Tschechien erhält 195 Millionen Euro aus Norwegischen Fonds

Die Tschechische Republik wird im dritten Förderzeitraum weitere fünf Milliarden Kronen (195,3 Millionen Euro) aus den EWR-Fonds und den Norwegischen Fonds erhalten. Seit dem EU-Beitritt hat Tschechien aus den Fonds fast sechs Milliarden Kronen (234,3 Millionen Euro) bekommen. Für die finanziellen Mittel wurden mehr als 1000 Projekte verwirklicht. Dies teilten die Vertreter Tschechiens, Liechtensteins und Norwegens, des Bistums Hradec Králové / Königgrätz und des Nationalparks Riesengebirge am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit, die auf der Schneekoppe im stattfand.

Die geschäftsführende Finanzministerin Alena Schillerová (Ano-Partei) sagte, dass aus den EWR-Fonds und den Norwegischen Fonds Investitionen im Umweltschutzbereich, die Instandsetzung historischer Denkmäler oder Forschungsprojekte finanziert werden. Die norwegische Botschafterin Siri Ellen Sletner erinnerte auch an die Förderung lokaler Projekte, die ihren Worten zufolge eine große Bedeutung für die Bewohner der Region hatten. Dazu gehörte beispielsweise Einkauf moderner Geräte für die Pflege der jüngsten Patienten in Krankenhäusern an verschiedenen Orten Tschechiens, so Sletner.