Nachrichten Ski alpin: Strachová kehrt nach Verletzung zurück in den Weltcup

05-03-2016 17:18 | Till Janzer

Skifahrerin Šárka Strachová kehrt nach einer Verletzung zurück in den Weltcup. Am Sonntag wolle sie den Slalomwettbewerb im slowakischen Jasná bestreiten, teilte die 31-jährige Tschechin mit. Sie habe mittlerweile beschwerdefrei trainieren können, so Strachová. Die Slalomspezialistin hatte sich am 19. Februar beim Training in Jasná eine schmerzhafte Unterschenkel-Prellung und Bänderdehnung zugezogen. Danach konnte Šárka Strachová zwei Wochen lang nicht trainieren.

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Fußball: Sparta Prag und Liberec schaffen Einzug in Europa League

26-08-2016 10:26 | Lothar Martin

In die diesjährige Saison der Fußball-Europa League wird Tschechien mit drei Mannschaften an den Start gehen. Das hat die Play-off-Runde in der Qualifikation zu beiden europäischen Wettbewerben ergeben. Nach dem Scheitern von Viktoria Pilsen in der Qualifikation zur Champions League am bulgarischen Vertreter Ludogorez Rasgrad, wurde der tschechische Meister automatisch in die Europa League „zurückgestuft“. Am Donnerstagabend haben dann auch Sparta Prag und Slovan Liberec den Sprung in die Gruppenphase der Europa League geschafft. Slavia Prag indes schied aus.

Die überzeugendste Vorstellung bot der FC Slovan Liberec. Die Nordböhmen bezwangen den zypriotischen Verein AEK Larnaca durch drei Tore von Jung-Nationalspieler Jan Sýkora mit 3:0. Vor einer Woche hatten die Neißestädter bereits das Hinspiel mit 1:0 gewonnen. Sparta Prag indes kam mit einem blauen Auge davon. Nach dem 0:0 beim dänischen Außenseiter SønderjyskE lagen die Hauptstädter vor eigenem Publikum nach 40 Spielminuten 0:2 im Rückstand. Die kraftraubende Aufholjagd wurde letztlich aber noch gekrönt: Verteidiger Jakub Brabec köpfte den Ball nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung zum siegbringenden 3:2 (85.) ein. Slavia Prag hingegen war zweimal chancenlos. Wie im Hinspiel in Prag verloren die Rot-Weißen auch in Brüssel gegen den RSC Anderlecht mit 0:3.

Am Freitagmittag erhoffen sich Pilsen, Sparta und Liberec nun ein gutes Los für ihre Gegnerschaft in der Gruppenphase. 

Merkel lobt Tschechien für Wirtschaftsleistung – Industrie 4.0 nun Chefsache

26-08-2016 09:58 | Lothar Martin

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Tschechischen Republik zu ihren wirtschaftlichen Leistungen gratuliert. Sie habe ihm gegenüber die ökonomischen Ergebnisse, das Wachstum und die niedrige Arbeitslosigkeit gelobt, sagte Außenminister Lubomír Zaorálek (Sozialdemokraten) vor Journalisten. Und Merkel habe noch hervorgehoben, Tschechien sei ein Land, dass man durchaus als ein Bespiel für Erfolg preisen könne.

Bei ihrem Treffen mit Amtskollegen Bohuslav Sobotka hat Merkel zudem eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich Industrie 4.0 vereinbart. Im Anschluss an die Gespräche unterzeichneten die Technische Universität Prag (ČVUT) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Anwesenheit beider Regierungschefs die Kooperationsvereinbarung. „Wir sind froh, in Tschechien diesen Stein ins Rollen gebracht zu haben und begrüßen sehr, dass das Thema Industrie 4.0 in beiden Nachbarländern nun Chefsache ist“, erklärte Axel Limberg, Präsident der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). 

Präsident Zeman: Deutsche Willkommenspolitik können andere EU-Länder nicht mittragen

26-08-2016 09:41 | Lothar Martin

Nach ihrem Treffen mit Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am frühen Donnerstagabend in Prag noch mit weiteren tschechischen Spitzenpolitikern zusammengetroffen. Dabei musste die deutsche Regierungschefin vernehmen, dass man ihrer Flüchtlingspolitik hierzulande grundlegend nicht zustimme. Staatspräsident Miloš Zeman lehnte insbesondere die Quotenregelung zur Aufteilung der Flüchtlinge in den EU-Staaten ab. „Der Präsident äußerte die Meinung, Deutschland habe illegale Migranten willkommen geheißen, nun aber könne der Nachbar die Verantwortung mittels der Flüchtlingsquoten nicht auf andere Länder abwälzen, die sie nicht eingeladen haben“, sagte Präsidentensprecher Jiří Ovčáček vor Journalisten. Für den Brexit hingegen machte Zeman unter anderem die Brüsseler Bürokratie verantwortlich.

Nach dem abschließenden Abendessen mit der Kanzlerin bestätigte ebenso Finanzminister Andrej Babiš (Ano), dass die Differenzen zwischen Merkel und ihm in der Flüchtlingspolitik weiter Bestand haben. Bei Tisch habe man aber auch über andere Themen wie Steuerflucht, die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland und die aktuelle Lage in der Ukraine gesprochen. In der Frage der Sanktionen hat Senatschef Milan Štech (Sozialdemokraten) Angela Merkel aufgefordert, die wirtschaftliche Blockade für Russland endlich aufzuheben. 

Senatoren starten neuen Versuch zur Lockerung des Alkoholverbots für Radfahrer

25-08-2016 19:06 | Lothar Martin

Radfahrer, die auf örtlichen Fahrradwegen verkehren, sollen womöglich in Zukunft nicht mehr bestraft werden, wenn sie unter geringfügigem Alkoholeinfluss unterwegs sind. Dies geht aus einem Gesetzentwurf von 20 Senatoren hervor, der am Donnerstag in der oberen Kammer des Parlaments ohne Abstriche durchgewinkt wurde. Über die Durchsetzung der Novelle muss jedoch noch das Abgeordnetenhaus entscheiden.

In Tschechien gilt seit Jahren eine Alkohol- Nulltoleranz bei Fahrten aller Art im öffentlichen Straßenverkehr. Dieses Gesetz zu kippen, ist bisher noch niemandem gelungen. Erst im Vorjahr scheiterte der Vizechef des Oberhauses, Sozialdemokrat Zdeněk Škromach, mit einem ähnlichen Vorschlag im Parlament. Auch diesmal steht er an der Spitze der Nulltoleranz-Gegner. Der Entwurf der Senatoren sieht vor, dass Radfahrer, die auf Radwegen oder auf Dorfstraßen mit bis zu 0,8 Promille Blutalkohol unterwegs sind, nicht belangt werden. Diese Obergrenze wurde nach österreichischem Vorbild gewählt. Sollte es zur Lockerung des absoluten Alkoholverbots am Fahrradlenker kommen, dürften Radler künftig bei ihren Touren auch ein, zwei Gläser Bier oder Wein trinken. 

Kanzlerin-Gegner in Prag: „Merkel und Islam raus“ – Unterstützung gering

25-08-2016 18:24 | Lothar Martin

Bei ihrem Kurzbesuch in Prag wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel alles andere als begeistert empfangen. In der Innenstadt fanden mehrere Demonstrationen ihrer Anhänger und Gegner statt, wobei die Zahl der Ablehner ihrer Flüchtlingspolitik überwog. Die größte Kundgebung mit zirka 200 Zuwanderungsgegnern fand unweit des Regierungsgebäudes statt, in dem sich Merkel mit Premier Sobotka getroffen hat. Sie empfingen die Kanzlerin mit einem Pfeifkonzert und Rufen wie „Merkel muss weg“. Auf Transparenten, die in Tschechisch, Deutsch oder Englisch geschrieben waren, taten sie ihre Meinung eindeutig kund. Darauf war unter anderem zu lesen: „Das ist keine Xenophobie. Der Islam gehört nicht zu Europa“ oder „Merkel und Islam raus“.

Unweit des Regierungsamtes, dessen Zufahrt weiträumig abgesperrt war, ließen sich auch Merkels Fürsprecher blicken. Die indes nur kleine Gruppe von rund 15 Personen empfing die Kanzlerin mit EU-Flaggen und Begrüßungsspruchbändern in deutscher Sprache. Von den Merkel-Gegnern wurden die Unterstützer um den Linksaktivisten Tomáš Peszyńský als „Verräter“ oder „Faschisten“ beschimpft. Die Gruppe reagierte mit Sprechchören wie „Es lebe Merkel, es lebe Europa“.

Zuwanderungsgegner und Rechtspopulisten hatten zu sechs Kundgebungen aufgerufen. Den Informationen der Polizei zufolge verliefen die Demonstrationen insgesamt normal, es gab keine Ausschreitungen. 

Merkel-Besuch: Tschechien bleibt bei Widerstand gegen Quoten

25-08-2016 17:48 aktualisiert | Lothar Martin

Die tschechische Regierung hält an ihrem Widerstand gegen eine gerechtere Verteilung der Schutzsuchenden in Europa fest. Tschechien könne keinem System zustimmen, dass auf verpflichtenden Quoten zur Umverteilung von Flüchtlingen besteht, betonte Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Prag. Die CDU-Politikerin erwiderte, dass man im Gespräch bleibe.

In einer Reihe von Themen zur Migration hätten Tschechien und Deutschland jedoch ähnliche Auffassungen, hob die Kanzlerin hervor. Zwei solcher Themen seien beispielsweise der wirksame Schutz der Außengrenzen des Schengen-Raumes und der Kampf gegen die Ursachen der Flüchtlingskrise. Ebenso einig waren sich Sobotka und Merkel in der Frage zu den Sanktionen gegenüber Russland. Die Zeit, sie aufzuheben, sei noch nicht gekommen, da in der Erfüllung des Minsker Abkommens noch kein ausreichender Fortschritt erzielt worden sei. Gleicher Meinung sind beide Regierungschefs des Weiteren in der Sicherheitspolitik der EU und des gemeinsamen Kampfes gegen den Terrorismus. Merkel hob dabei die Zusammenarbeit mit der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat hervor.

Am Freitag wird Merkel in Warschau mit den Regierungschefs der Visegrad-Staaten zusammenkommen, die ihre offenherzige Willkommenspolitik ablehnen. „Ich glaube nicht, dass es eines Moderators zwischen der Visegrad-Gruppe sowie Deutschland und Frankreich bedarf“, betonte die Kanzlerin. Zu den Visegrad-Staaten gehören Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn. 

Das Wetter am Freitag: wolkenlos und heiß, bis 33 Grad

25-08-2016 16:28 | Lothar Martin

Am Freitag ist es in Tschechien überwiegend wolkenlos und sonnig warm. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf Werte zwischen 27 und 31 Grad Celsius, in Böhmen sogar auf bis zu 33 Grad Celsius. In Lagen um 1000 Meter werden bis zu 23 Grad Celsius, im Böhmerwald und im Erzgebirge aber auch bis zu 26 Grad Celsius erreicht. Es weht ein mäßiger Südostwind. 

Fußball: Trainer Jarolím nominiert vier Bundesligaprofis in Nationalkader

25-08-2016 16:19 | Lothar Martin

Der tschechische Fußball-Nationaltrainer Karel Jarolím hat in den Kader für seine beiden ersten Länderspiele als Coach unter anderem vier Bundesligaprofis und zwei absolute Neulinge nominiert. Die Neulinge sind der 23-jährige Kapitän des FC Slovan Liberec, Lukáš Pokorný, und sein ein Jahr jüngerer Teamkollege Jan Sýkora. Aus Deutschland reisen Vladimír Darida (Hertha BSC), Pavel Kadeřábek (Hoffenheim) sowie Theodor Gebre Selassie und Jaroslav Drobný (beide Werder Bremen) zu den Länderspielen gegen Armenien (31. August) und Nordirland (4. September) an. Die Rückkehr des 36-jährigen Torwarts Drobný in die Nationalmannschaft gilt als gelinde Überraschung. Andererseits wollte der 60-jährige Jarolím nach dem Rücktritt von Petr Čech (FC Arsenal) einen anderen erfahrenen Keeper im Kader haben. Die neue Nummer eins im tschechischen Team ist aber voraussichtlich Tomáš Vaclík, der wie Verteidiger Marek Suchý beim FC Basel spielt.

Das Spiel gegen Armenien ist ein Testspiel und findet in Mladá Boleslav / Jungbunzlau statt. Nur vier Tage später aber wird es ernst: Mit dem Heimspiel in Prag gegen Nordirland startet die tschechische Elf in die Qualifikation zur Fußball-WM 2018. 

Vermisste Neuseeland-Touristin aus Tschechien nach Wochen gefunden - Mann tot

25-08-2016 14:54 | Lothar Martin

Eine verschollene tschechische Touristin ist nach einem Monat in einem neuseeländischen Wandergebiet gefunden worden. Ihr Begleiter war am 28. Juli in der gebirgigen Gegend auf der Südinsel des Landes einen Abhang hinunter gestürzt und gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Bei einer Suche per Hubschrauber hätten Retter die Frau am Mittwoch in einer Hütte entdeckt. Der Polizei war den Angaben zufolge wenige Stunden zuvor gemeldet worden, dass das Paar aus Tschechien nicht mehr gesehen worden war, seit es am 24. Juli begonnen hatte, entlang der 32 Kilometer langen Routeburn-Strecke zu wandern.

Die Frau war den Angaben zufolge seit Anfang August in der Hütte. Sie sei bei guter Gesundheit, wenn auch verständlicherweise erschüttert, hieß es. Es sei sehr ungewöhnlich, dass jemand so lange im neuseeländischen Wald verloren gehe, ohne dass es gemeldet werde. 

Agrarsalon Země živitelka wurde in Budweis eröffnet

25-08-2016 14:13 aktualisiert | Martina Schneibergová

In České Budějovice / Budweis hat am Donnerstag der internationale Agrarsalon „Země živitelka“ begonnen. Während der kommenden sechs Tage werden sich dort 382 Aussteller präsentieren. 105 Firmen aus 22 Ländern werden zudem ihre Produkte anbieten. Es handelt sich um die größte landwirtschaftliche Messe in Tschechien. Im vergangenen Jahr wurde der Agrarsalon von rund 102.000 Menschen besucht. 

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