Weitere christliche Flüchtlinge aus dem Irak werden in Tschechien aufgenommen

Tschechien nimmt im Februar eine weitere Gruppe von irakischen Christen auf, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Sie werden in Brno / Brünn untergebracht, wie der Hauptmann des Kreises Südmähren, Michal Hašek (Sozialdemokraten), am Donnerstag mitteilte. Im Januar war eine erste Gruppe irakischer Christen im Kreis Vysočina aufgenommen worden. Um die Übersiedlung dieser Flüchtlinge und ihre Integration kümmert sich die Stiftung Generace 21. Laut dem Stiftungsvorsitzenden Jan Talafant handelt es sich bei der neuen Gruppe um 24 Iraker. In den ersten Wochen sollen sie in einer Pension untergebracht sein, später werde ihnen die Stadt Wohnungen zur Verfügung stellen.

Die tschechische Regierung unterstüzt das Projekt, bei dem insgesamt 37 christliche Familien aus Mosul im Nordirak hierzulande aufgenommen werden. Die Familien sind vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“ geflohen. Das Projekt kostet rund 15 Millionen Kronen (555.000 Euro) und wird vom Stiftungsfonds Generace 21 finanziert.