Tschechien gewinnt Schiedsgerichtsverfahren gegen britische Firma

Die Tschechische Republik hat sich vor einem internationalen Schiedsgericht gegen die britische Firma A11Y LTD. durchgesetzt, die verhandelte Streitsumme lag bei über 550 Millionen Kronen (mehr als 21 Millionen Euro). Das Unternehmen arbeitet dafür, um blinden und sehbehinderten Menschen zu helfen. Es forderte eine Entschädigung für entgangenen Gewinn. Die Firma behauptete, der Staat habe diskriminierende Verfahren angewandt, ihr Know-how an die Konkurrenz verraten und den guten Ruf von A11Y LTD. beschädigt.

Das Schiedsgericht hat die Klage des Unternehmens zurückgewiesen und der Firma überdies Verfahrenskosten von nahezu acht Millionen Kronen (ca. 300.000 Euro) berechnet. Es kam zu dem Schluss, dass die Klage in vollem Umfang unberechtigt sei, informierte das Finanzministerium im Prag.