Rubrikenarchiv Kapitel aus der Tschechischen Geschichte
Sie fuhren nur zwei Sommer lang: Prags erste Autobusse vor 100 Jahren
Die tschechische Hauptstadt Prag ist zwar von der Einwohnerzahl her nicht
gerade die größte Metropole in Europa. Doch verteilen sich die rund 1,2
Millionen Menschen, die hier leben, auf eine vergleichsweise große
Fläche. Und die wollen natürlich auch bequem und schnell in die City
kommen. 195 Autobuslinien verbinden deswegen insbesondere die
Außenbezirke
mit dem Zentrum. Keiner der Busse ist dabei älter als aus den 1990er
Jahren – also recht zuverlässige Technik, die Prag da hat. Das war aber
nicht immer so, schon gar nicht bei den allerersten Bussen. mehr...
Großzügig und sparsam zugleich - der Mäzen Josef Hlávka
Zwei Wahrzeichen von Prag, die Karlsbrücke und die Statue des Heiligen
Wenzel, sind dank eines Mannes in ihrer heutigen Form erhalten: Josef
Hlávka ist sein Name und 100 Jahre sind seit seinem Tod am 11. März 1908
vergangen. Wenn Sie mit der tschechischen Geschichte vertraut sind und
diesen Namen dennoch nicht in Verbindung mit diesen Sehenswürdigkeiten
bringen können, so hat dies einen Grund: Josef Hlávka, selbst
hochrangiger Architekt, Baumeister und Politiker, hat viel Geld in die
beiden Denkmäler gesteckt – doch ohne dies an die große Glocke zu
hängen.
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Vladimír Remek – vor 30 Jahren der erste Europäer im All
Sojus 28 hieß die Mission und Vladimír Remek war der Mann. Er war kein
Russe und auch kein Amerikaner, sondern Tschechoslowake – kam also nicht
aus einem der beiden Länder, die die Raketen besaßen. Doch ab 1978
nahmen
die Sowjets auch Raumfahrer aus ihren Bruderstaaten mit. Aus Anlass des
Jubiläums schlagen wir heute das interplanetare Kapitel der
tschechoslowakischen Geschichte auf. mehr...
Achtung Acht! Tschechien und die Achter-Jahre (3)
Die Acht mag für viele eine normale Ziffer sein, für einige wenige sogar
eine persönliche Glückszahl. Für das tschechische Volk ist die Acht
jedoch eine Schicksalszahl. In den Geschichtskapiteln vom Januar haben wir
für sie bereits die wichtigen Achter-Jahre in der tschechischen Geschichte
aufgezählt. In den folgenden Minuten hören sie, wie die Acht in der
tschechischen Gesellschaft wahrgenommen wird. Es begleitet sie Bára
Procházková:
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Wie die Kommunisten an die Macht kamen – der Februar 1948
Vor 60 Jahren, am 25. Februar 1948, begann die kommunistische
Alleinherrschaft in der Tschechoslowakei. Es war ein kurzer Marsch zur
Machtübernahme, wie es der Historiker Karel Kaplan in seinem Buch
dargestellt hat. Bis heute ist zudem erstaunlich, auf wie wenig Widerstand
die Kommunisten in der Tschechoslowakei dabei stießen. mehr...
Soundcheck: Die tschechischen Präsidenten in Originalaufnahmen
Beherrschendes Thema in diesen Tagen sind die Präsidentschaftswahlen in
Tschechien. Für uns der Anlass für einen Streifzug durch das Tonarchiv
des Tschechischen Rundfunks. Hören Sie in einer Sonderausgabe der
„Kapitel aus der Tschechischen Geschichte“ Originalaufnahmen aller zehn
Staatsoberhäupter aus nunmehr 90 Jahren tschechischer und
tschechoslowakischer Geschichte.
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Die vergessene Stadt: das unterirdische Brünn (I)
Die Kapitel aus der tschechischen Geschichte beginnen diesmal an
ungewöhnlicher Stelle - in der deutschen Literatur nämlich, genauer
gesagt in Botho Strauß´ Erzählung „Die Widmung“. Aus der
schmerzhaften Geschichte einer Trennung ragt ein Absatz unverbunden wie ein
Splitter hervor – und dieser Splitter führt tief in und unter die
Geschichte der mährischen Metropole Brünn. Thomas Kirschner hat sich auf
eine Entdeckungsreise gemacht:
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Auf den Spuren Albert Schweitzers in der Tschechoslowakei
Albert Schweitzer, Arzt, Professor, Theologe, Musikkenner, Orgelinterpret
und Inhaber des Friedensnobelpreises ist weltweit bekannt für seine
Aufbauarbeit der Krankenstation Lambarene im afrikanischen Gabun. Er
veranstaltete Orgelkonzerte in ganz Europa, um Gelder für sein
Afrika-Projekt zu sammeln. Der gebürtige Elsässer bereiste zweimal in den
20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Prag. Dies war der Beginn einer
lebendigen Partnerschaft, die auch nach seinem Tod fortwirkte und
Schweitzer zu einer angesehenen und bekannten Persönlichkeit in der
damaligen Tschechoslowakei machte. Im heutigen Geschichtskapitel hören Sie
Originalaufnahmen von Albert Schweitzers Prager Bach-Orgelkonzerten und
Auszüge aus dem Archiv des Tschechischen Rundfunks über Albert
Schweitzer.
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Jiří Kosta zu 1968: „Dubček hatte den Menschen im Sinn“
Das Jahr der großen historischen Achten hat begonnen. Gleich das erste
Jubiläum fällt auf Anfang Januar. Vor 40 Jahren tagte nämlich das
Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei. Das
Ergebnis: der Sturz eines der letzten stalinistischen Führer im damaligen
Ostblock, der Sturz von Parteichef Antonín Novotný. An seine Stelle trat
der Reformer Alexander Dubček. Was danach über das Land wehte, waren die
lauen Lüfte des Prager Frühlings.
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Achtung Acht! Tschechien und die Achter-Jahre (2)
Bei Radio Prag heißt es heute erneut „Achtung Acht!“ Seit zwei Wochen
zeigt der Kalender wieder eine Acht am Ende der Jahreszahl. Für Tschechien
ist das keine Ziffer wie jede andere. In dem nun folgenden
Geschichtskapitel laden wir Sie daher ein zum zweiten Teil unseres
Streifzuges durch die schicksalsträchtigen Achter-Jahre in der
tschechischen Geschichte.
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