Rubrikenarchiv Gesund in Europa

Alternativ-Trend ohne Ausbildungsmöglichkeiten

09-07-2006 | Zsuzsa Lohn

Lange Jahre hindurch waren alternative Heilmethoden vor allem in den Ländern des ehemaligen Ostblocks weitgehend verdammt. So zum Beispiel auch in Ungarn. Zsuzsa Lohn von Radio Budapest International fragte Dr. Erika Balaicza, die leitende Ärztin des Gesundheits- und Wellnesszentrums Biovital-Melissa, wann diese Methoden in Ungarn wieder aufgetaucht sind und wie sie sich seitdem entwickelt haben.  mehr...

Vom Hexengesetz zur Geistheiler-Föderation

09-07-2006 | Ruth Rach

Die National Federation of Spiritual Healing - der Britische Verband der Geistheiler (NFS) - wurde 1955 gegründet. Erst kurz zuvor war das berüchtigte "Hexengesetz" in England abgeschafft worden, in dessen Rahmen jeder Laienheiler verhaftet und im extremsten Fall sogar mit dem Tod bestraft werden konnte. Viel mehr als 50 Jahre sind seither nicht vergangen, aber die Geistheilerei ist in Großbritannien mittlerweile zum florierenden Nischenprodukt geworden. Ruth Rach berichtet aus London:  mehr...

Alternativnahrung gegen Zivilisationskrankheiten

09-07-2006 | Markus Wetterauer

Viele Beschwerden gelten heutzutage als Zivilisationskrankheiten - als Krankheiten, die der Wohlstand mit sich gebracht hat. Immer mehr Menschen in den Industrieländen leiden an Diabetes, sind gegen bestimmte Produkte wie Nüsse oder Milch allergisch oder vertragen kein herkömmliches Mehl. Schwedische Unternehmen versuchen seit einigen Jahren, für diese Menschen einen Ausweg anzubieten. Sie entwickeln spezielle Lebensmittel, die das Leben mit diesen Krankheiten erleichtern sollen. Markus Wetterauer stellt die gesunden Produkte vor:  mehr...

Der primitive Ausdruck: Tanztherapie in Frankreich

09-07-2006 | Nadine Baier

Die Tanztherapie wurde als psycho- und körpertherapeutisches Verfahren in den vierziger Jahren in den USA entwickelt. An seiner Wirksamkeit wird immer noch gezweifelt. Mittlerweile sprießen entsprechende Ausbildungen und Studiengänge in Frankreich zwar wie Pilze aus dem Boden, dennoch ist der Beruf nicht anerkannt. Nadine Baier über diese immer beliebter werdende Heilmethode:  mehr...

Das schlechte Blut muss weg.

09-07-2006 | Stefan Tschirpke

In Finnland ist unter Heilpraktikern das Schröpfen weit verbreitet. Es wird stets in Verbindung mit einem Saunabesuch angeboten. Noch vor Jahren eher belächelt wird Schröpfen von der Schulmedizin heutzutage in zunehmendem Maße als ergänzende Therapiemethode betrachtet. Stefan Tschirpke besuchte eine aufs Schröpfen spezialisierte Heilpraktikerin in Helsinki:  mehr...

Heiler auf vier Pfoten

09-07-2006 | Bára Procházková

Ganz zum Schluss kommen wir nach Prag. Alternative Heiler, die sich hier auf besondere Art um kranke Menschen kümmern, heißen zum Beispiel Alik oder Punta. Sie haben vier Beine, auf Deutsch würde man sie vielleicht Struppi oder Flocki rufen. Es handelt sich um Hunde, die in der so genannten Canistherapie zum Einsatz kommen. Bara Prochazkova hat sich umgehört:  mehr...

Integration behinderter Kinder in Regelschulen

25-06-2006 | Adina Olaru

Alle Gemeinsam - das ist auch die Devise im Schulwesen Rumäniens. Denn dort geht der Trend momentan in Richtung Integration behinderter Kinder in ganz gewöhnliche Regelschulen. Adina Olaru berichtet.  mehr...

Behinderte in der tschechischen Gesellschaft

25-06-2006 | Silja Schultheis

Jedlicka-Institut Integration von Behinderten in das Arbeitsleben: Das ist das vorrangige Ziel des traditionsreichen Prager Jedlicka-Instituts. Als es 1913 gegründet wurde, hieß die Devise: aus bettelnden Invaliden arbeitende Steuerzahler machen. Heute werden am Jedlicka-Institut ca. 180 Schüler zwischen sechs und 25 Jahren ausgebildet. Unter anderem von Vojtech Civak, der selber stark sehbehindert ist. Silja Schultheis hat mit ihm gesprochen.  mehr...

Dans le noir: Entführung in die Welt der Blinden

25-06-2006 | Nadine Baier

Pechschwarz wird es auch in unserem nächsten Beitrag. "Dans le noir?" - "Im Dunkeln?" - so heißt nämlich eine Geschäftsidee, die den Blickwinkel Behinderten gegenüber ändern soll. Im Restaurant im Pariser Stadtviertel Marais werden die Rollen getauscht. Blinde führen Sehende in ihr Reich. Gegessen wird in der totalen Finsternis. Ethik Investments, so heißt das Unternehmen, das verschiedene "ethische" Missionen plant. Das erste Projekt ist das "Dans le noir?", das vor zwei Jahren gegründet wurde. Und es sollen Weitere folgen. Eine Reportage von Nadine Baier:  mehr...

Behinderten-WG: Therapieansatz Alltagsleben

25-06-2006 | Grit Hofmann

An der ersten Tür, an die wir heute klopfen wollen, klebt ein Schild mit fünf Namen. Doch bei der Wohngemeinschaft, die hinter dieser Tür lebt, handelt es sich um keine Studenten-WG, sondern um eine Wohngemeinschaft von Behinderten. Diese befinden sich nach einer Schädel-Hirn-Verletzung in einem abgeschwächten Stadium von Wachkoma. Jedes Jahr erleiden Tausende Menschen in Deutschland eine solche Schädigung des Gehirns, meist als Folge eines Unfalls, Schlaganfalls oder Herzinfarkts. Angehörige sind mit der Pflege oft überfordert. Und in den chronisch unterbesetzten Pflegeheimen können die Patienten zwar gepflegt, aber kaum gefördert werden. Alternativen zum Pflegeheim sind selten. Grit Hofmann hat eine von ihnen in Dresden besucht.  mehr...

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