Tschechiens Winzer haben mit der Weinlese begonnen

In Tschechien hat die diesjährige Weinlese begonnen. Wie gut und wie groß die Traubenernte ausfallen wird, darüber wagen die Winzer bislang noch keine Prognose abzugeben.

Foto: Štěpánka BudkováFoto: Štěpánka Budková Zu den ersten Rebsorten, die geerntet werden, gehört der Mährische Muskateller. Der Weinproduzent Chateau Valtice hat inzwischen rund 300.000 Kilogramm Trauben auf einer Fläche von 45 Hektar geerntet. Neben dem Mährischen Muskateller habe man die Rebsorten für Müller Thurgau, Chardonnay sowie Merlot und St. Laurent gepflückt, sagte David Šťastný von der Firmenleitung. Der Jahrgang sehe gut aus, die Trauben seien gesund, süß und schön reif, so der Experte gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK. Die ersten Weine von der diesjährigen Ernte wird der Weinhersteller am St. Martinstag, dem 11. November, auf den Markt liefern.

Die Firma Lahofer aus der Gegend von Znojmo / Znaim hat an diesem Mittwoch begonnen, die Reben für den Mährischen Muskateller zu ernten. Aus diesen Weintrauben werden sowohl Federweißer für das historische Winzerfest in Znaim als auch ein Jungwein hergestellt. Die Jungweine werde die Firma zwischen Ende Oktober bis Anfang November verkaufen, teilte Marketingdirektor Daniel Smola mit.

Die ersten Weinberge wurden bereits auch von Firma Vinifera geerntet. Deren Chefönologe Zdeněk Fibich erklärte, die Traubenqualität liege über dem Durchschnitt, die Ernte sei mit dem vergangenen Jahr vergleichbar. Falls die einzelnen Rebsorten gleichmäßig reif werden, wird die Weinlese im Idealfall bis Ende Oktober dauern, sagte Fibich.