Zeman plädiert für häufigere Treffen mit Ungarns Staatspräsident

Präsident Miloš Zeman würde häufigere bilaterale Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern Tschechiens und Ungarns begrüßen. Er sagte dies nach seinem Treffen mit seinem ungarischen Amtskollegen János Áder am Dienstag in Prag. In den bilateralen Beziehungen gebe es keine umstrittenen Themen, betonte Zeman. Vor Journalisten hob Zeman die Übereinstimmung über Frage der Flüchtlingsquoten hervor.

Die beiden Staatspräsidenten waren sich darin einig, dass die Zusammenarbeit in der Visegrad-Gruppe ihren beiden Ländern Nutzen bringe. Zudem tauschten sie sich über den Austritt Großbritanniens aus der EU aus. Zeman wiederholte, die Hauptursache für den Brexit sei die Unfähigkeit der jetzigen EU-Spitzen gewesen.