Tagesecho In Rokycany wird nach Gräbern sowjetischer Soldaten gesucht
Am 7. Mai 1945 befreiten amerikanische Soldaten Rokycany von den nationalsozialistischen Besatzern. Durch das Städtchen im Landkreis Pilsen verlief die Demarkationslinie. Weiter nach Osten drangen die Amerikaner deshalb nicht vor. Sie warteten auf die sowjetischen Truppen, die wenige Tage später in Rokycany eintrafen. Obwohl der Krieg de facto bereits entschieden war, fanden auch in diesen letzten Kriegstagen noch tausende Soldaten den Tod – unter ihnen eben auch viele Angehörige der Roten Armee. Wer sie waren und wo sie begraben sind, ist oft unbekannt. In Rokycany bringt man nun ein wenig Licht ins Dunkel.
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