Tagesecho Euro in den Grenzregionen Tschechiens

13-02-2002 | Dagmar Keberlova

Von Dagmar Keberlova.

EuroEuro Früher haben die deutschen Touristen problemlos mit der D-Mark bezahlt, heute läuft es so, nach etwas mehr als einem Monat, mit dem Euro. Mehr dazu von Lubomir Kovar von der Euregio Egrensis:

Die tschechische Presse zitierte zu diesem Thema beispielsweise deutsche Touristen, die zur Auskunft gaben, dass sie lieber mit Euro bezahlen, da es in den kleinen Dörfern keine Wechselstuben gibt oder sie es vorziehen, einfach in Euro zu bezahlen ohne wechseln zu müssen. "Es ist mir egal, womit ich bezahle, wichtig ist, dass ich gut und billig essen kann," sagte eine weitere Touristin aus Deutschland. Auch die Prostituierten, deren Geschäft in den Grenzregionen bekannter Weise einen guten Nährboden hat, kommen mit den Euros problemlos zu recht. In den Bordellen blieben die Preisen stabil, nur das Euro-Kleingeld macht etwas Schwierigkeiten, da wir davon nicht genug haben, sagte Alena Milotova aus einem Night Club im südmährischen Breclav. Und die Prostituierten selbst? "Es ist mir egal, ob Kronen oder Euro, aber die Euros, das sind schönere Scheine," meinte eine Prostituierte.

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