Tschechien und Ungarn wollen Vorgehen gegen EU-Verfahren koordinieren

Prag und Budapest wollen einen gemeinsamen Weg gegen das EU-Vertragsverletzungsverfahren gehen, das von der EU-Kommission wegen der Nicht-Einhaltung von EU-Flüchtlingsquoten gegen die beiden Länder und Polen angestoßen wurde. Darauf einigten sich die Premierminister beider Staaten, Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) und Viktor Orbán, am Rande des Treffens der Visegrád-Staaten in Budapest am Dienstag. Unterstützung sicherte Sobotka und Orbán auch der slowakische Premier Robert Fico zu.