Nachrichten Tschechien macht reflektierende Kleidung auf Landstraßen zur Pflicht

28-01-2016 17:51 | Till Janzer

Fußgänger sind in Tschechien künftig in bestimmten Situationen verpflichtet, reflektierende Kleidung, Bänder oder Warnwesten zu tragen. Die neue Vorschrift gilt auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften bei Nebel sowie bei Dunkelheit. Präsident Miloš Zeman unterzeichnete am Donnerstag eine entsprechende Gesetzesänderung. Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 2500 Kronen (92 Euro). Verkehrsminister Dan Ťok begründete die Änderung damit, dass Autofahrer sehr leicht Fußgänger übersähen. Die neue Regelung tritt im Lauf des Februars in Kraft. In einer Übergangszeit soll die Polizei über die Vorschrift informieren und Reflexbänder in der Bevölkerung verteilen. Zudem läuft eine Infokampagne unter dem Motto „Sehen wir uns?“ an.

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Kommunen sollen bei Endlagersuche mitreden

16-01-2017 17:52 | Strahinja Bućan

Wo ein Atommüll-Endlager sein soll, könnten in Zukunft auch die betreffenden Kommunen mitentscheiden. Dies sieht ein Gesetzesvorschlag vor, der nun vom Industrie- und Handelsministerium vorgelegt wurde. Dies soll die Effektivität der Standortsuche erhöhen, so Ressortchef Jan Mládek (Sozialdemokraten). Im Gegenzug soll aber auch dem Senat und der Regierung eine zusätzliche Veto-Möglichkeit zugestanden werden. Dies stößt auf Kritik unter anderem beim Umweltministerium. 

Kabinett billigt Aktionsplan gegen Klimawandel

16-01-2017 15:57 | Strahinja Bućan

Tschechien plant Maßnahmen im Wert von mehr als einer Milliarde Kronen (37 Millionen Euro) gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Wir wollen unser Land so auf drastische klimatische Veränderungen vorbereiten, so Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) auf Twitter zum Aktionsplan. Der Plan sieht vor allem einen besseren Schutz von Wäldern und Bausubstanz gegen Hochwasser und Dürre vor. Kritik an dem Papier kommt vor allem von der Opposition und Umweltverbänden. Die Maßnahmen gingen nicht weit genug, heißt es. 

Regierung zu Entschädigungen wegen Vogelgrippe bereit

16-01-2017 14:32 | Strahinja Bućan

Der Staat sei bereit, die Landwirte für ihre Verluste durch die Maßnahmen gegen die Vogelgrippe zu entschädigen. Dies sagte Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten). Zuvor Informierte Landwirtschaftsminister Marian Jurečka (Christdemokraten) das Kabinett über die Lage. Bisher wurden sechs Infektionsherde der Vogelgrippe in Tschechien festgestellt, insgesamt mussten 13.000 Tiere gekeult werden. 

Ex-Gouverneur der Nationalbank wechselt in die Wirtschaft

16-01-2017 14:24 | Strahinja Bućan

Der ehemalige Gouverneur der Tschechischen Nationalbank, Miroslav Singer, nimmt zwei hohe Posten in der freien Finanzwirtschaft an. Der Wirtschaftswissenschaftler ist seit Montag Chef-Ökonom bei der Versicherungsgruppe Generali CEE Holding. Zudem soll er Aufsichtsrats-Mitglied beim Versicherungshaus Česká pojišťovna werden, die ebenfalls Teil von Generali ist. Miroslav Singer war vergangenes Jahr aus seinem Amt bei der Nationalbank ausgeschieden. Sein Nachfolger als Gouverneur wurde Ex-Premier Jiří Rusnok. 

Das Wetter für Dienstag, den 17. Januar

16-01-2017 14:23 | Strahinja Bućan

Am Dienstag ist es in weiten Teilen Tschechiens bewölkt. Örtlich kann es zu vereinzelten Schneeschauern kommen, vor allem in den Bergregionen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei -4 bis 0 Grad Celsius. 

Neuer Gutachter untersucht Halleneinsturz in Česká Třebová

16-01-2017 12:39 | Strahinja Bućan

Nach dem Einsturz eines Hallendachs in Česká Třebová / Trübau hat ein Gutachter mit seinen Untersuchungen begonnen. Der zuvor eingesetzte Fachmann musste wegen Befangenheit ausgetauscht werden. Die Ursache des Einsturzes ist bisher unklar, wobei die eine Überlastung der Konstruktion durch Schnee als unwahrscheinlich gilt. Am Wochenende war während eines Florball-Turniers die Sporthalle einer Schule in der ostböhmischen Stadt eingebrochen. Die mehr als 80 Anwesenden konnten rechtzeitig fliehen. 

Zaorálek zuversichtlich wegen in der Türkei verhafteten Tschechen

16-01-2017 12:00 | Strahinja Bućan

Der Fall der zwei unter Terrorismusverdacht in der Türkei verhafteten Tschechen wird laut Außenminister Lubomír Zaorálek (Sozialdemokraten) ein gutes Ende nehmen. Alles deute auf eine Rückkehr der beiden hin, so der Minister. Zuvor sendete das Außenministerium eine diplomatische Note an Ankara, da bisher keine Anklage gegen Markéta Všelichová und Miroslav Farkas erhoben wurde. Seit vergangenen November sitzen die beiden Aktivisten in türkischer Haft. Ihnen wird vorgeworfen, die Kurden-Miliz YPG in Syrien und dem Irak unterstützt zu haben. Diese wird von Ankara als Terror-Organisation eingestuft. 

Tschechische Forscher finden Bandwurm bei Lachsen in Alaska

16-01-2017 11:13 | Markéta Kachlíková

Forscher von der tschechischen Akademie der Wissenschaften in České Budějovice / Budweis haben den Bandwurm D. nihonkaiense bei Lachsen in Alaska gefunden. Dieser ist auch auf den Menschen übertragbar. Bisher galt nur der Pazifik als Verbreitungsgebiet des Parasiten. Zur Aufnahme durch den Menschen kommt es beim Verzehr von rohem Lachsfleisch. Dem Parasitologen Roman Kuchta zufolge stelle der Wurm keine ernste Gefahr für den Menschen dar, trotzdem sollte man ihn aber nicht unterschätzen. Die Forschung fand 2012 in Alaska statt. 

Hopfenstadt Žatec bewirbt sich um den Status als Weltkulturerbe

16-01-2017 11:00 | Markéta Kachlíková

Tschechien will die nordböhmische Stadt Žatec / Saaz als ein Zentrum des Hopfenanbaus in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes eintragen lassen. Das Kulturministerium wird den Antrag bis Ende Januar an den Unesco-Ausschuss in Paris weiterleiten. Der Vorschlag könnte im Sommer 2018 behandelt werden, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit. Auf der Unesco-Liste stehen momentan zwölf Baudenkmäler in Tschechien, zuletzt waren im Jahr 2003 die Basilika und die jüdische Stadt in Třebíč / Trebitsch Weltkulturerbe geworden. Žatec strebt den Welterbe-Titel bereits seit Jahren an. 

Rechnungshof: Mängel im Rechnungsabschluss des Justizministeriums

16-01-2017 09:42 | Markéta Kachlíková

Der tschechische Rechnungshof hat Mängel im Rechnungsabschluss des Justizministeriums für 2015 festgestellt. Laut einem Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, beträfe die mangelnde Dokumentation Posten in einem Gesamtwert von 2,5 Milliarden Kronen (93 Millionen Euro). Außerdem habe das Justizressort eine freiwillige Spende in Höhe von 500.000 Millionen Kronen (18,5 Millionen Euro) ohne Zustimmung des Kabinetts ins Ausland überwiesen. Das Ressort hätte damit gegen die Haushaltsregeln verstoßen, heißt es weiter im Bericht. 

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