Rubrikenarchiv Feuilleton
Der Prager Stadtteil Karlin erwacht zum neuen Leben
Der Prager Stadtteil Karlin galt jahrzehntelang, genauer gesagt seit der Industrialisierung im 19.Jahrhundert, als ein Arbeiterviertel, von dem heimische Medien im Vergleich zu anderen - wie es hieß - nobleren Lokalitäten der Hauptstadt wesentlich weniger berichteten. Seit einem Jahr, nachdem Karlin von dem Jahrhunderthochwasser am schwersten von der ganzen Stadt betroffen wurde und sich nur langsam von der Katastrophe erholt, hat sich in dieser Hinsicht vieles verändert. Vor wenigen Tagen machte Karlin wieder Schlagzeilen: Nach mehr als einem Jahr ist es wieder durch rekonstruierte Straßenbahnstrecken mit dem Rest der Stadt verbunden. Wie man heute in Karlin lebt ist auch das Thema unseres Feuilletons, sozusagen aus der Sicht der "Karlinerin" Indra Hildebrandt - Sochor: mehr...
Fünf vor zwölf? Oder fünf nach zwölf?
Jetzt, da der Herbst Einzug gehalten hat, erinnern wir uns an einen Sommer
der Superlative. Soviel Sonne war nie. Und schön war´s. Auch die
Tschechische Republik erlebte ihren Supersommer. Dazu ein paar
nachdenkliche Bemerkungen im folgenden Feuilleton von Alexander Schneller.
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CSA fliegen
Mit der CSA fliegt man gut und verlässlich, sie steht wirtschaftlich - in
Anbetracht der anderen, mit Schwierigkeiten kämpfenden Fluggesellschaften
- gut da. Ihr Bordservice gehört zu den besseren und die Landung ist immer
angenehm. Doch wer am besten überhaupt mit den tschechischen Airlines
gelandet ist, ist Ex-Minister Jaroslav Tvrdik, der vor einigen Tagen weich
in der Leitung der Fluggesellschaft landete. Drei Monate lang schwebte er
zwischen verschiedenen Posten, bis ihm die Landebahn bei CSA
wahrscheinlich als die angenehmste erschien.
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Basteln mit Neid
Prag, Samstagmorgens um zehn: Beim Blick aus unserem Wohnzimmerfenster
bietet sich an Wochenenden immer wieder dasselbe Bild: aufgeklappte
Motorhauben, unter denen halbe Körper hervorschauen. Auf das Prädikat
"Volk der Bastler" sind die Tschechen stolz und demonstrieren
diese Eigenschaft am allerliebsten an ihren Autos. So genannte Bazare, auf
die man in manchen Prager Bezirken fast an jeder Ecke stößt, bieten in
Hülle und Fülle Ersatzteile und alte Werkzeuge feil. Wozu ein neues Auto
kaufen, wenn man das alte mit Bastelei und Geschick immer wieder
fahrtauglich bekommt?
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Hurra zur Schule! Oder lieber nicht?
Erster September. Linda und Samuel feiern dem tschechischen Kalender nach
ihren Namenstag. Diese Namen sind jedoch in der tschechischen Bevölkerung
relativ selten vertreten und so ist der Grund, warum sich die
Aufmerksamkeit Zigtausender Menschen auf dieses Datum richtet ein anderer.
Hinzugefügt werden muss: Vor allem die Aufmerksamkeit von Tausenden jungen
und sehr jungen Leuten, denn am 1. September beginnt hierzulande das
Schuljahr.
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Der August ist extrem - ist das Zufall oder nicht?
Glauben Sie an Zufälle, liebe Hörerinnen und Hörer? Oder sind Sie gar
abergläubisch? Ich für meine Person möchte das nicht behaupten, aber wenn
man so auf den August starrt, dann muss man sich schon Gedanken machen.
Oder etwa nicht? Im vorigen Jahr kam er uns ja nun ganz, ganz feucht
daher: Wasser ohne Ende, den uns dieser August da bescherte, vor allem an
der Moldau, der Elbe, der Donau und deren Nebenflüssen ließ er es
ergießen.
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Der gelbe Verkehr
Jetzt im Sommer sind wieder unzählige Touristen in Prag. Und wenn sie nicht
zu Fuss unterwegs sind, dann bedienen sie sich der öffentlichen
Verkehrsmittel. Und die sind in Prag gut ausgebaut. Keine Probleme also?
Oder etwa doch? Dazu die folgenden Überlegungen von Alexander Schneller.
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Den Tapferen zu Ehren
"Den Tapferen zu Ehren." Dies ist leider kein Name eines noch
nicht begonnenen Prozesses der Auseinandersetzung mit der kommunistischen
Vergangenheit, sondern nur der einer Ausstellung. Einer Ausstellung
allerdings, die in der heutigen tschechischen Gesellschaft, die nur wenig
Lust hat, in den eigenen Spiegel zu schauen, eine großartige und mutige
Tat ist.
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Treffen mit einer lebendigen Legende
Berühmt und bewundert kann einer wohl schon zu Lebzeiten sein, zur Legende
hingegen wird man eher im Laufe einer langen Zeit, nachdem man sein
irdisches Dasein längst beschlossen hat. Jitka Mladkova glaubt jemand zu
kennen, der jedoch schon beinahe sein Leben lang beides symbolisiert. Mehr
erfahren Sie in ihrem folgenden Feuilleton:
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"Vorige Woche"
Wie man auf die vergangene Woche zurückblicken kann, darüber macht sich
Martina Schneibergova Gedanken im folgenden Feuilleton:
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