Staat und Škoda investieren in Region um Mladá Boleslav

Die tschechische Regierung und die Volkswagen-Tochter Škoda wollen verstärkt in die Region um das Stammwerk des Autobauers im mittelböhmischen Mladá Boleslav / Jungbunzlau investieren. Škoda Auto sei das wichtigste Unternehmen für die tschechische Wirtschaft, sagte der geschäftsführende Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Dienstag bei einem Besuch des Werks.

Konkret arbeite das Verkehrsministerium an elf Projekten, darunter einem Autobahnzubringer, mit einem Investitionsvolumen von 1,7 Milliarden Kronen (67 Millionen Euro), wie ein Regierungssprecher mitteilte. Škoda stelle seinerseits über die nächsten drei Jahre 750 Millionen Kronen (knapp 30 Millionen Euro) für öffentliche Parks, Spielplätze und Bildungsangebote bereit. Ein Thema der Gespräche war auch der Ausbau des Wohnangebots für die steigende Zahl an Arbeitern.