Rubrikenarchiv Kapitel aus der Tschechischen Geschichte
Wie die Kommunisten an die Macht kamen – der Februar 1948
Vor 60 Jahren, am 25. Februar 1948, begann die kommunistische
Alleinherrschaft in der Tschechoslowakei. Es war ein kurzer Marsch zur
Machtübernahme, wie es der Historiker Karel Kaplan in seinem Buch
dargestellt hat. Bis heute ist zudem erstaunlich, auf wie wenig Widerstand
die Kommunisten in der Tschechoslowakei dabei stießen. mehr...
Soundcheck: Die tschechischen Präsidenten in Originalaufnahmen
Beherrschendes Thema in diesen Tagen sind die Präsidentschaftswahlen in
Tschechien. Für uns der Anlass für einen Streifzug durch das Tonarchiv
des Tschechischen Rundfunks. Hören Sie in einer Sonderausgabe der
„Kapitel aus der Tschechischen Geschichte“ Originalaufnahmen aller zehn
Staatsoberhäupter aus nunmehr 90 Jahren tschechischer und
tschechoslowakischer Geschichte.
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Die vergessene Stadt: das unterirdische Brünn (I)
Die Kapitel aus der tschechischen Geschichte beginnen diesmal an
ungewöhnlicher Stelle - in der deutschen Literatur nämlich, genauer
gesagt in Botho Strauß´ Erzählung „Die Widmung“. Aus der
schmerzhaften Geschichte einer Trennung ragt ein Absatz unverbunden wie ein
Splitter hervor – und dieser Splitter führt tief in und unter die
Geschichte der mährischen Metropole Brünn. Thomas Kirschner hat sich auf
eine Entdeckungsreise gemacht:
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Auf den Spuren Albert Schweitzers in der Tschechoslowakei
Albert Schweitzer, Arzt, Professor, Theologe, Musikkenner, Orgelinterpret
und Inhaber des Friedensnobelpreises ist weltweit bekannt für seine
Aufbauarbeit der Krankenstation Lambarene im afrikanischen Gabun. Er
veranstaltete Orgelkonzerte in ganz Europa, um Gelder für sein
Afrika-Projekt zu sammeln. Der gebürtige Elsässer bereiste zweimal in den
20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Prag. Dies war der Beginn einer
lebendigen Partnerschaft, die auch nach seinem Tod fortwirkte und
Schweitzer zu einer angesehenen und bekannten Persönlichkeit in der
damaligen Tschechoslowakei machte. Im heutigen Geschichtskapitel hören Sie
Originalaufnahmen von Albert Schweitzers Prager Bach-Orgelkonzerten und
Auszüge aus dem Archiv des Tschechischen Rundfunks über Albert
Schweitzer.
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Jiří Kosta zu 1968: „Dubček hatte den Menschen im Sinn“
Das Jahr der großen historischen Achten hat begonnen. Gleich das erste
Jubiläum fällt auf Anfang Januar. Vor 40 Jahren tagte nämlich das
Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei. Das
Ergebnis: der Sturz eines der letzten stalinistischen Führer im damaligen
Ostblock, der Sturz von Parteichef Antonín Novotný. An seine Stelle trat
der Reformer Alexander Dubček. Was danach über das Land wehte, waren die
lauen Lüfte des Prager Frühlings.
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Achtung Acht! Tschechien und die Achter-Jahre (2)
Bei Radio Prag heißt es heute erneut „Achtung Acht!“ Seit zwei Wochen
zeigt der Kalender wieder eine Acht am Ende der Jahreszahl. Für Tschechien
ist das keine Ziffer wie jede andere. In dem nun folgenden
Geschichtskapitel laden wir Sie daher ein zum zweiten Teil unseres
Streifzuges durch die schicksalsträchtigen Achter-Jahre in der
tschechischen Geschichte.
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Achtung Acht! Tschechien und die Achter-Jahre (1)
In den Kapiteln aus der Tschechischen Geschichte nehmen wir heute den
Jahreswechsel zum Anlass, den Blick ausnahmsweise einmal nicht zurück zu
richten, sondern voraus zu schauen auf die kommenden zwölf Monate.
Natürlich nicht auf die Ereignisse, die das Jahr bringen wird, sondern
auf
die Jahrestage, die anstehen. Und hier gibt es gleich eine ganze Reihe
bedeutender Jubiläen und Gedenktage zu begehen. Denn die Achter-Jahre
waren in Tschechien stets besonders geschichts- und schicksalsträchtig.
Begeleiten Sie uns auf dem ersten Teil eines Streifzuges auf den Spuren
der
Acht. mehr...
Widerstand gegen Hitler und Henlein - Deutsche aus Böhmen erzählen
Vor zwei Wochen konnten Sie bei uns einen Beitrag über deutsche
Antifaschisten aus Böhmen und Mähren hören. Im Mittelpunkt standen die
Aussagen von Fachleuten, die an dem Forschungsprojekt "Vergessene
Helden" der tschechischen Regierung beteiligt sind und nach einem Jahr
Arbeit erste Ergebnisse präsentiert haben. Wie angekündigt folgt heute
der zweite Teil unserer kleinen Serie über deutsche Antifaschisten.
Diesmal zwei von ihnen selbst zu Wort und erzählen, wie sie gegen Hitler
und Henlein vorgegangen sind.
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Der Zeit einen Takt voraus – der Astronom Jan Táborský
Die Stadt Tábor ist bekannt vor allem durch die bedeutende Rolle, die sie
in den Hussitenkriegen spielte. Das heutige Geschichtskapitel widmet sich
einem Mann, der zwar dort im Jahr 1500 geboren ist, dessen Leben und Werk
aber weitgehend unbekannt geblieben sind. Dass wir überhaupt etwas vom
Wirken des Jan Táborský wissen, ist der Tatsache zu verdanken, dass er
viele Jahre als Verwalter der berühmten Prager Astronomischen Uhr tätig
war. Mit seinen vielfältigen Fähigkeiten als Kalligraph, Astronom,
Mathematiker, Schriftsteller und Musiker hatte Táborský einen Anteil
daran, dass die Uhr bis heute erhalten und funktionstüchtig ist. Jan
Táborský war seiner Zeit einen Takt voraus.
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Gegen Hitler und Henlein: deutsche Antifaschisten in der Tschechoslowakei
Seit einem Jahr bereits arbeiten tschechische Historiker an einem der wohl
größten und bedeutungsvollsten Forschungsaufträge der letzten Jahre. Sie
wollen mehr über die Leute unter der ehemaligen deutschen Bevölkerung des
Landes wissen, die eben nicht mit Hitler oder Henlein paktiert haben: die
deutschen Antifaschisten in der früheren Tschechoslowakei. Wir haben über
das Projekt, das von der tschechischen Regierung initiiert wurde, bereits
in früheren Ausgaben an diesem Sendeplatz berichtet. Mittlerweile sind die
Forschungseinrichtungen unter der Leitung des Instituts für Zeitgeschichte
an der tschechischen Akademie der Wissenschaften zu ersten Ergebnissen
gelangt. Till Janzer hat sich mit zwei der am Projekt beteiligten Fachleute
unterhalten.
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