Zahnärzte fordern höhere Vergütung ihrer Leistungen

Die Zahnärztekammer hat die Regierung aufgefordert, entweder die Zahlungen für die Leistungen der Zahnärzte zu erhöhen, oder den Umfang der aus der Krankenversicherung vergüteten Pflege einzuschränken. Dies ergibt sich aus dem Beschluss des Zahnärztekammertages, der am Wochenende in Mikulov / Nikolsburg stattfand. Der Kammer nach lägen die realen Kosten der Zahnärzte wesentlich höher als die Vergütung durch die Krankenkassen.

Die Lage soll der Kammer zufolge in Folge der strengeren EU-Vorschriften für die Verwendung vom quecksilberhaltigen Amalgam künftig noch komplizierter sein. Das Amalgam darf ab Juli 2018 nicht mehr als Zahnfüllung bei Kindern und Jugendlichen sowie bei schwangeren und stillenden Frauen verwendet werden. Ab 2019 gilt das Quecksilber-Verbot generell in der EU.