Stolperschwelle erinnert an Ermordung der Juden von Olmütz

Eine sogenannte Stolperschwelle erinnert seit Dienstag an die Ermordung der Juden aus der mährischen Stadt Olomouc / Olmütz durch Deutsche. Über 3500 Menschen waren im Juni und Juli 1942 ins Ghetto Theresienstadt und später in die Vernichtungslager verschleppt worden. Nur knapp 300 von ihnen überlebten den Holocaust.

An der Verlegung der Stolperschwelle nahmen auch der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Olmütz, Petr Papoušek, sowie eine der Überlebenden teil. Die Schwelle befindet sich an dem Ort, an dem sich die Juden in der Stadt zu den Transporten sammeln mussten.