Tibetfahnen beschäftigen weiterhin Gerichte

Der Streit um Tibetfahnen zwischen Pro-chinesischen Aktivisten und China-Kritikern beim Prag-Besuch des chinesischen Staatsoberhauptes Xi Jinpong vor zwei Jahren beshäftigt weiterhin die Gerichte. Konkret geht es um einen Fall, bei dem zwei Chinesen einer Aktivisten die Tibet-Fahne entrissen und anschließend in die Moldau geworfen haben.

Der Oberste Gerichtshof hat das Urteil zu dem Streit nun an die niedrigeren Instanzen zurückgeschickt, das berichtete das Nachrichtenportal Seznam Zprávy am Samstag. Zwei Prager Gerichte hatten die Chinesen freigesprochen, da ihnen weder um Diebstahl noch irgendeine andere Straftat hat vorgeworfen werden können.