Tagesecho Glänzender Gitarrenfestivalabschluss: Tommy Emmanuel und Peter Finger
Mit Applaus haben die Besucher im Prager Lucerna-Saal am Dienstagabend von dem unermüdlichen Showman auf dem Podium immer wieder Zugaben erzwungen. Der Gitarrist Tommy Emmanuel faszinierte das Publikum vor allem damit, wie er an seinem Musikinstrument nicht nur die Saiten zupfte, sondern es sogar zum Schlagzeug werden ließ.
Tommy Emmanuel
Mit dem Konzert des australischen Musikers wurde der Jubiläumsjahrgang des
internationalen Prager Gitarrenfestivals „Kytara napříč žánry“
abgeschlossen. Das Festival mit dem Titel „Gitarre quer durch die
Genres“ entstand 1998 auf Initiative des tschechischen Gitarristen
Stanislav Barek. Damals nahmen daran vorwiegend tschechische Musiker teil.
Mit der Zeit ist aus der bescheidenen Musikveranstaltung ein Festival
geworden, bei dem sich die besten Gitarristen der Welt vorstellen. Neben
Tommy Emmanuel spielte in Prag dieses Jahr auch Paco de Lucia.
Peter Finger (Foto: CTK)
Die Festivalveranstalter arbeiten bei den Vorbereitungen seit Jahren mit
dem namhaften deutschen Gitarristen Peter Finger zusammen, der die
angesehene Fachzeitschrift „Akustik Gitarre“ herausgibt und CDs mit
vorwiegend Gitarrenmusik produziert. Peter Finger spielte am Dienstag als
Sondergast bei Tommy Emmanuels Konzert. Wie war er mit dem Publikum
zufrieden?
“Das war ein sehr tolles Publikum. Ich war ein bisschen nervös am Anfang, weil ich wusste, dass alle auf Tommy Emmanuel warten. Aber ich war sehr froh, dass sie auch bei mir zugehört haben. Ich habe das sehr genossen, hier zu spielen.“
Für Peter Finger war es nicht sein erstes Konzert in Tschechien:
„Ich habe vor zehn Jahren als erster Ausländer bei diesem Festival
gespielt. Standa Barek, der Organisator des Festivals, hat mich dann immer
gefragt nach Adressen von Musikern und ich habe ihn empfohlen, habe mit
Musikern geredet. Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit. Und so kamen
Leute wie Peppino d´Agostino und einige andere nach Prag. Es freut mich
sehr, dass das so gut funktioniert.“







