Tagesecho Glänzender Gitarrenfestivalabschluss: Tommy Emmanuel und Peter Finger

29-11-2007 16:52 | Martina Schneibergová

Mit Applaus haben die Besucher im Prager Lucerna-Saal am Dienstagabend von dem unermüdlichen Showman auf dem Podium immer wieder Zugaben erzwungen. Der Gitarrist Tommy Emmanuel faszinierte das Publikum vor allem damit, wie er an seinem Musikinstrument nicht nur die Saiten zupfte, sondern es sogar zum Schlagzeug werden ließ.

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Tommy EmmanuelTommy Emmanuel Mit dem Konzert des australischen Musikers wurde der Jubiläumsjahrgang des internationalen Prager Gitarrenfestivals „Kytara napříč žánry“ abgeschlossen. Das Festival mit dem Titel „Gitarre quer durch die Genres“ entstand 1998 auf Initiative des tschechischen Gitarristen Stanislav Barek. Damals nahmen daran vorwiegend tschechische Musiker teil. Mit der Zeit ist aus der bescheidenen Musikveranstaltung ein Festival geworden, bei dem sich die besten Gitarristen der Welt vorstellen. Neben Tommy Emmanuel spielte in Prag dieses Jahr auch Paco de Lucia.

Peter Finger (Foto: CTK)Peter Finger (Foto: CTK) Die Festivalveranstalter arbeiten bei den Vorbereitungen seit Jahren mit dem namhaften deutschen Gitarristen Peter Finger zusammen, der die angesehene Fachzeitschrift „Akustik Gitarre“ herausgibt und CDs mit vorwiegend Gitarrenmusik produziert. Peter Finger spielte am Dienstag als Sondergast bei Tommy Emmanuels Konzert. Wie war er mit dem Publikum zufrieden?

“Das war ein sehr tolles Publikum. Ich war ein bisschen nervös am Anfang, weil ich wusste, dass alle auf Tommy Emmanuel warten. Aber ich war sehr froh, dass sie auch bei mir zugehört haben. Ich habe das sehr genossen, hier zu spielen.“

Für Peter Finger war es nicht sein erstes Konzert in Tschechien:

„Ich habe vor zehn Jahren als erster Ausländer bei diesem Festival gespielt. Standa Barek, der Organisator des Festivals, hat mich dann immer gefragt nach Adressen von Musikern und ich habe ihn empfohlen, habe mit Musikern geredet. Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit. Und so kamen Leute wie Peppino d´Agostino und einige andere nach Prag. Es freut mich sehr, dass das so gut funktioniert.“

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