Streit um Flüchtlingsquoten bei Treffen der Visegrad-Vier mit Benelux-Staaten

Der Streit innerhalb der EU um die Flüchtlingsquoten hat auch ein Treffen zwischen den vier Visegrad-Ländern und den drei Benelux-Staaten überschattet. Es habe eine heftige Diskussion gegeben, berichtete der slowakische Ministerpräsident Robert Fico nach der Zusammenkunft in Warschau. Angesichts unterschiedlicher Positionen sagte der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten), man müsse sich „um mehr gegenseitiges Verständnis bemühen“. Die sieben Ministerpräsidenten fanden am Montag aber auch Ansätze für eine intensivere Zusammenarbeit. Sobotka nannte die Bereiche Sicherheit und Verteidigung sowie die Umgestaltung der EU nach dem Brexit. Zu den Visegrad-Staaten gehören neben Tschechien noch Polen, Ungarn und die Slowakei, die Benelux-Länder sind Belgien, die Niederlande und Luxemburg.