Rubrikenarchiv Anno dazumal
Propaganda im Rundfunk: Schwester Anna über Adolf Hitler
Wir versetzen uns in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Auch
im deutschen Rundfunk des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren
arbeitete Adolf Hitlers Propaganda-Maschine.
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„Schwarze Hosen, weiße Leibchen“ – Treffen der Sokol-Turner 1938
Sportreportagen gehörten von Anfang an zum Repertoire des Rundfunks. Sie
hatten jedoch eine andere Atmosphäre als heutzutage, wie sich aus den
Bandmitschnitten vom Turnfest der Sokol-Bewegung aus dem Jahr 1938 unschwer
erkennen lässt.
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Beneš: Bewahren Sie feste Nerven
Präsident Eduard Beneš hält eine Ansprache an die deutschen Bürger der
Tschechoslowakei. Er spricht vom Augenblicke internationaler
Schwierigkeiten. Es ist der 10. September 1938. In 20 Tagen wird das
Münchener Abkommen unterschrieben und die Sudetengebiete an Deutschland
abgetreten. Davon hat Beneš noch keine Ahnung.
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Die erste tschechische Autobahn
Kilometer um Kilometer werden heute Autobahnen gebaut. Vor 70 Jahren jedoch
stand man ganz am Anfang – Autobahnen galten als die neueste
Errungenschaft der Bautechnik. Wir begleiten nun den Reporter des
Tschechoslowakischen Rundfunks in die Generaldirektion für den Bau von
Autobahnen in Prag und zu deren Leiter Václav Nosek. Es ist der 1. März
1939, zwei Wochen vor der Besetzung des Landes durch die Nazis. Und die
Pläne der ersten Autobahn in Tschechien von Prag nach Brünn liegen auf
dem Tisch.
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Thomas Mann: Bildung ist eine spezifisch deutsche Idee
1936 kam Thomas Mann nach Prag zu Besuch. Mehr darüber könen Sie in
diesel Ausgabe unserer Sendereihe „Aus dem Tonarchiv“ hören.
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Wenzel Jaksch: Über Krieg und Frieden
Es ist November 1937, Hitler ist seit vier Jahren an der Macht, das Wort
„Krieg“ fällt immer häufiger, mit Begeisterung aber auch mit Angst in
der Stimme. In der Tschechoslowakei wächst die Spannung zwischen Tschechen
und Sudetendeutschen… und Wenzel Jaksch hält eine Ansprache.
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Alice Masaryková: Lernen wir die Nachbarn zu achten
„Das Rote Kreuz ist auf dem Schlachtfeld geboren. Amputationen ohne
Narkose, einzelne Verwundete ohne Hilfe, Sterbende weit weg von zu Hause,
ohne freundliche Worte. Es war damals gewagt das Schlagwort zu prägen:
Inter arma caritas. Hilfe dem verwundeten Feinde. Es war zwar gewagt, aber
es ist gelungen: Unter dem Zeichen des Roten Kreuzes. Das Kreuz bedeutet
Gesetzmäßigkeit, das Rote steht für Leben.“
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