Studie: Automatisierung bedroht zahlreiche Jobs

Maschinen könnten weltweit rund 30 Prozent der Arbeitsplätze ersetzen. In Tschechien sogar deutlich mehr.

Illustrationsfoto: Famartin, CC BY-SA 4.0Illustrationsfoto: Famartin, CC BY-SA 4.0 In Tschechien könnten bis 2035 rund 40 Prozent der heutigen Arbeitsplätze wegfallen. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Studie des Consulting-Netzwerks PricewaterhouseCoopers (PwC). Tschechien steht dabei auf der Liste der meistbedrohten Länder auf Rang vier.

PwC spricht dabei von drei Wellen der Automatisierung. In der ersten übernehmen Maschinen zunächst einfache Rechenaufgaben, in einer zweiten Phase kann die künstliche Intelligenz dann kompliziertere sich wiederholende Aufgaben übernehmen und auch unregelmäßige Strukturen analysieren. In der letzten Welle, die laut PwC ab dem Jahr 2030 einsetzen könnte, dürften Maschinen zudem in der Lage sein, auf dynamische Probleme des alltäglichen Lebens zu reagieren. Die Unternehmensberater führen dabei das autonome Fahren als Beispiel an. Insgesamt dürfte die größte Zahl der Arbeitnehmer in den kommenden zehn bis 15 Jahren durch Automaten ersetzt werden.

Illustrationsfoto: Urs Kuester, CC BY-SA 3.0Illustrationsfoto: Urs Kuester, CC BY-SA 3.0 Weltweit erwartet das Consulting-Netzwerk einen Wegfall von im Schnitt 30 Prozent aller Arbeitsplätze, bei niedrig-qualifizierten Tätigkeiten. Laut PwC könnten vor allem die Wirtschaften in den neuen EU-Ländern betroffen sein: Den ersten Platz belegt dabei die Slowakei mit 44 Prozent der bedrohten Jobs, darauf folgen Litauen, Slowenien und schließlich Tschechen. Am anderen Ende der Rangliste sind bereits jetzt hoch-automatisierten Volkswirtschaften, ebenso aber Schwellenländer, konkret Südkorea, Finnland, Griechenland und Russland.

PwC sieht jedoch vor allem einen großen Vorteil in der Automatisierung. So könnten Maschinen der Weltwirtschaft bis 2030 Umsätze von bis zu 15 Billionen US-Dollar bescheren.

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