Nachrichten Tschechien hat 37 Prozent der EU-Gelder für Förderzeitraum bis 2020 erhalten

28-01-2016 14:08 | Till Janzer

Tschechien hat bereits 37 Prozent der EU-Gelder für den Förderzeitraum bis 2020 erhalten. Es handelt sich um Fördermittel in einer Gesamthöhe von 240 Milliarden Kronen (8,9 Milliarden Euro). Mit diesem Ergebnis sei er sehr zufrieden, sagte Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) am Donnerstag. Damit dürfte die Ausschöpfung von Geldern aus Brüssel größeren Erfolg haben als noch im vorangegangenen Förderzeitraum bis 2013, so der Regierungschef. Sobotka fordert von den Ministern seines Kabinetts, dass bereits bis 2018 die Hälfte der Fördermittel genutzt werden. An der bisherigen Summe den größten Anteil haben Projekte in den Bereichen Verkehr und Beschäftigung. Tschechien stehen zwischen 2014 und 2020 maximal 648 Milliarden Kronen (24 Milliarden Euro) aus Brüssel zu.

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US-Botschafter Schapiro verlässt am Freitag sein Amt

17-01-2017 17:36 | Martina Schneibergová

Der US-amerikanische Botschafter in Tschechien, Andrew Schapiro, wird am Freitag sein Amt verlassen. Dies teilte er am Dienstag mit. Er wird jedoch nach Tschechien immer wieder kommen, weil seine Kinder das Schuljahr in Tschechien beenden wollen. Schapiro lehnte es ab, darüber zu spekulieren, wer und wann ihn im Botschafteramt ablösen wird. Der Botschafter würde seinem Nachfolger im Amt empfehlen, dass er sich nicht fürchtet, über komplizierte Themen zu sprechen, sich für die Minderheiten einzusetzen und die Freiheit zu verteidigen. 

Veterinärärzte bestätigen Vogelgrippe beim zweiten Schwan in Prag

17-01-2017 16:11 | Martina Schneibergová

Die Veterinärärzte haben bei einem Schwan auf der Schützeninsel in Prag die Vogelgrippe bestätigt. Es handelt sich um den zweiten Fall der Vogelgrippe bei einem in der Natur lebenden Vogel in der tschechischen Hauptstadt. Dies teilte der Sprecher des staatlichen Veterinäramtes, Petr Pejchal, am Dienstag mit. 

Tschechische Exporteure interessieren sich mehr für Deutschland als bisher

17-01-2017 16:00 | Martina Schneibergová

Das Interesse tschechischer Exporteure für Deutschland steigt. Die staatliche Exportagentur CzechTrade, die tschechischen Firmen hilft, sich auf den Märkten im Ausland durchzusetzen, unterstützte im vergangenen Jahr 259 tschechische Firmen auf dem deutschen Markt. Dies war um 50 Prozent mehr als 2015. Viele der Firmen wollen nach Deutschland neu exportieren, andere wollen ihren Export steigern. 

2016 gab es in Tschechien 1475 Asylbewerber

17-01-2017 14:40 | Martina Schneibergová

Im vergangenen Jahr haben 1475 Ausländer in Tschechien einen Asylantrag gestellt. Dies war um 50 weniger als 2015. Die meisten Asylbewerber stammten aus der Ukraine, die 506 Asylanträge stellten. Um Asyl bewarben sich auch 158 Iraker. Die drittgrößte Gruppe unter den Asylbewerbern bildeten die Kubaner mit 85 Asylanträgen. Die Zahlen veröffentlichte das Innenministerium am Dienstag. 

Tschechien zögert mit Klage gegen deutsche Pkw-Maut

17-01-2017 14:12 | Martina Schneibergová

Tschechien entschied sich noch nicht, ob es sich einer Klage gegen die geplante deutsche Pkw-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof anschließt. Österreich und die Niederlande hatten bereits mit dem Rechtsweg gedroht. Der tschechische Verkehrsminister Dan Ťok (Ano-Partei) sagte der Tageszeitung „Hospodářské noviny“ (Dienstag-Ausgabe), dass er ungern einer Koalition gegen Deutschland beitreten würde. Ťok warnte jedoch vor Ungleichbehandlung von Deutschen und EU-Ausländern. Die Mautpläne des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt sind auch Thema des Treffens Ťoks mit seinem österreichischen Amtskollegen Jörg Leichtfried am Dienstag in Prag. 

Das Wetter am Mittwoch, 18. Januar

17-01-2017 14:00 | Martina Schneibergová

Am Mittwoch ist es in Tschechien überwiegend heiter, im Nordosten des Landes ist mit Schneeschauern zu rechnen. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen -6 bis -2 Grad Celsius, ab 1000 Meter-Lagen werden maximal -7 Grad Celsius erreicht. 

Theaterregisseur und Dichter Jan Borna gestorben

17-01-2017 12:52 | Martina Schneibergová

Der Theaterregisseur und Dichter Jan Borna ist nach einer langen Krankheit am Montag im Alter von 56 Jahren gestorben. In den letzten Jahren war er Mitglied der künstlerischen Leitung des Prager Theaters „Divadlo v Dlouhé“.

Borna studierte Kulturtheorie an der Karlsuniversität und Regie an der Theaterfakultät der Akademie der Musischen Künste in Prag. Er arbeitete als Regisseur im Theater HaDivadlo in Brno / Brünn und im renommierten Marionettentheater DRAK in Hradec Králové / Königgrätz. In den Jahren 1993-1996 war er künstlerischer Leiter des Prager Theaters „Dejvické divadlo“. Seit 1990 leitete er das Schauspielatelier am Lehrstuhl für alternatives Theater und Marionettentheater der Theaterfakultät. Neben Theatertexten schrieb Jan Borna auch Gedichte. 

Einsturz des Dachs in Česká Třebová wird als Gefährdung durch Fahrlässigkeit untersucht

17-01-2017 12:34 | Martina Schneibergová

Der Einsturz des Dachs der neuen Sporthalle in Česká Třebová / Böhmisch Trübau wird von der Polizei als Gefährdung durch Fahrlässigkeit untersucht. Dies teilte eine Sprecherin der Polizei in Ústí nad Orlicí / Wildenschwert am Dienstag mit. Das Dach stürzte am Samstagabend während eines Floorball-Turniers ein. Allen 80 Menschen gelang es, zu flüchten. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Ein Gerichtsgutachter untersucht das eingestürzte Dach. Der Polizeisprecherin zufolge müssen die Trümmer weggeräumt werden, damit der Statiker verschiedene Stellen des Gebäudes sehen kann. Er wird vermutlich einige Tage lang daran arbeiten. 

Autoindustrie 2016 mit Rekordproduktion

17-01-2017 12:11 | Strahinja Bućan

Ganze acht Prozent mehr Fahrzeuge hat die tschechische Autoindustrie im vergangenen Jahr produziert, als noch 2015. Insgesamt lief so eine Rekordzahl von mehr 1,3 Millionen Wagen von tschechischen Bändern. Unter anderem Skoda und Hyundai würden damit an die Grenzen ihrer Produktionskapazitäten stoßen, heißt es aus dem Verband der tschechischen Autoindustrie. Deshalb seien derart hohe Werte in diesem Jahr nicht zu erwarten. 

Pfadfinder und politischer Gefangener Jiří Navrátil gestorben

17-01-2017 09:58 | Strahinja Bućan

Der Pfadfinder auf Lebenszeit, Kämpfer gegen den Nationalsozialismus und politische Gefangene in 1950er Jahren, Jiří Navrátil, ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren in Prag, wie sein Pfadfinder-Verband am Montag bekanntgab. Navrátil wurde 1923 in Leipzig als Sohn eines Diplomaten geboren, seit den 1930er Jahren war er in der Pfadfinderbewegung aktiv. Während der deutschen Besatzung engagierte er sich im Widerstand. Nach dem Februar-Umsturz von 1948 bezog er Position gegen das stalinistische Regime, weswegen er in den Uranminen in Jáchymov Zwangsarbeit leisten musste. Nach der Wende von 1989 war er am Wiederaufbau der Pfadfinder-Bewegung in Tschechien beteiligt. 

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