Rubrikenarchiv Forum Gesellschaft
Neue Regierung, neues Semester - neue Bedingungen für die tschechischen Unis?
Die Abgeordnetenhauswahlen Mitte Juni haben im tschechischen Schulministerium personelle Veränderungen mit sich gebracht. Schulminister Eduard Zeman musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolgerin ist Petra Buzkova - zur Verwunderung vieler Beobachter, denn die gelernte Juristin ist in ihrer bisherigen politischen Karriere bis auf wenige Ausnahmen so gut wie gar nicht mit dem Schulwesen in Berührung gekommen. Seit den Parlamentswahlen gibt es außerdem in der Regierung erstmals einen Vizepremier für Wissenschaft und Forschung - es ist dies Petr Mares von der Freiheitsunion. Als Oppositionspolitiker war er in der vergangenen Legislaturperiode insbesondere dadurch in Erscheinung getreten, dass er sich im als Vorsitzender des Schulausschusses im Abgeordnetenhaus sehr engagiert für die Einführung von Studiengebühren eingesetzt hat. Petra Buzkova hingegen kündigte bereits an, dass es ein bezahltes Studium während ihrer Amtszeit nicht geben wird. Eine recht interessante Konstellation also - und Anlass für uns, die heutige Ausgabe des Themenkaleidoskops der Diskussion um das leidige Thema Studiengebühren zu widmen. Aus dem Prager Studio begrüßt Sie recht herzlich Silja Schultheis.
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Prager Kinder-Krisenzentrum feiert 10 Jahre seiner Existenz
Willkommen zu einem neuen Themenkaleidoskop, liebe Freunde. Am Mikrofon
begrüßt Sie Lucie Mouckova.
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Heim des heiligen Josefs - eine Hoffnung für Patienten mit Multipler Sklerose
In der heutigen Ausgabe des Themenkaleidoskops lade
ich Sie zur Besichtigung der ersten und bis jetzt in der Tschechischen Republik
einzigen Heilanstalt für Patienten mit Multipler Sklerose ein.
Das Haus des heiligen Josefs, also das Gebäude, in dem sich die bereits erwähnte
Heilanstalt befindet, liegt im Dorf Zirec in Ostböhmen. Ursprünglich gehörte es
einem Schwesternorden. Seit Dezember 2001 verwaltet das Heim die Charitas und es
werden hier insgesamt 14 Patienten mit Multipler Sklerose für jeweils 3 Monate
behandelt.
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In den Ferien - "aufs Wasser"/ oder: wo das 'ahoj' herkommt
In den Sommermonaten bleibt Prag bekanntlich hauptsächlich den Touristen
vorbehalten, die Tschechen verlassen ihre Hauptstadt im Juli und August in
Scharen, Läden schließen für mehrere Wochen, Wohnungen werden
untervermietet. Und auch an den tschechischen Schulen ist in den beiden
heißesten Monaten im Jahr Ferienzeit angesagt. Anlass für uns, im heutigen
Themenkaleidoskop einmal einen Blick auf eine derjenigen
Ferienbeschäftigungen zu werfen, die ohne Zweifel zu den liebsten der
Tschechen zählt. Mehr verraten wir Ihnen in den folgenden Minuten. Am
Mikrophon begrüßen Sie recht herzlich Jakub Liska und Silja Schultheis.
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Gespräch mit Roland Albert, Delegiertem des Deutschen Roten Kreuzes in Tschechien
Hören Sie im folgenden ein Gespräch mit dem Delegierten des Deutschen Roten Kreuzes, Herrn Roland Albert. Über seine Erfahrungen als Rotkreuzmitglied in verschiedenen Ländern, sowie über seine jetzige Aufgabe im Rahmen des Tschechischen Roten Kreuzes spricht er mit Lucie Mouckova.
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Rotes Kreuz
Wie Sie wissen, ist das Rote Kreuz eine humanitäre Organisation mit weltweiter Wirksamkeit. Am Anfang des Rotkreuz-Gedankens stand eigentlich die Schlacht bei Solferino im Jahre 1859. Dabei war damals - eher zufällig - auch der schweizerische Kaufmann Henry Dunant anwesend. Er war von der Not und dem Elend der auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Verwundeten tief erschüttert und organisierte mit den dortigen Dorfbewohnern zivile Hilfe. Vier Jahre später, also 1863, wurde in Genf das internationale Komitee des Roten Kreuzes gegründet. Allmählich entstanden in verschiedenen Ländern nationale Rotkreuzgesellschaften (in manchen Staaten nennt sich diese Organisation Roter Halbmond). Das Tschechische - beziehungsweise zunächst das Tschechoslowakische Rote Kreuz wurde 1919 von Alice Masarykova gegründet, der Tochter des damaligen tschechoslowakischen Präsidenten Tomas Garygue Masaryk.
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Aus dem Klassenzimmer in die Europäische Union - Schüler des Gymnasiums Cheb/Eger führen EU-Beitrittsverhandlungen
Tschechische Schulen gelten in der Regel als wenig innovativ, was Unterrichtsform und Lehrmethoden anbelangt. Beides ist hier vergleichsweise verschult und eher auf das passive Aufnehmen von Stoff ausgerichtet als auf die aktive Beteiligung der Schüler.Eine ganz andere Form des Unterrichts konnte man in den vergangenen Wochen am Gymnasium im westböhmischen Cheb/Eger beobachten. Kreativität und Einsatzbereitschaft, Verhandlungsgeschick und aktive Deutschkenntnisse waren hier gefordert, hochpolitisch ging es her und dabei zugleich spielerisch...Mehr dazu erfahren Sie im heutigen Themenkaleidoskop, zu dem Sie aus dem Prager Studio Silja Schultheis begrüßt.
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Grundstein für neue tschechisch-deutsche Begegnungsschule in Prag gelegt
Unser Thema heute: die tschechisch-deutsche Begegnungsschule in Prag, für deren Neubau Präsident Vaclav Havel und Bundespräsident Johannes Rau am vergangenen Mittwoch in Prag die feierliche Grundsteinlegung vorgenommen haben. Am Mikrophon begrüßt Sie dazu recht herzlich Silja Schultheis.
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Visionen der politischen Parteien für die Zukunft des tschechischen Bildungswesens. Teil 1
Hoch oben auf ihrer Prioritätenliste hatte die sozialdemokratische Regierung
bei ihrem Amtsantritt vor vier Jahren die Bildungspolitik platziert und
damit namentlich Schulminister Eduard Zeman betraut. Dieser trat mit großen
Plänen an: Eine grundlegende Reform des Schul- und Hochschulwesens sollte
her, als Richtschnur dafür wurde ein sog. Weißbuch erstellt.
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Bürgerinitiative Hestia
Letztes Mal habe ich über die
Bürgerinitiative Symposion gesprochen. Auch diesmal wird über eine
Bürgerinitiative die Rede sein. Diese hat jedoch eine andere Zielrichtung.
Während Symposion durch kulturelle Veranstaltungen hilft, zählt die
Bürgerinitiative Hestia zu denjenigen gemeinnützigen Organisationen, die den
Freiwilligendienst in der Tschechischen Republik koordinieren und
unterstützen.
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