Rubrikenarchiv Begegnungen
Babylonische Brückenbauer: Die tschechischen Dolmetscher in Brüssel
In Zusammenarbeit mit Radio Prag haben Studentinnen des Instituts für
Übersetzungswissenschaft an der Prager Karlsuniversität zwei Beiträge
gestaltet, in denen es um ihre eigene berufliche Zukunft geht. Wie sieht
der Arbeitsalltag von Dolmetschern und Übersetzern aus? Welche
organisatorischen Rahmenbedingungen gibt es, und wie sind die Job-Chancen
im In- und Ausland? Teil eins führt uns jetzt nach Brüssel, zu den
tschechischen Dolmetschern bei der Europäischen Union.
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Tschechische Studenten lernen Bayerisch am „Bavaricum“ der Uni Brünn
Im Bundesland Bayern ticken die Uhren bekanntlich ein wenig anders als im
Rest Deutschlands. Das merken nicht nur preußische Urlauber, die beim
Brötchen kaufen am Dialekt scheitern. Aber Bayrisch beziehungsweise Bayern
studieren? Geht das? An der Masaryk-Universität in Brno / Brünn glaubt
man: Ja! Zum Wintersemester startet hier ein neuer Studiengang, das
„Bavaricum“. Radio Prag hat bei Boris Blahak, einem der Initiatoren des
Studiengangs, nachgefragt, was es mit dem „Bavaricum“ auf sich hat.
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Die Bohemian National Hall: Herzstück von Klein-Tschechien in Manhattan
Manhattan, Upper East Side, heute eine der schicksten Wohngegenden von New
York. Ihre Geschichte ist auch Teil der Geschichte der tschechischen
Einwanderer, die sich vor allem im 19. Jahrhundert hier niedergelassen
hatten. Nicht, dass diese Geschichte heute in der Upper East Side
allgegenwärtig wäre, aber bei genauerem Hinsehen kann man da und dort
noch ihre Spuren entdecken.
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„Davon waren die Bullen völlig fertig“ – Punk im Ostblock
„Protestbewegung von Jugendlichen mit bewusst rüdem, exaltiertem
Auftreten und bewusst auffallender Aufmachung.“ Das steht im Duden unter
dem Schlagwort „Punk“. Und so traten die Angehörigen dieser Bewegung,
die Punks, vor allem in den achtziger Jahren im Stadtbild westeuropäischer
Städte in Erscheinung. Doch nicht nur dort. Auch in den Ländern des
ehemaligen Ostblocks etablierte sich seit dem Ende der siebziger Jahre
trotz aller Repressionen eine rege Punksszene. Dem Phänomen „Punk“ in
den kommunistischen Ländern DDR und Tschechoslowakei widmete sich eine
Veranstaltung des Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem.
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Festivalhöhepunkt: Filme über sowjetische Terrorherrschaft in Lettland und Litauen
Das einwöchige Festival „Mene Tekel“ wird in der Regel um den 25.
Februar herum veranstaltet, denn am 25. Februar 1948 hatten die Kommunisten
die Macht in der Tschechoslowakei ergriffen. Dieses Jahr entschieden sich
die Festivalveranstalter jedoch, nicht nur über die kommunistische
Vergangenheit Tschechiens, sondern auch über die Verbrechen des
Kommunismus in einigen anderen Ländern zu berichten. Neben dem Tag
Kroatiens und Sloweniens erlebten die Festivalbesucher den Tag Litauens und
Lettlands. Schon seine Eröffnung war ein Volltreffer.
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Von Shakespeare lernen – Projekt EuroGlobe sucht die Antwort auf Europas Probleme
Wie funktioniert Europa? Menschen in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU
versuchen eine Antwort auf diese Frage zu finden. Mal mit mehr, mal mit
weniger Erfolg. Die vielen unterschiedlichen Vorstellungen über Europas
Zukunft zusammenzuführen, und eine gemeinsame Idee von Europa zu
entwickeln, das ist auch das Ziel des Projekts EuroGlobe. Helfen soll dabei
ein 400 Jahre altes Theaterkonzept von William Shakespeare.
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Die spannende Spurensuche nach der jüdischen Schriftstellerin Irma Singer
Literaturhistoriker haben es schwer. Oft müssen sie ihre Quellen erst
mühsam in Archiven und Nachlässen aufstöbern. Finderglück spielt da
auch eine Rolle. Noch schwerer wird es allerdings, wenn außer dem
Quellenmaterial auch über Autor oder Autorin selbst kaum etwas bekannt
ist. Dann sind detektivische Fähigkeiten gefordert. Die
Literaturwissenschaftlerin Rosa Neubauer hat diese Fähigkeiten
zweifellos.
Radio Prag hat mit ihr für unsere Sendereihe Begegnungen über die
spannende Spurensuche nach einer jüdischen Autorin aus Prag gesprochen. mehr...
Wie sieht der Teufel die Dinge? - Petr Čichoňs melancholisch-düstere Suche nach der eigenen Identität
In der letzten Ausgabe der Begegnungen haben wir Ihnen die Schriftstellerin
Tereza Boučková vorgestellt, die im vergangenen September einen Monat in
Wiesbaden verbracht hat - als Stipendiatin des Prager Literaturhauses
deutschsprachiger Autoren. Doch noch ein weiterer tschechischer
Schriftsteller erhielt im vergangenen Jahr ein Stipendium des Prager
Literaturhauses. Es war der Brünner Dichter Petr Čichoň. Patrick
Gschwend hat ihn zu Hause besucht und folgendes Porträt gestaltet.
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„Wie bei uns" oder doch noch anders? Tereza Boučková über ihren Monat in Deutschland
Im September haben wir schon darüber berichtet: Das Prager Literaturhaus
hat zwei einmonatige Stipendien in Wiesbaden vergeben. Die bekannte
tschechische Schriftstellerin Tereza Boučková war eine der beiden
Stipendiaten. Patrick Gschwend hat sich mit ihr im Café Slavia am
Moldauufer getroffen und mit der 51-jährigen über ihre Erfahrungen und
Eindrücke in Deutschland gesprochen.
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Einzigartig in Tschechien - Mit Deutsch von der ersten Klasse bis zum Abitur
Es ist so in Deutschland. Warum sollte es anderswo, in diesem Fall in
Tschechien, also nicht so sein? In der Adventszeit organisieren zahlreiche
Schulen, wenn nicht sogar alle, ihre eigenen Weihnachtsfeiern. An sich also
nichts Ungewöhnliches. Doch die Schulen, um deren Weihnachtsfeier es im
folgenden Beitrag geht, sind etwas Ungewöhnliches in Tschechien. Warum
erfahren Sie in einer neuen Ausgabe unserer Sendereihe Begegnungen.
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