Rubrikenarchiv Gesund in Europa
Alternativ-Trend ohne Ausbildungsmöglichkeiten
Lange Jahre hindurch waren alternative Heilmethoden vor allem in den
Ländern des ehemaligen Ostblocks weitgehend verdammt. So zum Beispiel auch
in Ungarn. Zsuzsa Lohn von Radio Budapest International fragte Dr. Erika
Balaicza, die leitende Ärztin des Gesundheits- und Wellnesszentrums
Biovital-Melissa, wann diese Methoden in Ungarn wieder aufgetaucht sind
und wie sie sich seitdem entwickelt haben.
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Vom Hexengesetz zur Geistheiler-Föderation
Die National Federation of Spiritual Healing - der Britische Verband der
Geistheiler (NFS) - wurde 1955 gegründet. Erst kurz zuvor war das
berüchtigte "Hexengesetz" in England abgeschafft worden, in
dessen Rahmen jeder Laienheiler verhaftet und im extremsten Fall sogar mit
dem Tod bestraft werden konnte. Viel mehr als 50 Jahre sind seither nicht
vergangen, aber die Geistheilerei ist in Großbritannien mittlerweile zum
florierenden Nischenprodukt geworden. Ruth Rach berichtet aus London:
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Alternativnahrung gegen Zivilisationskrankheiten
Viele Beschwerden gelten heutzutage als Zivilisationskrankheiten - als
Krankheiten, die der Wohlstand mit sich gebracht hat. Immer mehr Menschen
in den Industrieländen leiden an Diabetes, sind gegen bestimmte Produkte
wie Nüsse oder Milch allergisch oder vertragen kein herkömmliches Mehl.
Schwedische Unternehmen versuchen seit einigen Jahren, für diese Menschen
einen Ausweg anzubieten. Sie entwickeln spezielle Lebensmittel, die das
Leben mit diesen Krankheiten erleichtern sollen. Markus Wetterauer stellt
die gesunden Produkte vor:
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Der primitive Ausdruck: Tanztherapie in Frankreich
Die Tanztherapie wurde als psycho- und körpertherapeutisches Verfahren in
den vierziger Jahren in den USA entwickelt. An seiner Wirksamkeit wird
immer noch gezweifelt. Mittlerweile sprießen entsprechende Ausbildungen
und Studiengänge in Frankreich zwar wie Pilze aus dem Boden, dennoch ist
der Beruf nicht anerkannt. Nadine Baier über diese immer beliebter
werdende Heilmethode:
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Das schlechte Blut muss weg.
In Finnland ist unter Heilpraktikern das Schröpfen weit verbreitet. Es
wird stets in Verbindung mit einem Saunabesuch angeboten. Noch vor Jahren
eher belächelt wird Schröpfen von der Schulmedizin heutzutage in
zunehmendem Maße als ergänzende Therapiemethode betrachtet. Stefan
Tschirpke besuchte eine aufs Schröpfen spezialisierte Heilpraktikerin in
Helsinki:
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Heiler auf vier Pfoten
Ganz zum Schluss kommen wir nach Prag. Alternative Heiler, die sich hier
auf besondere Art um kranke Menschen kümmern, heißen zum Beispiel Alik
oder Punta. Sie haben vier Beine, auf Deutsch würde man sie vielleicht
Struppi oder Flocki rufen. Es handelt sich um Hunde, die in der so
genannten Canistherapie zum Einsatz kommen. Bara Prochazkova hat sich
umgehört:
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Integration behinderter Kinder in Regelschulen
Alle Gemeinsam - das ist auch die Devise im Schulwesen Rumäniens. Denn
dort geht der Trend momentan in Richtung Integration behinderter Kinder in
ganz gewöhnliche Regelschulen. Adina Olaru berichtet.
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Behinderte in der tschechischen Gesellschaft
Integration von Behinderten in das Arbeitsleben: Das ist das vorrangige
Ziel des traditionsreichen Prager Jedlicka-Instituts. Als es 1913
gegründet wurde, hieß die Devise: aus bettelnden Invaliden arbeitende
Steuerzahler machen. Heute werden am Jedlicka-Institut ca. 180 Schüler
zwischen sechs und 25 Jahren ausgebildet. Unter anderem von Vojtech Civak,
der selber stark sehbehindert ist. Silja Schultheis hat mit ihm gesprochen.
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Dans le noir: Entführung in die Welt der Blinden
Pechschwarz wird es auch in unserem nächsten Beitrag. "Dans le
noir?" - "Im Dunkeln?" - so heißt nämlich eine
Geschäftsidee, die den Blickwinkel Behinderten gegenüber ändern soll. Im
Restaurant im Pariser Stadtviertel Marais werden die Rollen getauscht.
Blinde führen Sehende in ihr Reich. Gegessen wird in der totalen
Finsternis. Ethik Investments, so heißt das Unternehmen, das verschiedene
"ethische" Missionen plant. Das erste Projekt ist das "Dans
le noir?", das vor zwei Jahren gegründet wurde. Und es sollen Weitere
folgen. Eine Reportage von Nadine Baier:
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Behinderten-WG: Therapieansatz Alltagsleben
An der ersten Tür, an die wir heute klopfen wollen, klebt ein Schild mit
fünf Namen. Doch bei der Wohngemeinschaft, die hinter dieser Tür lebt,
handelt es sich um keine Studenten-WG, sondern um eine Wohngemeinschaft
von Behinderten. Diese befinden sich nach einer Schädel-Hirn-Verletzung in
einem abgeschwächten Stadium von Wachkoma. Jedes Jahr erleiden Tausende
Menschen in Deutschland eine solche Schädigung des Gehirns, meist als
Folge eines Unfalls, Schlaganfalls oder Herzinfarkts. Angehörige sind mit
der Pflege oft überfordert. Und in den chronisch unterbesetzten
Pflegeheimen können die Patienten zwar gepflegt, aber kaum gefördert
werden. Alternativen zum Pflegeheim sind selten. Grit Hofmann hat eine von
ihnen in Dresden besucht.
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