Rubrikenarchiv Begegnungen

Tschechische Unesco-Denkmäler aus der Sicht eines deutschen Touristen

13-10-2009 18:19 | Patrick Gschwend

Haben Sie schon einmal in Tschechien Urlaub gemacht? Haben Sie die tschechischen Unesco-Denkmäler besichtigt? Das hat auch die Deutsche Teresa Foff gemacht. Für den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds hat sie erforscht, wie man sich dort als deutschsprachiger Tourist zurechtfindet. mehr...

Botschaftsflucht 1989 – Wie nahmen Tschechen die Ereignisse wahr?

29-09-2009 16:47 | Patrick Gschwend

Lobkowicz-Palais Das Lobkowicz-Palais, in dem die Prager Botschaft der Bundesrepublik Deutschland untergebracht ist, hatte sich vor genau 20 Jahren in ein riesiges Flüchtlingslager für tausende DDR-Bürger verwandelt. Am 30. September 1989 verkündete der damalige bundesdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher in seiner berühmten Rede vom Botschaftsbalkon aus, dass ihr Weg in den Westen frei ist. Wie aber wurden die für die deutsche Geschichte so bedeutsamen Ereignisse von den Tschechen wahrgenommen? Der Historiker Vratislav Vaníček arbeitete damals - im Herbst 1989 - im Enzyklopädischen Institut in unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft. Patrick Gschwend hat sich mit ihm – 20 Jahre danach – dort getroffen. mehr...

Wie funktionierten Stasi und StB? Deutsche und Tschechen wollen es gemeinsam herausfinden

15-09-2009 18:22 | Patrick Gschwend

Auch 20 Jahre nach der Wende sind immer noch viele Fragen offen was die Tätigkeiten der kommunistischen Staatssicherheitsdienste der ehemaligen Ostblock-Staaten betrifft. Die deutsche Bundesbehörde für die Stasiunterlagen, wegen ihrer Leiterin Marianne Birthler auch als „Birthler-Behörde“ bekannt, nimmt bei der Aufarbeitung der Stasiverbrechen eine Vorreiterrolle ein. Ähnliche Aufgaben wie die „Birthler-Behörde“ in Deutschland nimmt in Tschechien das Institut zur Erforschung totalitärer Regime wahr. In der vergangenen Woche haben die beiden Institutionen in Prag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.  mehr...

Alle Jahre wieder – Dobruška war für einen Monat der Nabel der Welt

01-09-2009 17:48 | Patrick Gschwend

Das beschauliche Dobruška im Nordosten Böhmens wird jeden Sommer für einen Monat zum Nabel der Welt, zum Nabel der „tschechischen Welt“ um genau zu sein. Dann nämlich, wenn dort die Sommer-Tschechischkurse stattfinden. Die Teilnehmer kommen aus aller Herren Länder und haben doch – abgesehen davon, dass sie alle Tschechisch lernen - eine große Gemeinsamkeit.  mehr...

Petr Čichoň reiten die schlesischen Teufel

18-08-2009 18:54 | Christian Rühmkorf

Petr Čichoň ist Tscheche, er ist Deutscher, er ist Architekt und nicht zuletzt leidenschaftlicher Lyriker Seine Gedichte reflektieren die Suche nach seiner Identität. Das Thema der Balladen: das „preußische“ Schlesien – wie es war und wie es geworden ist. Denn aus dieser Region stammt Petr Čichoň ursprünglich. Bald schon soll sein Debüt-Roman erscheinen, in dem zwei Schlesier ihr Glück im Westen suchen. Christian Rühmkorf hat Petr Čichoň im tschechischen Brünn besucht.  mehr...

„Zwei Ufer hat der Fluss“ – Junge Komponisten aus Deutschland und Tschechien im Austausch

04-08-2009 14:05 | Patrick Gschwend

Unter dem Begriff „Neue Musik“ werden verschiedene Kompositionsrichtungen so genannter „ernster Musik“ im 20. und 21. Jahrhundert zusammengefasst. Für den unerfahrenen Hörer mag solche Musik oft sperrig und anstrengend erscheinen. Für Kenner jedoch stellt sie eine hochwertige Form künstlerischen Ausdrucks dar, die auch offen für andere Gattungen der Kunst ist. Davon konnten sich vor kurzem die Besucher eines Konzertes im Prager Emmaus-Kloster überzeugen. Dabei wurde nicht nur künstlerische Gattungsgrenzen überschritten, sondern auch politische Grenzen. Das Konzert war nämlich das Ergebnis eines tschechisch-deutschen Austauschprojektes.  mehr...

Zeichen setzen – Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Tschechien

21-07-2009 15:23 | Janine Kowalke

Seit über 50 Jahren gibt es die Organisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, gegründet von Vertretern der Evangelischen Kirche Deutschlands. Die Idee: Freiwilligendienste in allen Ländern anzubieten, die im Zweiten Weltkrieg unter Deutschland gelitten haben. Seither sind junge Menschen als Botschafter der Versöhnung in 12 verschiedenen Ländern unterwegs, darunter Polen, Israel und Russland. Auch in Tschechien arbeiten mehrere Freiwillige. Zum Beispiel Clara Hoeltermann.  mehr...

Die Sächsisch-Böhmische Schweiz - Eine einheitliche Tourismusregion trotz politischer Grenzen

07-07-2009 18:44 | Patrick Gschwend

Die Schweiz ist nicht nur der Staat in den Alpen. In Tschechien gibt es zum Beispiel drei Regionen, die den Zusatz „Schweiz“ in ihrem Namen tragen. In Deutschland sind es sogar 67 Regionen. Der Grund eine Region mit dem Attribut „Schweiz“ zu belegen, ist meist, eine außergewöhnliche Naturlandschaft zu würdigen. Und so ist es auch im Falle der Böhmischen Schweiz und der Sächsischen Schweiz, die direkt aneinander grenzen. Geologisch aber ist diese Region einheitlich und vielen unter dem oft synonym verwendeten Begriff Elbsandsteingebirge bekannt. Die Tourismusverbände beider Regionen tragen nun dieser Gemeinsamkeit Rechnung und planen eine enge, grenzüberschreitende Zusammenarbeit.  mehr...

Auf den United Islands feiert man sich selbst und ein bisschen auch die EU

23-06-2009 18:27 | Patrick Gschwend

Foto: www.unitedislands.cz 150 Stunden Musik. Etwa 100 Bands aus 20 Ländern. Und das an drei Tagen. So die Eckdaten des Festivals United Islands, das am vergangenen Wochenende auf den Prager Moldauinseln über insgesamt sieben Bühnen ging. Trotz des unbeständigen Wetters kamen zehntausende Besucher, nicht nur – aber sicher auch – weil der Eintritt frei war. mehr...

Übersetzer in Tschechien: „Schöne Arbeit unter erschwerten Bedingungen“

09-06-2009 15:47 | Marie Šindelářová, Diana Kutilová

In Zusammenarbeit mit Radio Prag haben Studentinnen des Instituts für Übersetzungswissenschaft an der Prager Karlsuniversität zwei Beiträge gestaltet, in denen es um ihre eigene berufliche Zukunft geht. Wie sieht der Arbeitsalltag von Dolmetschern und Übersetzern aus? Welche organisatorischen Rahmenbedingungen gibt es, und wie sind die Job-Chancen im In- und Ausland? In Teil eins waren wir zu Gast bei den tschechischen Dolmetschern in Brüssel. Die haben zwar einen stressigen Job, verdienen dafür aber auch ganz gut. Ganz anders sieht es bei den Übersetzern von Belletristik in Tschechien aus. Zu denen führt uns nun der zweite Teil. Und zwar nach Prag in das Büro der Tschechischen Übersetzervereinigung. Diana Kutilová und Marie Šindelářová haben mit Hana Linhartová, der Vorsitzenden der Vereinigung, gesprochen. mehr...

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