Verwaltungsgericht bestätigt Kartellstrafe wegen Opencard

Das Oberste Verwaltungsgericht in Brno / Brünn hat eine Kartellstrafe für die Stadt Prag wegen der sogenannten Opencard bestätigt. Die Richter wiesen eine Beschwerde des Prager Magistrats ab, die Stadt muss nun eine Million Kronen (37.000 Euro) Strafe zahlen.

Das Rathaus der tschechischen Hauptstadt hatte den Betrieb des E-Tickets für den Prager ÖPNV im Jahr 2012 ohne Ausschreibung an die Firma Haguess vergeben. Das Kartellamt hatte zuvor schon Strafen gegen den Prager Magistrat sowie die Verkehrsbetriebe verhängt, die sich auf frühere Vertragsabschlüsse mit Haguess bezogen.