Staatsverschuldung auf 68 Milliarden Euro gestiegen

Die Schulden des tschechischen Staates sind im ersten Quartal dieses Jahres weiter gestiegen. Im Vergleich zum Jahresende 2017 stieg die Verschuldung um 87 Milliarden Kronen (3,44 Milliarden Euro) auf nunmehr 1,712 Billionen Kronen (68 Milliarden Euro). Der Anstieg sei vor allem auf den Verkauf staatlicher Schatzbriefe zurückzuführen. Sie sollten dem Staat zusätzliches Geld für den Haushalt einbringen, informierte das Finanzministerium am Freitag in einem Pressebericht.

Setzt man die Staatsverschuldung mit der Bevölkerung ins Verhältnis, so ergibt sich, dass auf jeden Tschechen ein Schuldenanteil von 161.000 Kronen (6400 Euro) entfällt.