Wintersportareale suchen Personal

Die Wintersportsaison läuft und die Skigebiete suchen nach Aushilfskräften. Doch die wollen nicht so recht kommen.

Spindlermühle, Keilberg und Jeschken – die Skisaison in Tschechien läuft bereits auf Hochtouren. Die Betreiber suchen deshalb händeringend nach Personal. Gefragt sind vor allem studentische Aushilfskräfte und Saisonarbeiter.

Foto: CzechTourismFoto: CzechTourism Insgesamt beschäftigen die Skiareale in der Hochzeit hierzulande rund 40.000 Menschen. Die Zahl schließt dabei sowohl Skilehrer, als auch Kassenkräfte, Parkwarte, Techniker sowie weitere mit ein. Fest angestellt ist jedoch der kleinste Teil des Personals, die meisten sind nur über den Winter an den Pisten beschäftigt. Beispielsweise im Ressort Černá Hora in Riesengebirge kommen auf 100 ständige Angestellte rund 300 Saisonkräfte, wie die Betreiber gegenüber dem Tschechischen Fernsehen bestätigten.

Doch mittlerweile tun sich die Betreiber schwer, Studenten oder andere Interessierte für die Ski-Jobs anzuwerben. Grund dafür sind unter anderem die niedrigen Löhne. Zwar kann eine Barkraft rund 45.000 Kronen (1760 Euro) im Monat verdienen, der Durchschnittslohn in Tschechien liegt bei knapp 29.000 Kronen (1133 Euro), doch in anderen Bereichen ist die Entlohnung klar unter dem Durchschnitt.

Für viele Saisonarbeiter scheinen deshalb andere Angebote attraktiver. So locken beispielsweise die Skoda oder Boschwerke derzeit mit guten Positionen. Aber auch die Saisonarbeit unter anderem in den Österreichischen Wintersprotorten lockt immer mehr Tschechen.

Die Skiareale wollen nun mit höheren Löhnen punkten. Laut eigenen Angaben hat das Ressort in Černá Hora die Löhne in den vergangenen zwei Jahren bereits um rund 25 Prozent erhöht.