Vormals insolventer Kohleförderer OKD verbucht erstmals wieder Gewinn

Die Kohlefördergesellschaft OKD hat erstmals nach ihrem Insolvenzantrag wieder Gewinn gemacht. Vergangenes Jahr lagen die Umsätze bei 16,8 Milliarden Kronen (660 Millionen Euro) und der Gewinn bei 3,4 Milliarden Kronen (188 Millionen Euro). Dies gab Insolvenzverwalter Lee Louda am Dienstag bekannt.

Der Kohleförderer mit Sitz im schlesischen Karviná / Karwin war im Mai 2016 in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Mittlerweile ist ein Sanierungsplan aufgenommen worden. Unter anderem wurde die dabei Kohleförderung in der Zeche Paskov eingestellt. Seit vergangener Woche gehört die OKD zum Staatsunternehmen Prisko.