Rubrikenarchiv Feuilleton
Feuilleton
Weihnachten, das christliche Fest der Liebe und des Friedens, ist auch
immer wieder die Zeit der Besinnung und der Nachdenklichkeit. Hören Sie
daher zum Beginn unserer heutigen Sendung weihnachtliche Gedanken von Dr.
Mojmír Kallus, dem Vorsitzenden der tschechischen Zweigstelle der
Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem.
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Handtasche weg!
Und bald ist wieder Weihnachten, die Zeit der Nächstenliebe und Freude. In
einer Grossstadt wie Prag aber kann gerade diese Zeit nicht nur eine
schöne Zeit sein, grübelt Alexander Schneller im heutigen Feuilleton.
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Stille Besinnung oder Säuberungswahnsinn?
Putzen, waschen, wischen, schrubben - ach nein, nichts dergleichen! Habe
ich mir doch als emanzipierte Frau vorgenommen, auf die Einhaltung der
alten tschechischen Tradition vorweihnachtlichen Säuberungswahnsinns
endlich mal zu verzichten! Das Lebkuchen- und Weihnachtsstollenbacken
steht auch nicht auf dem Programm, für Vanillehörnchen und
Linzer-Teig-Plätzchen lasse ich mir noch zwei drei Tage Zeit. Also dann -
ab die Post!
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Neonherz, Gasmasken und tote Tauben- Eine vorweihnachtliche Glosse
Gasmasken, Neonherz und tote Tauben: Prag zeigt derzeit seine surrealen
Seiten. Hören Sie dazu eine Glosse von Martina Zschocke.
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Feuilleton
"Wenn man aus dem Rathaus kommt, ist man meistens klüger!" Eine
alte Weisheit, die man mit Fug und Recht auch auf den vor anderthalb
Wochen in Prag veranstalteten NATO-Gipfel beziehen kann. Denn kaum waren
die Staatsoberhäupter und Regierungschefs aus 46 Ländern mit den
Spitzenstars Bush, Blair, Chirac und Schröder wieder abgereist, da
entzündete sich in Tschechien eine Diskussion über die Richtigkeit bzw.
die überzogene Handhabe der vom Gastgeberland vor und während des Gipfels
getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Präsident Václav Havel hatte die Debatte
losgetreten mit den Worten: "Ich möchte allen Polizisten, Soldaten
und Staatsdienern danken, die die Sicherheit dieses Gipfels gewährleistet
haben, allerdings in einem Ausmaß, das möglicherweise überflüssig
war."
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Prager Verkehrsbetriebe sorgen für unsere Geistesgesundheit
Die Psychiater raten und empfehlen uns, den Weg zur Arbeit hin und wieder
zu variieren: Eben durch ähnliche unauffällige Verstöße gegen unsere
alltäglichen Gewohnheiten und Stereotypen erfrischen wir unser Gemüt und
erhalten unser Seelenleben gesund. Den Weg variieren, na schön, aber wie
soll ich denn fahren? Diese Frage brauchen sich die Bewohner der
tschechischen Hauptstadt nicht zu stellen.
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17. November - für einige ein Tag der Bekehrung?
Der 17. November wird in der Tschechischen Republik als Staatsfeiertag
begangen. Dieser Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie, wie der
17. November bezeichnet wird, ist mit zwei historischen Ereignissen
verbunden - am 17.November 1939 wurden von den Nazis die tschechischen
Hochschulen geschlossen. Und 50 Jahre später wurde nach dem gewaltsamen
Eingreifen der kommunistischen Polizei gegen eine friedliche
Studentendemonstration die Revolution gestartet, die man später mit dem
Attribut sanft, bzw. samten bezeichnete und der der Zusammenbruch des
kommunistischen Regimes folgte. Mit dem Datum, das inzwischen zum Symbol
geworden ist, befasst sich Martina Schneibergova in ihrem Feuilleton:
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EC Prag-Berlin: Im Schneckentempo durch Europa
Bahnhof Praha-Holesovice, Freitag Nachmittag. Die Anzeigentafel verspricht
diesmal eine pünktliche Abfahrt des Eurocitys Vindobona nach Berlin.
Vorausgesetzt, alles geht auch weiterhin planmäßig, besteht demnach die
Aussicht, in etwa 5 1/2h am Ziel zu sein - was einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von beachtlichen 65 km/h entspricht.
Paradoxerweise reagieren dennoch Berliner Bekannte immer wieder positiv
überrascht, wenn sie sich vergegenwärtigen, dass man mit dem Zug schneller
in Prag als etwa in München ist.
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Feuilleton zum kommenden NATO-Gipfel
Nun hören Sie ein Feuilleton von Dagmar Keberlova zum kommenden NATO-Gipfel
in Prag.
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