Alle Artikel Forum Gesellschaft

Ahnenforschung in Tschechien – Nicht nur ein Hobby für Rentner

25-03-2010 11:36 | Patrick Gschwend

Die Bedeutung der Genealogie, also der Ahnenforschung, als historische Hilfswissenschaft wächst in Tschechien. Immer mehr Studenten besuchen Archive, um für Seminararbeiten Familienstammbäume zu erstellen. In den Archiven treffen sie aber auch viele Privatleute, denn auch die Genealogie als Freizeitbeschäftigung erfreut sich in Tschechien immer größerer Beliebtheit.   mehr...

Tschechischer Arzt hat sein Glück in Deutschland gefunden

18-03-2010 18:27 | Jitka Mládková

Michal Boháč (links) Sie sind jung und sehr unzufrieden. Gemeint sind tschechische Ärzte, die sich nach dem Abschluss ihres Studiums auf ihre Facharztprüfung vorbereiten müssen. Die erste Anlernphase für die frischgebackenen Mediziner dauert aufgrund einer neuen Regelung nun zweieinhalb Jahre. Radio Prag hat am Montag dieser Woche darüber berichtet. Die Regelung ist seit Juli 2009 in Kraft und nach knapp einem Vierteljahr ist sie zum Zankapfel zwischen der vor wenigen Tagen gegründeten Bürgerinitiative „Junge Ärzte“ und dem Gesundheitsministerium geworden. Die Ärzte haben am vergangenen Wochenende bei einem Treffen mit der Gesundheitsministerin die Aufhebung des neuen Systems gefordert. An dem Treffen hat auch Dr. Michal Boháč teilgenommen, der als Arzt in Deutschland arbeitet.   mehr...

Die Platte lebt

11-03-2010 | Christian Rühmkorf

Wenn man auf dem Prager Laurenziberg - dem Petřín - steht, dann kann man sie in weiter Ferne erblicken. Die nahezu endlosen Reihen von Plattenbauten. Sie umgeben die Stadt Prag wie Trutzburgen. Wie lebt es sich am Rande der tschechischen Hauptstadt? Und: Steht man als Plattenbaubewohner am Rande Prags auch gesellschaftlich im Abseits? Diesen Fragen ist Christian Rühmkorf in der Prager Südstadt nachgegangen, der größten Plattenbausiedlung Tschechiens.   mehr...

Lektion für Schulleiter in Tschechien: Deutschunterricht muss attraktiver werden

04-03-2010 | Teresa Stelzer, Iris Keller

Gymnasium Jaroměř Englisch ist Standard, Spanisch und Russisch sind im Kommen. Und Deutsch? Verliert an Bedeutung. Immer weniger tschechische Schüler wollen die Sprache ihrer deutschsprachigen Nachbarn lernen. Um dagegenzuhalten, arbeiten das Goethe-Institut und das Schulministerium zusammen. Zum Beispiel haben sie dafür Schuldirektoren aus ganz Tschechien im Februar nach Prag eingeladen.   mehr...

Computerkurse: Senioren auf dem Weg in die virtuelle Welt

25-02-2010 13:36 | Christian Rühmkorf

Kaum noch Berufe, in denen man nicht mit dem Computer arbeiten muss. Und für Jugendliche ist ein Leben ohne Computer schlicht nicht vorstellbar. Alte Menschen haben da oft das Gefühl, nicht mehr von dieser Welt zu sein, außen vor zu stehen. Aber einige wollen das nicht hinnehmen, kaufen sich einen Rechner und suchen sich einen Kurs. Christian Rühmkorf hat in Prag solch einen Computerkurs für Senioren besucht.   mehr...

Wenig positive Erkenntnisse der Studie „Gesundheit von Immigranten und ethnischen Minderheiten“

18-02-2010 15:38 | Jitka Mládková

Illustrationsfoto Mitte 2009 hatte Tschechien 10,5 Millionen Einwohner. Davon waren etwa 450.000 Ausländer. Tendenz steigend. Ein Drittel der in Tschechien lebenden Ausländer sind EU-Bürger, vor allem Slowaken und Polen, zwei Drittel stammen aus Drittstaaten, vor allem aus Vietnam, der Ukraine, Russland und weiteren Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Für sie gilt ab dem 1. Januar 2010 eine neue Regelung zur Krankenversicherung, die mit der Novelle des Ausländergesetzes in Kraft getreten ist.   mehr...

Eisfischen – in Ostböhmen ist es möglich

11-02-2010 17:52 | Martin Karlík

Eisfischen ist eine Angelpraktik, die immer beliebter wird. Das Problem ist: Die Methode ist in vielen Ländern Europas untersagt. Wer nicht illegal fischen will, muss entweder im hohen Norden Asyl suchen - oder auf manchen ausgewählten Teichen in der Tschechischen Republik angeln. Auch hier ist das Eisfischen zwar grundsätzlich verboten. Es gibt aber Reviere, die eine besondere Zulassung dafür haben. Eines dieser Reviere befindet sich bei der ostböhmischen Gemeinde Lípa nad Orlicí. Martin Karlík hat sich für das Forum Gesellschaft auf´s Eis begeben.   mehr...

Felix Kolmer hat Auschwitz überlebt und spricht dennoch mit Neonazis

28-01-2010 17:34 | Christian Rühmkorf

In diesen Tagen wird der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht. 65 Jahre ist das her. Felix Kolmer – Jahrgang 1922 - war nach zwei Jahren Inhaftierung in Theresienstadt nach Auschwitz transportiert worden. Er ist einer der wenigen Menschen, die das Vernichtungslager überlebt haben. Durch Zufall, Glück und Geistesgegenwart im richtigen Augenblick war er schließlich in das schlesische KZ Friedland gekommen, wo er die Befreiung durch die Rote Armee erlebt hat. Christian Rühmkorf hat den Physiker und Vizepräsidenten des internationalen Auschwitz Komitees Felix Kolmer in seiner Prager Wohnung besucht und mit ihm über die Befreiung vom Nationalsozialismus und über den heutigen Rechtsradikalismus gesprochen.   mehr...

Depressionen - Volkskrankheit der Zukunft?

21-01-2010 16:10 | Jitka Mládková

Es ist nur einige Wochen her, als die traditionelle Saubermachen-Revolution in tschechischen Haushalten ausgebrochen war. Gemeint ist die Vorweihnachtszeit. Besinnung und Innehalten bleiben in vielen Fällen aus. Jedes Jahr warnen Psychologen und Psychiater vor dem Stress und seiner möglichem Folge - der Depression. Diese kann sich unter weiteren belastenden Lebensumständen weiter vertiefen. Nun, ist die Vorweihnachtszeit in dieser Hinsicht tatsächlich die risikoreichste für die Psyche der Tschechinnen und Tschechen? Und wie weit verbreitet ist die psychische Krankheit „Depression“ in Tschechien? Mehr dazu im Folgenden.   mehr...

Havel, Hrabal, Vaculík & Co. - das Bremer Samizdat-Archiv hütet Schätze

14-01-2010 17:45 | Christian Rühmkorf

Das Forum Gesellschaft steht heute mit einem Bein in der Vergangenheit, mit dem anderen in der Gegenwart. Es geht um das Erbe, den Nachlass der Samizdat-Literatur in der kommunistischen Tschechoslowakei. Also jener Schriften, die inoffiziell und unzensiert von Schriftstellern und anderen Intellektuellen geschrieben und vervielfältigt wurden. An der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen befindet sich eines der weltweit größten Samizdat-Archive. Dort lagern die Schriften klangvoller Namen wie Havel, Hrabal, Seifert oder Vaculík. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Ivo Bock hat Christian Rühmkorf so einige Literaturschätze aus den 70er und 80er Jahren gezeigt.  mehr...

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