Regionjournal Neue Nachwuchsschmiede für Germanisten
Das Wendejahr 1989 hat in der damaligen Tschechoslowakei einen Umbruch mit sich gebracht - schlagartig und flächendeckend. Neben Politik und Wirtschaft gab es auch viele andere Bereiche, die auf den revolutionären Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse mit der Gründung neuer Einrichtungen und Institutionen zu reagieren hatten. Gleich zu Beginn dieser neuen Gründerzeit erwies sich die herbeigesehnte Grenzöffnung als ein ausschlaggebender Faktor für den allgemeinen Aufschwung. Mit ihr hat aber auch ein großer Nachholbedarf an Fremdsprachenkenntnissen Einzug ins Land gehalten. In Nordböhmen hat man flexibel auf die neue Situation reagiert: Am 28. September 1991 wurde in Usti nad Labem /Aussig offiziell eine neue Universität gegründet. Doch noch vor diesem Datum hat man an der Pädagogischen Fakultät in Usti den Lehrstuhl für Germanistik ins Leben gerufen, der sich mittlerweile nicht nur als Nachwuchsschmiede junger Deutsch-Lehrer einen Namen gemacht hat. Mit der stellvertretenden Leiterin Renata Cornejo unterhielt sich kürzlich Jitka Mladkova am Rande einer tschechisch-deutschen Literaturkonferenz:
Usti nad Labem
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