Rubrikenarchiv Sonderserie 1968
Don Quijote aus dem Exil: Jan Šinágl
In den Jahren 1968-1989 sind den Historikern zufolge etwa 200.000
tschechoslowakische Bürger ins Exil gegangen. Nach der vorübergehenden
Grenzöffnung von 1968 beziehungsweise 1969 war es während der Zeit der
so
genannten „Normalisierung“ bedeutend schwieriger, nach Westeuropa
auszureisen. Auch Jan Šinágl ist es erst nach einigen Jahren gelungen,
zu
emigrieren: mehr...
Der Österreichische Rundfunk sendet Nachrichten in tschechischer Sprache
160.000 Menschen flüchteten nach der blutigen Niederschlagung des Prager
Frühlings aus der Tschechoslowakei nach Österreich. 10.000 von ihnen
blieben auch nach dem Ende der Kampfhandlungen im Land. Deshalb sendete der
österreichische Rundfunk ORF neben seinen laufenden Reportagen aus Prag
und dem österreichisch-tschechischen Grenzgebiet auch ein
tschechischsprachiges Programm.
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August 1968 - Die letzte freie TV-Ausstrahlung mit Václav Havel
Tschechoslowakische Radio- und Fernsehsender waren die ersten Anlaufpunkte
für die Warschauer-Pakt-Truppen, als sie das Land besetzen. Immer wieder
schafften es jedoch Techniker und Redakteure von geheimen, provisorisch
eingerichteten Studios aus zu senden. Das letzte Fernsehstudio, von dem aus
gesendet werden konnte, befand sich auf dem Berg Ještěd / Jeschken bei
Liberec / Reichenberg. Mit dabei war auch Václav Havel.
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Westdeutschland ist erschrocken über den Einmarsch in die ČSSR
Nach dem 21. August 1968 war in der Tschechoslowakei alles anders. Die
Menschen konnten nicht glauben, was sie aus den Medien erfuhren. Auch in
Deutschland. Im siebten Teil unserer 68er-Serie geht es um die Reaktion der
Bundesrepublik auf den Einmarsch sowjetischer Truppen in die
Tschechoslowakei.
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„Gebet für Marta“ – Symbol des Prager Frühlings
Ein „freudiger Reigen“ um Mitternacht auf dem Oberdeck der
„Titanic“ – so hat jemand einmal das Geschehen der Augusttage von
1968 in der Tschechoslowakei bezeichnet, und es scheint kein schlechter
Vergleich zu sein. Hunderttausende Tschechen sind im Urlaub, viele im
kapitalistischen Ausland, und die Illustrierten bringen neueste
Informationen aus dem Leben von Stars der sozialistischen Musikszene.
Unter
ihnen ein Star der Extraklasse - Marta Kubišová. mehr...
NVA-Truppen machen Halt an der tschechoslowakischen Grenze
Der 21. August 1968 – Die Invasion der Sowjetunion und ihrer Verbündeten
in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings. Hören Sie jetzt
den fünften Teil unserer 68er-Serie: NVA bleibt zu Hause - DDR-Truppen
machen Halt an der tschechoslowakischen Grenze
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Die Invasion beginnt – Chronik eines Tages in Tönen
Am Abend des 20. August 1968 landen kurz vor
Mitternacht sowjetische Flugzeuge auf dem Flughafen Prag-Ruzyně - das Ende des Prager Frühlings und der Beginn einer langen politischen Eiszeit in der Tschechoslowakei. Die Chronik eines Tages.
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Militärs leisten den Invasionstruppen Widerstand - der Fall Čeřovský
Der 21. August 1968 – Die Invasion der Sowjetunion und ihrer Verbündeten
in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings. Der dritte Teil
unserer 68er-Serie: Das tschechoslowakische Militär leistet passiven
Widerstand – der Fall des Fliegeroffiziers Zbyněk Čeřovský. mehr...
Die Tschechoslowakei gerät unter Druck der Warschauer Paktstaaten
Der 1. Mai 1968, Tag der Arbeit. In Prag findet der traditionelle Umzug
statt, er ist aber anders als gewohnt. Auf der Tribüne ist diesmal das
Quartett der Staats- und Parteispitze zu sehen: Dubček, Černík,
Smrkovský, Svoboda. Nach einer offiziellen Ansprache schaltet Dubček im
informellen Tonfall auf Tschechisch um, und wenn nötig, kommt auch
Nachhilfe aus dem Publikum. In den spontanen Reaktionen des jubelnden
Prager Volkes widerspiegeln sich zweifelsohne auch die hohen Erwartungen
und Hoffnungen der ganzen Nation schlechthin auf weitere Änderungen im
Lande.
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Beginn des Prager Frühlings – eine Chronologie
Der 21. August 1968 - Die Invasion der Sowjetunion und der Armeen des
Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei. Das Ende des Prager Frühlings.
Heute der erste Teil unserer 68er-Serie - ein Überblick wichtiger
Ereignisse. mehr...





