Wegen Schweinepest müssen präventiv Hausschweine geschlachtet werden

Die Afrikanische Schweinepest, die seit Ende Juni in einer östlichen Region in Tschechien auftritt, ist noch nicht besiegt. Um ihre mögliche Ausbreitung zu verhindern, hat die Staatliche Veterinärverwaltung am Mittwoch eine weitere Maßnahme angeordnet. Danach müssen in besonders risikoreichen Zonen des Kreises Zlín bis 1. Dezember alle Hausschweine geschlachtet werden. Eine Ausnahme gilt nur für Tierhaltungen, die nach dem Zuchtgesetz registriert sind, sagte ein Sprecher der Veterinärverwaltung der Nachrichtenagentur CTK.

Bisher ist die Krankheit nur bei Wildschweinen festgestellt worden. Ein um die Wälder des 60 Quadratkilometer großen Einzugsgebiets errichteter Elektrozaun hat die Verbreitung der Schweinepest vorerst gestoppt. Wegen der gegenwärtigen Brunft aber hat sich das Risiko der Ansteckung erhöht. Deshalb müssen die Züchter von Hausschweinen nun auch sofort melden, sollte eines ihre Tiere sterben. Zudem müssen die Hausschweine der Region, die nicht in der Risikozone leben, in den nächsten Tagen umgesiedelt werden. Allerdings erst, nachdem sie von den Veterinären vorher untersucht wurden.