Tagesecho Neue Gedenkstätte für die Heydrich-Attentäter des Jahres 1942 eröffnet
Am 27. Mai 1942 verübten sieben tschechoslowakische Fallschirmagenten ein Attentat auf Reinhard Heydrich, den damaligen Reichsprotektor für Böhmen und Mähren. Heydrich erlag seinen Verletzungen wenige Tage später. Die Nazi-Besatzer überzogen die Tschechoslowakei daraufhin mit einer Terrorwelle, der so genannten „Heydrichiade“, die etwa 5000 Todesopfer forderte. Die Attentäter aber galten als Helden. Sie versteckten sich nach ihrer Tat in einer orthodoxen Kirche im Prager Stadtzentrum, wo sie wenige Wochen später starben. In der Kirche wurde am Mittwoch eine Gedenkausstellung zu Ehren der Fallschirmagenten neu eröffnet.
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