Namen trägt.  mehr...

Vysehrad bewahrt seine Geheimnisse

29-09-2007 | Martina Schneibergová

St. Martins-Rotunde Der am rechten Moldauufer liegende Prager Vysehrad war eine Zeit lang auch der Sitz der böhmischen Herrscher. Eine Vorstellung darüber, wie es jedoch im Frühmittelalter auf diesem Gelände ausgesehen hat, kann man sich ungefähr anhand archäologischer Ausgrabungen machen. Vor einigen Tagen erschien ein neues Buch über den Vysehrad. Wir sprachen mit zwei Archäologen, die im Sammelband über den Vysehrad ihre neuesten Forschungsergebnisse präsentiert haben.  mehr...

Freilichtoper: Rusalka in der Wilden Scharka

15-09-2007 | Martina Schneibergová

Rusalka in der Wilden Scharka (Foto: Autorin) Es war ein Kulturereignis, worüber in der Prager Gesellschaft noch lange gesprochen wurde: Die Verkaufte Braut auf der Freilichtbühne in der Divoka Sarka / Wilde Scharka. 1913 wurde das so genannte "Theater in der Natur" mit der populärsten Oper von Bedrich Smetana im Naturpark Scharka feierlich eröffnet. Die letzte Vorstellung fand in der Scharka 1922. Danach ist die Bühne allmählich in Vergessenheit geraten. Dank einigen passionierten Theaterfans wurde das Theater in der Scharka nun wieder ins Leben gerufen. mehr...

Wege auf Parnass führten durch literarische Salons und Cafés

01-09-2007 | Martina Schneibergová, Evelina Himalova

Schloss Hvezda (Foto: Evelina Himalova) Wo haben sich früher namhafte Schriftsteller und Künstler in Prag getroffen? Gab es neben den literarischen Salons besonders beliebte Kaffeehäuser und Gaststätten, die als Treffpunkt von Literaten galten? Die Antwort auf diese Fragen kann man in einer Ausstellung finden, die im Prager Schloss Hvezda (Stern) zu sehen ist. Neben zahlreichen Dokumenten aus dem literarischen Archiv des Museums des nationalen Schrifttums kann man dort beispielsweise auch authentische Möbel aus zwei einst bekannten literarischen Salons besichtigen.  mehr...

Trmal-Villa: Wissenswertes über Architektur im gemütlichen Landhaus

04-08-2007 | Martina Schneibergová, Evelina Himalova

Trmal-Villa Sie erinnert an ein malerisches Landhaus und in der Straße, wo sie steht, ist sie nicht zu übersehen. In leuchtenden Farben sind zahlreiche Verzierungen aus Holz mit Folkloremotiven auf der Stirnseite ausgeführt. Die Trmal-Villa in Prag-Strasnice wurde vor mehr als hundert Jahren als ein gemütliches Familienhaus erbaut. Vor kurzem wurde das Haus, in dem ein Museum der tschechischen Architektur entsteht, für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.  mehr...

Vision des Karlsbrückenmuseums liegt im Moldauschlamm verborgen

07-07-2007 | Martina Schneibergová

Karlsbrückenmuseum Karl IV. verdankt Prag neben der Universität auch zahlreiche Baudenkmäler. Zu den unter den Prag-Besuchern populärsten gehört die Brücke, die Jahrhunderte lang die Prager westlichen und östlichen Städte beziehungsweise Stadtteile verbindet. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Brücke nach ihrem Begründer Karl. IV. benannt. Der Herrscher nahm den Brückenbau sehr ernst. Die Astrologen haben den genauen Zeitpunkt für die Brückengründung ausgerechnet. Anlässlich des bevorstehenden runden Jubiläums der Brücke wurde am Fuße der Brücke in der Prager Altstadt ein Museum eröffnet, das sich auf die Geschichte dieser Sehenswürdigkeit konzentriert. In der vergangenen Ausgabe des Spaziergangs durch Prag haben wir Sie in das neue Museum eingeladen. Wie wir versprochen haben, setzen wir die Führung durch die Ausstellungsräume heute fort.  mehr...

Auf die Minute genau: Gründung der Karlsbrücke

23-06-2007 | Martina Schneibergová

Kein Weg führt an ihr vorbei, denn sie ist eines der Symbole der tschechischen Hauptstadt. Anstelle von Krönungszügen wie früher strömen heutzutage aber Tausende von Touristen über sie. Viele von ihnen bleiben stehen, um den einzigartigen Blick auf die Kleinseite mit der Prager Burg oder auf die Alt- und Neustadt zu genießen. Die Rede ist von der Prager Karlsbrücke, die bald ein rundes Jubiläum begehen wird. Aus diesem Anlass wurde vor einigen Tagen am Fuße der Brücke ihr Museum gegründet.  mehr...

Nationalgalerie Prag ehrt Maler Jan Zrzavy

09-06-2007 | Martina Schneibergová, Evelina Himalova

Er war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der tschechischen modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen wurde am Anfang durch den Symbolismus, die Dekadenz und den Jugendstil beeinflusst. Er nutzte auch Elemente des Expressionismus und des Kubismus. Die Rede ist vom Maler, Graphiker und Illustrator Jan Zrzavy. Die Prager Nationalgalerie hat eine große Ausstellung aus seinem Werken zusammengestellt.  mehr...

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